Anschlag in Jakarta Indonesische Polizei nimmt zwölf Verdächtige fest

Zwei Zivilisten und fünf Angreifer starben bei dem Terrorangriff in Jakarta am Donnerstag. Jetzt hat die indonesische Polizei zwölf Verdächtige festgenommen - darunter einen Mann, der Geld vom "Islamischen Staat" bekommen haben soll.

Sicherheitskräfte an einem Tatort in Jakarta: Zwölf Festnahmen
REUTERS

Sicherheitskräfte an einem Tatort in Jakarta: Zwölf Festnahmen


Die indonesische Polizei hat nach dem Anschlag in der Hauptstadt Jakarta bisher zwölf Verdächtige festgenommen. Unter ihnen ist ein Mann, der Überweisungen von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) erhalten haben soll, um mit dem Geld die Angriffe zu ermöglichen. Das teilte der Polizeichef Badredin Haiti mit.

Eine Gruppe bewaffneter Männer hatte am Donnerstag in Jakarta mehrere Ziele angegriffen, darunter ein Café und eine Polizeistation. Zwei Zivilisten und fünf Terroristen starben. Der IS hatte sich zu den Angriffen bekannt. Bereits am Freitag hatte die Polizei erste Verdächtige festgenommen.

Die Behörden teilten zudem mit, dass mindestens elf extremistische Webseiten und Blogs gesperrt wurden. Auch sollten mehrere Accounts in Onlinenetzwerken blockiert werden, deren Nutzer den Anschlag gutgeheißen hätten, sagte ein Sprecher des Informationsministeriums. "Wir haben von der Öffentlichkeit Beschwerden über Social-Media-Accounts und Internetseiten mit radikalem Inhalt erhalten", so der Sprecher.

hut/AFP/AP/dpa



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