Besuch in Berlin Jeb Bush nennt Putin "skrupellos"

US-Präsidentschaftsanwärter Jeb Bush hat die russische Ukraine-Politik scharf kritisiert. Bei seinem Berlin-Besuch sagte der Republikaner: "Wir dürfen nicht lau reagieren."

Jeb Bush beim CDU-Wirtschaftstag in Berlin: Russland in die Schranken weisen
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Jeb Bush beim CDU-Wirtschaftstag in Berlin: Russland in die Schranken weisen


Der als US-Präsidentschaftskandidat gehandelte Republikaner Jeb Bush hat während seines Besuchs in Deutschland Russland ermahnt: Angesichts des Ukraine-Konflikts müsse es "die Souveränität all seiner Nachbarn respektieren", forderte er. Russland werde tun, was es wolle, "wenn seine Aggression unbeantwortet bleibt", sagte Bush beim CDU-Wirtschaftstag in Berlin.

"Unsere Allianz, unsere Solidarität und unser Handeln sind unerlässlich, wenn wir die grundlegenden Prinzipien der internationalen Ordnung bewahren wollen", sagte Bush. Der russische Präsident Wladimir Putin sei ein "skrupelloser Pragmatiker". Die Nato müsse Gegendruck erzeugen. "Wir dürfen nicht lau reagieren." Es gebe aber kein Interesse, "Russland für Generationen von uns wegzustoßen".

Bush widersprach Vermutungen, dass US-Geheimdienste Wirtschaftsspionage in Deutschland betrieben. Die Handelsbeziehungen sollten vertieft werden: "Die EU und die Vereinigten Staaten haben ein gemeinsames Interesse an der stetigen Öffnung der Märkte auf der ganzen Welt", sagte Bush. Die Verhandlungen für das Freihandelsabkommen TTIP zwischen beiden Wirtschaftsräumen müssten "ernsthaft verfolgt" werden.

Bushs Besuch in Berlin ist der Beginn einer fünftägigen Tour durch Europa, die den früheren Gouverneur von Florida auch nach Polen und Estland führt. Er dürfte seine Präsidentschaftskandidatur am Montag im Miami verkünden. Bereits Bushs Vater und sein Bruder waren US-Präsidenten.

Im Video: "Dabbeljus" Bruder Jeb Bush auf Deutschlandbesuch

loe/Reuters/dpa



Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 84 Beiträge
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vitali478 09.06.2015
1. Genau !!
So ein Vogel fehlt uns aber wider !!!! Dann werden wir Frieden auf Erde haben . Ich weiß nicht sind alle einig so oder tun die nur so wieso spricht keiner von denen das wir verhandeln müssen dass wir uns einig werden müssen und das alles ohne Waffen und kriege auf der Welt
tegele 09.06.2015
2. skrupellos
war sein Bruder auch , wer so hohe Ämter bekleiden will muss es auch sein lieber Jeb Da sind alle Staatsoberhäuptlinge der Welt gleich
lamprechtm 09.06.2015
3. Alluren eines Bushmannes ,
wobei ich nichts gegen die Eingeborenen Sudafrikas sagen mochte , aber diese Bushmen aus den USA haben schon genug Unheil angerichtet.
hammond 09.06.2015
4. Unternehmerisches Risiko
Allen Beteiligten ist sicherlich an einer Minimierung der Kosten gelegen, um Geld zu verdienen. Je schneller desto besser. Jetzt noch ( Länder/ Volkswirtschaften) zu einer quasi Garantie fest zu nageln währ echt toll. Wer das unterschreibt kann kein Vertreter seines Volkes sein!
vliege 09.06.2015
5. Ready for next War
Jeder Bush braucht seinen Krieg, das hat Tradition.
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