Jemen: Attentäter tötet Mitarbeiter von US-Botschaft

Im Jemen hat es einen tödlichen Überfall auf einen Berater der US-Botschaft gegeben. Der Mann befand sich auf dem Weg zur Arbeit, als er von einem Motorradfahrer beschossen wurde. Die Behörden vermuten eine Verbindung zum Terrornetz al-Qaida.

Sanaa - Ein maskierter Bewaffneter hat einen Sicherheitsmitarbeiter der US-Botschaft im Jemen getötet. Das berichten jemenitische Behörden am Donnerstag. Der Mann war demnach zu Fuß auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle. Dabei eröffnete der Angreifer von einem Motorrad aus das Feuer auf ihn. Der Täter konnte fliehen.

"Kurz nachdem er sein Haus verließ, rief ein Mann seinen Namen. Als er regierte, schoss ihm der Angreifer in Kopf und Nacken", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Augenzeugen. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand, doch die örtlichen Behörden gehen von einer Verbindung zum Terrornetzwerk al-Qaida aus.

Das Opfer wurde als ein etwa 50-jähriger Mitarbeiter identifiziert, der mit einer Untersuchung der Erstürmung der US-Botschaft im Jemen Mitte September betraut war. Al-Qaida hatte im Zuge der massiven Proteste, die ein islamfeindlicher Film ausgelöst hatte, zum Sturm auf US-Einrichtungen aufgerufen. In zahlreichen Ländern war es zu Massenprotesten gekommen. In Libyen war beim Sturm auf ein US-Konsulat der Botschafter getötet worden.

jok/dapd/

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