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Jemen: Dutzende Zivilisten sterben offenbar bei Luftangriffen

Bei einem Bombardement des Militärbündnisses unter Führung Saudi-Arabiens sind im Jemen offenbar mehrere Menschen getötet worden. Laut Behörden starben mindestens 41 Zivilisten.

Bei Luftangriffen nordwestlich von Jemens Hauptstadt Sanaa sind offenbar mindestens 41 Zivilisten getötet worden. Mehr als 35 Menschen seien bei dem Bombardement auf einen Markt in der Provinz Hadscha verletzt worden, sagte der Leiter der örtlichen Gesundheitsbehörde. Die Nachrichtenagentur Reuters beruft sich ebenfalls auf einen Mitarbeiter der Behörde, der von 75 Verletzten spricht.

Ein Militärbündnis unter Führung Saudi-Arabiens fliegt seit einem Jahr Angriffe in dem Bürgerkriegsland. Die Huthi-Rebellen kontrollieren große Teile vor allem im Norden und Westen des Landes und kämpfen gegen Truppen und Verbündete von Präsident Rabbo Mansur Hadi.

Zuletzt waren im Januar bei einem solchen Luftangriff auf ein Gebäude der Sicherheitskräfte in Sanaa mindestens 33 Menschen getötet worden. Unter den Opfern des Bombardements waren laut Angaben der Huthi-Rebellen größtenteils Soldaten.

vek/dpa/Reuters

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Fläche: 536.869 km²

Bevölkerung: 24,969 Mio.

Hauptstadt: Sanaa

Staatsoberhaupt der Übergangsregierung:
Abd Rabbuh Mansur al-Hadi

Regierungschef: Ahmed Obaid bin Dagher

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