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Krieg im Jemen: USA liefern Weizen für hungernde Bevölkerung

Mutter mit Kind auf einer Intensivstation: Vom Hunger gezeichnet Zur Großansicht
REUTERS

Mutter mit Kind auf einer Intensivstation: Vom Hunger gezeichnet

Der Krieg im Jemen setzt zunehmend der Bevölkerung zu. Inzwischen sind Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Die USA haben nun Tausende Tonnen Weizen geliefert - aber es fehlt noch viel mehr.

Der bitterarme Jemen steht seit Wochen vor dem Kollaps. Es fehlt an Nahrung, Medizin und Treibstoff. Jetzt haben die USA dringend benötigten Weizen in das von Kämpfen erschütterte Land transportiert. 35.800 Tonnen Weizen im Wert von 21 Millionen Dollar seien in das südarabische Land geliefert worden, teilte die US-Behörde für Internationale Entwicklung am Freitag mit.

Nach der Verarbeitung in Mehl reiche dies aus, um mehr als eine Million Menschen damit zwei Monate lang versorgen zu können. Verteilt werden soll es nach Angaben des US-Außenministeriums durch das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP).

Die Hilfsorganisation Oxfam hatte am Dienstag Zahlen veröffentlicht, nach denen fast jeder Zweite der etwa 26 Millionen Einwohner im Jemen nicht genug zu essen habe. "Und die Hälfte von diesen steht am Rande des Verhungerns", hieß es in der Mitteilung. Die Lieferung von Gütern wird vor allem durch eine Seeblockade der Militärkoalition erschwert. Zudem breiten sich erste Seuchen in dem Land aus.

Huthi-Rebellen und ihre Verbündeten hatten weite Teile des Landes erobert und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi im März zur Flucht nach Saudi-Arabien gezwungen. Seitdem bombardiert ein vom Nachbarland geführtes Militärbündnis Huthi-Stellungen.

ler/dpa

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insgesamt 22 Beiträge
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1. Toll!
k-3.14 01.08.2015
Und auf der anderen Seite liefert das Imperium USA den Saudis die Bomben, die die dort abgeworfen werden.
2. Das ist schön,
andreika123 01.08.2015
Das ein Land das die Bombardierung unterstützt auch die Nahrung liefert. Und spigel soll die anderen Nationen erwähnen die hilfsliferungen senden. Letzte Woche haben die Russen mit zwei Flugzeugen die Ausländer geholt und zu gleich Nahrung mit gebracht. Das wahr aber kein Nachricht wert.
3. #1 k-3.14
claus.w.grunow 01.08.2015
Zitat von k-3.14Und auf der anderen Seite liefert das Imperium USA den Saudis die Bomben, die die dort abgeworfen werden.
Ok, verstehe, Entweder das eine oder das andere. Wer liefert denn die Waffen an die ISIS? Wahrscheinlich selbstgebaute.
4. Andere Nationen waren früher da.
Ministerium für Wahrheit. 01.08.2015
Sehe ich genauso. Bereits vor drei Monaten, haben sich iranische Schiffe auf den Weg gemacht mit Hilfsgütern. Es waren sogar deutsche Journalisten an Bord. Niemand berichtete darüber, wie die Schiffe aufgebracht und bedroht wurden, obwohl die Ladung eindeutig aus Hilfegütern bestand. Wenn aber die USA mal etwas Weizen liefern, muss man zu Staube kriechen und den tollen US Boys huldigen, dass sie neben Bomben auch Lebensmittel liefern, die sie übrigens der Regierung in Rechnung stellen.
5.
zurki 01.08.2015
Sowohl die Nahrungsmittellieferung als auch die Berichterstattung: wer was in Jemen tut muss halt anderswo gelesen werden. ZB : Auf wiki: Konflikt im Jemen 2015
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