Dschaar - Bei einem Selbstmordattentat im Süden Jemens sind am Samstag mindestens 18 Menschen getötet worden, es gab 20 Verletzte. Nach Regierungsinformationen habe sich der Attentäter während der Beerdigung eines Kommandeurs in die Luft gesprengt. Der Anschlag war offenbar als ein Racheakt gegen Soldaten gedacht, die al-Qaida bekämpfen.
Ein Anwohner berichtete der Nachrichtenagentur AFP, al-Qaida habe sich für die Rückeroberung der Stadt Dschaar rächen wollen. Die Armee hatte Mitte Juni gemeldet, die Orte Dschaar und Sindschibar wieder unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. Qaida-Ableger hatten vergangenes Jahr die Schwächung der Regierung genutzt, um ihre Macht im Süden und Osten des Landes auszubauen.
Im Osten des Jemens wurden unterdessen fünf mutmaßliche Qaida-Mitglieder durch eine Drohne getötet. Das unbemannte Flugzeug habe in der Region Hadramaut zwei Raketen abgefeuert, sagte ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Nur die USA haben Drohnen in der Region. Die unbemannten Flugzeuge fliegen im Osten und Süden des Jemens immer wieder Angriffe auf Qaida-Mitglieder.
lei/AFP/Reuters
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