Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

"Jerusalem Post": Weißes Haus widerspricht Berichten über Angriffspläne gegen Iran

Aufregung um einen Zeitungsbericht: Bush plane noch vor Ende seiner Amtszeit ein militärisches Eingreifen in Iran - das schrieb die "Jerusalem Post". Das Weiße Haus hat die Meldung aufs Schärfste zurückgewiesen.

Washington - Die Worte von Dana Perino, Sprecherin des Weißen Hauses, sind scharf: Der Artikel der "Jerusalem Post" sei das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt sei, sagte Perino in Washington. Das Blatt zitierte eine nicht genannte Quelle mit den Worten, Bush und Vizepräsident Dick Cheney seien sich einig, dass es ein militärisches Eingreifen gegen Teheran noch vor dem Ende ihrer Amtszeit im Januar geben müsse.

Der Gewährsmann habe berichtet, die Äußerungen stammten aus dem ranghohen Umfeld Bushs, schrieb die "Jerusalem Post".

Der US-Präsident hielt sich vergangene Woche in Israel auf.

Perino betonte, die Regierung in Washington halte am Ziel einer friedlichen und diplomatischen Lösung des Atomstreits mit Teheran fest. Zusammen mit ihren Verbündeten lehnten die USA "die Bestrebungen Irans ab, eine Atomwaffe zu erlangen". Dabei sollten aber nur diplomatischer und wirtschaftlicher Druck zum Einsatz kommen.

In ihrer Online-Ausgabe berichtet die "Jerusalem Post", der Bericht gehe auf eine Meldung des israelischen Armeeradios zurück.

anr/AP

Diesen Artikel...

© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: