US-Militär IS-Kämpfer "mit dem Klappspaten erschlagen"

Streckt die Waffen, oder wir werden euch brutal ermorden: Mit einer für einen Berater des Generalstabs ungewöhnlichen Einlassung hat ein US-Militär Kämpfern des "Islamischen Staats" gedroht.

John Wayne Troxell
U.S. DEPARTMENT OF DEFENSE

John Wayne Troxell


Ein wichtiger US-Militär hat Kämpfern der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) mit brutaler Ermordung gedroht, sollten sie sich nicht ergeben.

John Wayne Troxell, Oberstabsfeldwebel der Army und Berater des Generalstabschefs Joe Dunford, sagte, IS-Kämpfer sollten freiwillig die Waffen strecken, dann bekämen sie eine anständige Behandlung. Falls nicht, "werden wir sie brutal töten, sei es durch Sicherheitskräfte, indem wir Bomben auf sie werfen, ihnen ins Gesicht schießen oder sie mit dem Klappspaten erschlagen".

Der Eintrag bei Facebook zog empörte Kommentare, aber auch Zustimmung nach sich. Ein Nutzer schrieb, alle Welt wisse, dass "unsere militärische Macht unübertroffen ist". Die USA hätten es nicht nötig, wie "verunsicherte Machos" aufzutreten. Ein anderer schrieb, es sei "genau die Botschaft, die Soldaten brauchen und sehr gerne hören".

Troxell sieht die Kritik offenbar kaum, sondern eher den Zuspruch: Bei Twitter teilte er am Tag nach dem Klappspaten-Posting den Eintrag eines Satire-Portals. Dort stand zu lesen: "Zur Hölle, ja Command Sergeant Major Troxell, ich mache meinen Klappspaten bereit."

SPIEGEL TV über deutsche IS-Kämpfer

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cht/AFP



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