Nairobi - Auf Fernsehaufnahmen ist eine Rauchsäule über einem Haus im Geschäftsviertel in Nairobi zu sehen, Menschen flüchteten aus den anliegenden Gebäuden: Bei einer heftigen Explosion im Zentrum von Kenias sind am Montag mehrere Menschen verletzt worden. Die kenianische Tageszeitung "Daily Nation" berichtete in ihrer Onlineausgabe von mindestens 30 Verletzten.
Zahlreiche Rettungskräfte waren auf einer belebten Einkaufsstraße im Einsatz, um die Verwundeten zu versorgen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Feuerwehr rückte an, um ein in Flammen stehendes Haus nahe dem Unglücksort zu löschen.
Das Rote Kreuz in dem ostafrikanischen Land teilte mit, ein Hilfsteam zum Unglücksort geschickt zu haben. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar.
Wenige Minuten nach der Detonation berichtete die Internetseite Al-Kataib, die der radikalislamischen Shebab-Miliz aus dem Nachbarland Somalia nahesteht, über eine "schwere Explosion in Nairobi", ohne dass es jedoch die Stellungnahme eines Bekenners gab.
Seit Kenia im vergangenen Jahr im Kampf gegen Aufständische Truppen nach Somalia geschickt hat, gab es im eigenen Land immer wieder Granatenangriffe und Explosionen. Die Anschläge richteten sich dabei gegen Polizeifahrzeuge, Bars oder Kirchen. Die kenianischen Behörden machten wiederholt Rebellen der mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verbündeten somalischen Shebab-Miliz dafür verantwortlich.
yes/AFP/dapd
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