Atomstreit mit Nordkorea Kreml erneuert Gipfeleinladung an Kim Jong Un

Nordkoreas Machthaber Kim sendet Entspannungssignale: Auf das Gipfeltreffen mit US-Präsident Trump könnte schon bald ein Termin mit Kreml-Chef Putin folgen.

Russischer Außenminister bei Besuch in Nordkorea (Archiv)
DPA

Russischer Außenminister bei Besuch in Nordkorea (Archiv)


Wladimir Putin und Kim Jong Un könnten sich im September zu Gesprächen treffen. Kreml-Sprecher Dimitrij Peskow nannte das Wirtschaftsforum in Wladiwostok als möglichen Ort für ein Gipfeltreffen der beiden Staatschefs. Bei dem Forum wirbt Russland traditionell um Investoren aus der Pazifikregion. Es soll in diesem Jahr am 6. und 7. September stattfinden.

Bereits vergangene Woche soll der russische Außenminister Sergej Lawrow den Termin in Wladiwostok vorgeschlagen haben, teilte Peskow mit. Bei seinem Besuch in Nordkorea lud Lawrow Machthaber Kim nach Russland ein. "Kommen Sie nach Russland, wir würden uns sehr freuen, Sie zu begrüßen", sagte Lawrow laut einer Mitteilung des russischen Außenministeriums zu Kim.

Bei den Gesprächen in Pjöngjang sollte es nach Angaben des russischen Außenministeriums um Nordkoreas Atomprogramm und die bilaterale Zusammenarbeit gehen.

In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Verwirrungen um einen möglichen Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim gegeben. Trump hatte den Termin zuletzt mit der Begründung "offener Feindseligkeit" Nordkoreas abgesagt. Am Freitag hat der US-Präsident den Termin für den 12. Juni bestätigt.

eaz/dpa



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