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Erderwärmung: Weltbank warnt vor wachsender Armut durch Klimawandel

Menschen mit Wasserkanistern in Kenia (Archivbild): Weltbank warnt vor Armut Zur Großansicht
REUTERS

Menschen mit Wasserkanistern in Kenia (Archivbild): Weltbank warnt vor Armut

Knapp 200 Staaten wollen in Paris eine gemeinsame Klimapolitik beschließen. Die Weltbank hat nun vor einem Scheitern der Gespräche gewarnt: Werde die Erderwärmung nicht gestoppt, könne das zusätzlich 100 Millionen Menschen in die Armut stürzen.

Die Weltbank hat vor einem Scheitern der Klimapolitik gewarnt: Sollte die Erderwärmung nicht gestoppt werden, könnte sich die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen bis zum Jahr 2030 um weitere hundert Millionen erhöhen. Besonders stark würde Afrika betroffen sein, heißt es in dem jüngsten Bericht der Institution.

Im Dezember werden sich Vertreter aus 195 Staaten in Paris zum Uno-Klimagipfel treffen. Sie wollen ein neues weltweites Klimaabkommen zur Reduzierung von Treibhausgasen aushandeln. Dabei sollen sich zum ersten Mal auch die Schwellen- und Entwicklungsländer zur Reduzierung ihres Kohlendioxidausstoßes verpflichten. Das Abkommen soll ab dem Jahr 2020 das Kyoto-Protokoll ablösen.

Bei Vorverhandlungen in Bonn hatte die Weltgemeinschaft Ende Oktober ein gemeinsam beschlossenes Dokument verabschiedet, das als Grundlage für einen Weltklimavertrag dienen kann. Doch in dem Schreiben gab es zahlreiche Widersprüche, Streitereien waren die Folge.

Die Weltbank appellierte nun eindringlich an die Teilnehmerstaaten, sich auf dem Uno-Gipfel einig zu werden - auch, weil der Klimawandel zu einer deutlichen Erhöhung der Lebensmittelpreise führen könne. Da in Afrika die ärmsten Haushalte 60 Prozent ihrer Ausgaben für Lebensmittel aufbringen, würde dies "einen sehr harten Schlag für die Region" bedeuten.

Auch für die Menschen in den Staaten Südasiens sehen die Experten besonders hohe Risiken. Allein in Indien könnten nach ihren Berechnungen durch den Klimawandel, Erschütterungen der Agrarwirtschaft und eine schnellere Ausbreitung von Krankheiten insgesamt 45 Millionen Menschen in extreme Armut geraten. Das heißt, ihnen stehen weniger als 1,90 Dollar pro Tag zur Verfügung.

Erklärtes Ziel der Weltgemeinschaft ist es, die globale Erwärmung auf zwei Grad über dem Temperaturdurchschnitt vorindustrieller Zeit begrenzen. Andernfalls droht ein Schmelzen der Gletscher, ein Anstieg der Meeresspiegel sowie eine Zunahme von Stürmen und anderer extremer Wetterphänomene.

Forscher: Auch bei Erreichen des Klimaziels Megastädte in Gefahr

Selbst bei Erreichen der internationalen Klimaziele sind Städte wie Shanghai, Hongkong oder Mumbai nach Einschätzung von Forschern auf längere Sicht bedroht. Eine Zwei-Grad-Erderwärmung "bedeutet langfristig eine existenzielle Bedrohung für zahlreiche Städte und Küstenregionen", heißt es in einer von dem Forschungsinstitut Climate Central veröffentlichten Studie.

Diese Städte - und damit ein Gebiet, in dem heute etwa 280 Millionen Menschen leben - könnten zu Teilen überflutet werden und unter den Wassermassen verschwinden. Bei einer Erwärmung um vier Grad wären demnach sogar 600 Millionen Menschen betroffen.

Bei der Zeitspanne, in der der Meeresspiegel so ansteigt, wollten sich die Forscher nicht festlegen. Ob in - wohl weniger wahrscheinlichen - 200 oder 2000 Jahren sei schwer abzuschätzen, hieß es in der Untersuchung. Es hänge auch von den Maßnahmen ab, die gegen den Ausstoß von Treibhausgasen und die Erwärmung umgesetzt würden. Die Prognosen beziehen die Ausdehnung der Meere bei einer höheren Wassertemperatur oder das Schmelzen der Gletscher mit ein.

apr/AFP

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1. Ne ist klar....
Überfünfzig 09.11.2015
.....nur der Westen ist wieder mal schuld und nicht der massive Bevölkerungszuwachs im Verhältnis 1 zu 2 alle 20 Jahre, der den Kampf um die ohnehin in der Klimazone raren Ressourcen verstärkt. Warum schaffen es den Länder wie Israel und Australien, die auch nicht gerade mit fruchtbaren Böden gesegnet sind, ihre Bevölkerungen zu ernähren und die jungen Leute in Arbeit und Lohn zu bringen. Nein meine Herren und Damen aus der Klimaangstindutrie, die wahren Ursachen sind erstmal vor Ort zu suchen, wie z.B. der massive Brennholzverbrauch in Zentral-und Westafrika, dem Quadratkliometerweise ganze Wälder zum Opfer fallen. Bitte erkläre mir mal einer dazu die Kausalität wenn ich hier morgens ins Auto steige um mit meine Steuergelder so ein Sekte wie den Weltklimarat am Leben erhalte?
2. Es ist kaum zu gleauben, die Weltbank sagt:?
na,na,na 09.11.2015
Eine riesige Armut wird kommen, die Kaffeesatzleser der Weltbank haben doch auch nur den Profit im Hinterkopf. Alles was solche Institutionen auf den Weg bringen ist mit Vorsicht zu genießen, denn bei dem ganzen informieren haben die ja schon die Finger am Geldbeutel der warmherzigen Seelen.
3.
lupenreinerdemokrat 09.11.2015
Wie jeder Geologe und Paläontologe weiß, bedeuten Warmzeiten und globale Erwärmung mehr Niederschläge und höheres Plfanzenwachstum auf der Erde. Wie ebenfalls jeder Wissenschaftler weiß, waren die Kaltzeiten und Eiszeiten durch Dürren geprägt. Dürren ereignen sich sogar weltweit vollkommen unabhängig der klimatischen Erwärmung oder Abkühlung, auch dies weiß die Wissenschaft (gerade erst vor kurzem gab es hier einen Artikel über die Dürren in Europa und Mittelmeerraum in den letzten 2000 Jahren). Nun kommt die Weltbank (eine geistige Kapazität in Bezug auf Naturwissenschaft) und ein paar Esoteriker, wie auch Lobbyisten in Paris auf die dubiose Idee, man müsse die Erderwärmung auf max. +2 K bis 2100 begrenzen, um Massenarmut auf der Welt zu verhindern. Mein Rat: lasst diese Leute in Comedy-Sendungen auftreten oder als Pausenclowns bei Rodeos auftreten (Bring in the Clowns). Da kann man genauso über sie lachen und es kostet den Steuerzahler keine Unsummen, die besser in Bildung und Infrastruktur angelegt wären. Aber sie sollten daran gehindert werden, weiterhin unsere Intelligenz zu beleidigen.
4. ein kleiner Vorgeschmack
wettersbach 09.11.2015
Zitat von lupenreinerdemokratWie jeder Geologe und Paläontologe weiß, bedeuten Warmzeiten und globale Erwärmung mehr Niederschläge und höheres Plfanzenwachstum auf der Erde. Wie ebenfalls jeder Wissenschaftler weiß, waren die Kaltzeiten und Eiszeiten durch Dürren geprägt. Dürren ereignen sich sogar weltweit vollkommen unabhängig der klimatischen Erwärmung oder Abkühlung, auch dies weiß die Wissenschaft (gerade erst vor kurzem gab es hier einen Artikel über die Dürren in Europa und Mittelmeerraum in den letzten 2000 Jahren). Nun kommt die Weltbank (eine geistige Kapazität in Bezug auf Naturwissenschaft) und ein paar Esoteriker, wie auch Lobbyisten in Paris auf die dubiose Idee, man müsse die Erderwärmung auf max. +2 K bis 2100 begrenzen, um Massenarmut auf der Welt zu verhindern. Mein Rat: lasst diese Leute in Comedy-Sendungen auftreten oder als Pausenclowns bei Rodeos auftreten (Bring in the Clowns). Da kann man genauso über sie lachen und es kostet den Steuerzahler keine Unsummen, die besser in Bildung und Infrastruktur angelegt wären. Aber sie sollten daran gehindert werden, weiterhin unsere Intelligenz zu beleidigen.
Ja, wenn es so einfach wäre mit der Erderwärmung, wie Sie schreiben, und alles nur Panikmache des "ignoranten" Klimarates. Aber so ist es leider nicht. Fakt ist: die Gletscher schmelzen, das Grönlandeis schmilzt mit wachsendem Tempo und der Meeresspiegel steigt, so dass Inselstaaten wie die Malediven schon jetzt akut bedroht sind. Egal, was die Ursachen des Klimawandels sind, ob natürlichen oder anthropogenen Ursprungs (durch Emission von Treibhausgasen wie CO2, CH4 usw.), viele Küstenstaaten wie Bangladesh sind durch den steigenden Meeresspiegel gefährdet. Dies dürfte mittel- bis langfristig zu Migrationsbewegungen führen, wogegen die jetzigen Flüchtlingsströme nur ein kleiner Vorgeschmack sind.
5. Befangenheit
t dog 09.11.2015
Wie immer denkt die Weltbank nur an ihren Profit. Naturschutz ist natürlich wichtig, aber bitte nicht mit solchen Lobbyisten zusammen, denen die Rendite wichtiger ist als der Naturschutz. Die Weltbank hat Strassen- und Stauseebauprojekte in Brasilien finanziert und ist dadurch einer der schlimmsten Umweltsünder weltweit. Die Weltbank ist völlig ungeeignet um der Welt zu helfen.
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