Lampedusa: Hunderte Flüchtlinge landen an Italiens Küste

Fast war ihr Schlauchboot gesunken: Am Wochenende erreichten knapp 600 Flüchtlinge aus Afrika die Küste Süditaliens. Insgesamt sind inzwischen dreimal mehr Menschen illegal über das Mittelmeer nach Italien gelangt als 2012.

Lampedusa - Die Wetterbedingungen in den vergangenen Wochen waren günstig: In Sizilien und auf der süditalienischen Insel Lampedusa sind erneut knapp 600 Flüchtlinge eingetroffen. Die italienische Küstenwache teilte am Samstag mit, vier Flüchtlingsschiffe mit 466 Einwanderern seien im Laufe eines Tages an den Küsten Siziliens gelandet, ein weiteres mit 118 Afrikanern an Bord an der Küste Lampedusas.

Zwei der Flüchtlingsschiffe waren den Angaben zufolge in Seenot, als die Küstenwache intervenierte. Eines der Schiffe habe Schlagseite gehabt, ein Schlauchboot sei bereits fast gesunken gewesen.

Insgesamt wurden seit Jahresbeginn nun bereits mehr als 22.000 Menschen gezählt, die illegal von Afrika über das Mittelmeer nach Italien gelangten. Dies sind dreimal mehr als im gesamten Jahr 2012.

cib/AFP

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1. Schlepper-Mafia
BlogBlab 29.09.2013
Die Schlepper-Mafia, die solche Einwanderer nach Europa schleust, muss viel härter bekämpft werden. Dem italienischen Fernsehen zufolge bezahlen diese Flüchtlinge 3000 - 4000 Euro pro Person für die Überfahrt. Sie werden von großen Mutterschiffen bis ca. 100 Kilometer vor die italienische Küste gebracht und dann in kleine Boote umgeladen. Diese illegale Masseneinwanderung ist ein Milliardengeschäft für die organisierte Kriminalität, dem die staatlichen Behörden fast tatenlos zusehen. Auch die Politik in Brüssel muss dieser Tatsache gewahr werden und die absurden Asylgesetze ändern, die zum massenweisen Missbrauch einladen und den Schleppern immer mehr Kunden zuführen.
2. 600 Menschenleben in Sicherheit
Heike111 gestern, 08:14 Uhr
sie werden diese Flucht nie vergessen. Europa ist ein gutes Land, sie sind in Sicherheit mehr zählt zunächst nicht. 600 Menschenleben die kostbar sind. Das ist eine gute Nachricht SPON
3. So lange
nr.42 gestern, 12:44 Uhr
es sich für die Banden lohnt, wird dieser Strom der illegalen Einwaderer nicht aufhören. Es bringt auch kaum was die Flüchtlinge zu hasse/bekämpfen, es sind die Schleuserbanden, die man bekämpfen muss. Vor allem wie man schon sehr oft in der Presse lesen durfte, werden den Menschen totale bekloppte Versprechungen gemacht, von wegen hier kriegen sie alles umsonst usw. Aber wenn sie erstmal hier sind, sind sie für die meisten ein Problem, weil keiner weiß wohin mit ihnen, niemand fühlt sich für igendwas zuständig und eine Regierungen schiebt auf die andere die Schuld. Außerdem werden milliarden von Hilfsgeldern völlig sinnlos verballert. Geld ernährt sie alle nicht, statt dessen muss Europa aufhören ihre subventionierte Lebensmittel nach Afrika zu bringen und dort lieber den Menschen beibringen, wie sie besser den Boden und die Pflanzen bearbeiten, und sich selber versorgen können. Die ganzen Flüchtlinge aus Afrika fliehen vor allem deswegen, weil sie sich nicht versorgen können und auch keinen Ausweg wissen. Diverse Kriege dort besorgen dann den Rest.
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