Reaktionen auf Massaker in Las Vegas "Fassungslos und tief erschüttert"

Das Massaker in Las Vegas mit mindestens 50 Toten sorgt weltweit für Entsetzen. Politiker sprechen den Opfern und ihren Angehörigen ihr Mitgefühl aus. US-Präsident Trump schreibt: "Gott schütze Sie!"

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Noch sind die Hintergründe des Massenmordes in Las Vegas unklar. Der 64-jährige Stephen Paddock feuerte von einem Hotelzimmer aus auf Besucher eines Country-Konzerts. Mindestens 50 Menschen wurden getötet, Hunderte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Schon kurz darauf wird in den sozialen Netzwerken zum "Beten für Las Vegas" aufgerufen. Auch Politiker weltweit drücken ihr Mitgefühl aus.

US-Präsident Donald Trump etwa twitterte: "Meine wärmste Anteilnahme und mein Mitgefühl an die Opfer der furchtbaren Schüsse in Las Vegas und ihre Angehörigen. Gott schütze Sie!" Auch seine Frau Melania meldete sich zu Wort. Ihr Herz und ihre Gebete seien bei den Opfern, schrieb die First Lady. Sie schloss mit dem Hashtag: #PrayForLasVegas.

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Las Vegas: Angriff auf das Country-Konzert

Aus Deutschland kommen Reaktionen auf das Blutbad. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sendete ein Kondolenzschreiben an Trump. "Mit Entsetzen verfolge ich die Nachrichten über den Anschlag auf ein Musikkonzert in Las Vegas", heißt es darin. "Fröhlich feiernde Menschen sind offenbar Opfer eines einzelnen Attentäters geworden, dessen Motive noch völlig unklar sind."

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich "schockiert" über die Bluttat. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Toten und Verletzen und allen, die sich um einen geliebten Menschen sorgen", erklärte Gabriel in Berlin. "Noch kennen wir nicht die Hintergründe dieses gewissenlosen Verbrechens, dessen Brutalität und Hinterhältigkeit uns zutiefst erschüttern."

Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte: "Fassungslos und tief erschüttert über die Morde von Las Vegas. So viele zerstörte Leben. Unser Mitgefühl und viel Kraft den Überlebenden."

Die deutsche Botschaft in Washington stehe in engem Kontakt mit den US-Behörden und arbeite mit Hochdruck daran zu klären, ob deutsche Staatsangehörige unter den Opfern sind. (Was über den Täter bekannt ist, lesen Sie hier.)

Auch Papst Franziskus zeigte sich "zutiefst betrübt". Er sende "die Versicherung, im Geiste bei allen zu sein, die von dieser sinnlosen Tragödie betroffen sind". Seine Gebete seien bei allen Verletzten und Todesopfern des Attentats". Nevadas republikanischer Gouverneur Brian Sandoval bezeichnete das Massaker als "tragischen und ruchlosen Akt der Gewalt".

vks/dpa

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