Interviews von Anwalt Giuliani Kim soll um Treffen mit Trump "gebettelt" haben

Der Anwalt des US-Präsidenten hat sich in zwei Gesprächen zum geplanten Treffen zwischen Kim und Trump geäußert: Nordkoreas Machthaber habe auf Knien darum gebeten - "exakt die Position, in die man ihn bringen will".

Rudolph Giuliani
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Rudolph Giuliani


Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben des Anwaltes von Donald Trump um ein Treffen mit dem US-Präsidenten "gebettelt". Trump habe ein geplantes Treffen mit Kim wegen der nordkoreanischen Drohungen mit einem Atomkrieg und Beleidigungen gegenüber US-Politikern abgesagt, sagte Rudolph Giuliani bei einer Konferenz der israelischen Zeitung "Globes" in Tel Aviv.

"Wir haben gesagt: Wir werden keinen Gipfel unter diesen Bedingungen haben", sagte Giuliani. "Kim Jong Un ging zurück auf seine Hände und Knie und bettelte darum - was exakt die Position ist, in die man ihn bringen will."

Kurz nach der Konferenz in Tel Aviv traf Giuliani die Nachrichtenagentur AP zu einem Interview. Die naheliegende Vermutung, dass solche Kommentare die Stimmung vor dem geplanten Treffen vergiften würden, wies er dabei zurück. Nordkoreas Machthaber müsse verstehen, dass die USA in einer starken Position seien. "Es zeigt, dass der Präsident die mächtigere Person ist", sagte Giuliani. Solange Kim das nicht akzeptiere, werde es keine nützlichen Verhandlungen geben.

Trump und Kim wollen sich am 12. Juni zu Gesprächen in Singapur treffen. Im Vorfeld hatte es mehrfache Kehrtwenden gegeben: Erst hatte Trump die Einladung Kims angenommen, dann überzogen sich beide Seiten mit Drohungen - bis der US-Präsident in einem Brief erklärte, der Gipfel werde nicht stattfinden. Der Rückzug vom Rückzug folgte nur kurze Zeit später (eine Chronologie der Ereignisse können Sie hier nachlesen). Inzwischen laufen die Gipfel-Vorbereitungen auf der Insel Sentosa im Süden Singapurs auf Hochtouren (mehr zum Ort des Treffens lesen Sie hier).

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Insel Sentosa: Traumstrände, Tropen-Feeling - und Trump

Die USA hoffen, Nordkorea dazu bewegen zu können, sein Atomprogramm komplett abzubauen. Nordkorea will aus der internationalen Isolation heraus, um über Außenhandel und Investitionen das Land voranbringen zu können.

Giuliani war früher Bürgermeister von New York und gilt als enger Vertrauter des Präsidenten. Er schloss sich erst vor wenigen Wochen Trumps Anwalt-Team an - und sorgte seitdem mit Interviews wiederholt für Schlagzeilen.

aar/dpa/AP

insgesamt 130 Beiträge
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Actionscript 07.06.2018
1. Übertreibungen
Es kommen so viele Übertreibungen und Lügen aus dem weissen Haus, da wundert man sich über überhaupt nichts mehr. Giuliani passt so richtig in die nähere Umgebung des Präsidenten. Vermutlich hat er da Wunschdenken ausgedrückt.
postit2012 07.06.2018
2. Da scheinen sich in Washington ja
lauter diplomatische Genies zusammengerottet zu haben ;-)
Atheist_Crusader 07.06.2018
3.
Ich frage mich manchmal: merken diese Figuren überhaupt noch was sie da für einen Schwachsinn erzählen? Oder glauben die inzwischen ihre eigenen Lügen? Nordkorea muss nicht betteln. Die mögen schwächer sein (was nicht wirklich irgendwer bezweifeln dürfte), aber im Gegensatz zu den USA haben die sich nicht durch ihre ständige Prahlerei in eine unmögliche Lage laviert in der sie unbedingt etwas liefern müssen. Und solange sie nicht wieder eskalieren können sie auch darauf hoffen dass China die Sanktionen aufweichen wird.
hpquaas 07.06.2018
4. Ganz bestimmt
hat er gebettelt! Warum kann man das nur nicht diesem FAKE-Präsident und seinen Lakaien glauben? Wie sagt ein Sprichwort? Lügen haben kurze Beine, nee das passt nicht. Wie war das noch? Hast du einmal gelogen, glaubt dir keiner mehr, oder so ähnlich. Wobei das "einmal" schon längst überholt ist. Also, für die Zukunft: Alle Verlautbarungen von Dump Trump und seinen Lakaien unter dem "Label" Mülleimer verbuchen!
mymymy 07.06.2018
5. Endlich!
Jetzt erfährt Kim endlich, wo ihn die USA haben wollen: Auf den Knien. Ich denke, wenn er diesen Stuss liest, kann sich Donald sein Date wieder abschmiinken.
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