Randy Berry USA ernennen Sondergesandten für Homosexuellen-Rechte

Randy Berry soll sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in aller Welt stark machen. US-Außenminister John Kerry hat den Diplomaten zum ersten LGBT-Sondergesandten ernannt.

LGBT-Aktivisten in Washington: John Kerry ernennt Sonderbotschafter
DPA

LGBT-Aktivisten in Washington: John Kerry ernennt Sonderbotschafter


Washington - Die USA haben ab sofort einen Sondergesandten, der sich speziell für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) einsetzen soll. Außenminister John Kerry ernannte den Diplomaten Randy Berry zum LGBT-Sonderbotschafter.

"Die Verteidigung und Verbreitung der Menschenrechte von LGBT-Personen ist der Kern unserer Verpflichtung, Menschenrechte weltweit voranzutreiben - es ist das Herz und Gewissen unserer Diplomatie", sagte Kerry bei der Vorstellung des Diplomaten in Washington. Berry ist derzeit US-Generalkonsul in Amsterdam und lebt selbst offen schwul.

Der Sondergesandte soll sich für eine Welt "ohne Gewalt und Diskriminierung der LGBT-Gemeinschaft einsetzen. Außenminister Kerry erinnerte daran, dass noch immer 75 Staaten gleichgeschlechtlichen Sex unter Strafe stellten. "Der Kampf ist noch nicht gewonnen, aber das ist jetzt nicht die Zeit, den Mut zu verlieren", sagte Kerry weiter.

Besonders in der islamischen Welt werden Homosexuelle verfolgt. Der Karrierediplomat Berry spricht neben spanisch auch arabisch, er kann also diese Probleme in arabischen Staaten direkt ansprechen.

syd/AFP/AP



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