Merkels Athen-Besuch im Minutenprotokoll Randale, Gespräche - und ein großes Lob

Angela Merkel und Antonis Samaris haben sich bei ihrem Treffen in Athen als enge Verbündete präsentiert. Die Kanzlerin lobte die griechischen Sparanstrengungen, der Oppositions-Chef kommentierte die Visite mit bösen Worten, auf den Straßen gab es heftige Proteste. Der Besuch im Protokoll.


+++ Merkel trägt Grün +++

[17.05 Uhr] Grün ist die Hoffnung: Bei ihrem Besuch in Athen hat Kanzlerin Merkel wieder einmal einen mintgrünen Blazer getragen. Er ähnelte stark der Jacke, die die Kanzlerin während des deutschen EM-Siegs im Juni gegen Griechenland getragen hatte. Ob es sich um denselben Blazer handelte, blieb aber offen. Damals im Frühsommer hatte die Kanzlerin viel Grund zum Jubeln gehabt: Deutschland gewann das Viertelfinalspiel der Fußball-Europameisterschaft gegen Griechenland in Danzig mit 4:2.

+++ Merkel trifft Wirtschaftsvertreter +++

[16.30 Uhr] Nach dem politischen Teil steht für Kanzlerin Merkel bei ihrem Besuch in Athen nun die Ökonomie auf dem Programm. Sie trifft sich mit Vertretern der griechischen Wirtschaft.

+++ Griechische Opposition lästert über Merkel-Besuch +++

[16.02 Uhr] Der Chef des linksradikalen Syriza-Bündnisses, Alexis Tsipras, hat sich abfällig über den Besuch von Angela Merkel in Athen geäußert. Tsipras, der sich unter die Demonstranten gemischt hatte, sprach von einem symbolischen Akt der Unterstützung für eine Regierung, die am Rand des Zusammenbruchs sei. Merkel sei gekommen, um ihre griechischen Anhänger zu unterstützen.

+++ Schäuble verlangt Erfüllung aller Auflagen +++

[15.47 Uhr] Während Kanzlerin Merkel in Athen die Anstrengungen der Griechen lobte, hebt Bundesfinanzminister Schäuble in Brüssel mahnend den Finger. Er forderte Griechenland zur Erfüllung der internationalen Spar- und Reformauflagen auf, um weitere Hilfsgelder zu erhalten. "Es führt kein Weg daran vorbei", sagte er nach Beratungen der europäischen Finanzminister. Die Anforderungen an Griechenland nannte der Finanzminister "ungeheuer schwierig". Aber ein am Montagabend vorgelegter Zwischenbericht der internationalen Gläubiger-Troika habe gezeigt, "dass es noch nicht reicht".

+++ Merkel für Griechenlands Verbleib in der Euro-Zone +++

[15.33 Uhr] Bei ihrem Besuch in Athen sprach sich Merkel für den Verbleib der Griechen in der Euro-Zone aus. "Ich wünsche mir, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt." Der nächste Schritt sei nun der Troika-Bericht von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB), der abgewartet werden müsse. Man werde aber versuchen, die noch ausstehenden Probleme gemeinsam zu lösen. "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass sich der schwierige Weg lohnt. Deutschland wird dabei ein guter Partner und Freund sein", versprach die Kanzlerin.

+++ Lobende Worte +++

[15.26 Uhr] In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Samaras bescheinigte Merkel den Griechen, dass ihr Land in einer schwierigen Phase sei. Den Menschen dort werde sehr viel abverlangt. Inzwischen sei jedoch "ein großes Stück des Weges zurückgelegt". "Es gibt jeden Tag Fortschritte. Ich glaube, dass sich dieser Weg, obwohl er sehr schwierig ist, für Griechenland lohnen wird." Gemeinsam habe man das Interesse, Glaubwürdigkeit in der Welt wieder zurückzugewinnen. Wörtlich sagte Merkel: "Es ist vieles geschafft. Es ist noch etliches zu tun."

+++ Riexinger sagt Reden in Athen ab +++

[15.16 Uhr] Linken-Chef Bernd Riexinger hält nun doch keine Rede gegen Merkel in Athen. Der geplante Auftritt des deutschen Politikers auf einer Demonstration ist abgesagt worden, sagte ein Parteisprecher. Der Grund für die Absage ist noch unbekannt. Auf dem Platz vor dem Parlament war keine Rednerbühne aufgebaut. Riexinger nahm aber zusammen mit dem Chef des linksradikalen Syriza-Bündnisses, Alexis Tsipras, an der Demonstration teil.

+++ Merkel sagt Griechen Hilfen zu +++

[15.09 Uhr] "Es ist Vieles geschafft, es ist noch Etliches zu tun", sagte Kanzlerin Merkel nach dem Treffen mit Amtskollege Samaras. "Wir sind Partner und wir sind Freunde", ergänzte sie. Ihr sei klar, dass den Menschen im Land vieles abverlangt werde. "Viele Griechen leiden", so Merkel. Es sei jedoch schon ein großer Teil des Weges zurückgelegt worden, "und dieser Weg wird sich für die Griechen lohnen". Merkel sicherte Griechenland zudem finanzielle Hilfe bei Reformen in Verwaltung und Gesundheitswesen zu. Dabei gehe es um den Aufbau der regionalen Verwaltung und um Organisationsmanagement im Gesundheitswesen. Es umfasst die Finanzierung zweier unter deutscher Betreuung stehender EU-Projekte mit einem Volumen von 30 Millionen Euro.

+++ Samaras und Merkel beenden ihr Gespräch +++

[15.00 Uhr] Nach gut anderthalb Stunden haben Kanzlerin Merkel und Regierungschef Samaras ihr bilaterales Treffen beendet. In einer gemeinsamen Pressekonferenz betonte Samaras, dass die Griechen aus der Krise herauskommen wollen. "Griechenland will seinen Verpflichtungen nachkommen und aus der Krise herauskommen", sagte er. Die höchste Priorität habe in Griechenland nun die Konsolidierung des Haushalts. "Das griechische Volk blutet, aber es möchte in der Euro-Zone bleiben."

+++ Maskierte werfen Flaschen +++

[14.49 Uhr] In Athen gibt es weiterhin kleinere Scharmützel zwischen Polizei und Demonstranten. In der Nähe des Parlaments versuchen Protestteilnehmer eine Metallabsperrung zu durchbrechen. Kleine Gruppen maskierter Demonstranten warfen Flaschen und Steine auf Bereitschaftspolizisten und versuchten, Fenster von Geschäften zu zerstören.

+++ Situation spannt sich an +++

[14.23 Uhr] Die Stimmung bei den Demonstrationen in Athen wird zunehmend aggressiver. SPIEGEL-ONLINE-Mitarbeiterin Katerina Iordanoglou berichtet von Tränengaseinsätzen der Polizei. Laut dpa benutzen Beamte auch Schlagstöcke. Demonstranten sammeln sich vor dem Parlamentsgebäude und rufen "Diebe!".

+++ Demonstranten bemühen Nazi-Symbolik +++

[14.19 Uhr] Bis zu 40.000 Menschen protestieren in Athen gegen die Politik von Angela Merkel. Die meisten verhalten sich zurückhaltend. Doch bei zwei Kundgebungen sind mehrere diffamierende und beleidigende Plakate mit Nazi-Vergleichen zu sehen. Einige Demonstranten trugen SS- und Wehrmachtsuniformen, mehrere Hakenkreuzfahnen wurden verbrannt.

+++ Draghi bescheinigt Griechenland Fortschritte +++

[14.11 Uhr] Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat Griechenland "spürbare und bedeutungsvolle" Fortschritte attestiert. Es sei aber auch klar, dass Athen noch mehr tun müsse, betonte der Italiener in Brüssel vor dem Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments. Fragen nach dem Ergebnis der laufenden Prüfung der griechischen Staatsfinanzen durch die Gläubiger-Troika aus EU, IWF und EZB beantwortete Draghi nicht.

+++ Polizei zieht Einsatzkräfte zusammen +++

[14.01 Uhr] In der Nähe des Parlaments sind Beobachtern zufolge massiv Polizeikräfte zusammengezogen worden. Die Beamten setzen Tränengas gegen einzelne Jugendliche ein, die Steine werfen. Bisher ist die Stimmung insgesamt ruhig. Doch Beobachter vor Ort schließen nicht aus, dass die Stimmung nun kippen könnte.

+++ Dutzende Verhaftungen +++

[13.44 Uhr] Bis zum Mittag wurden in Athen bereits zahlreiche Demonstranten festgenommen. Insgesamt sollen es nach Agenturberichten 45 Menschen sein. Unter ihnen ist auch ein Mann, der sich der abgesperrten deutschen Botschaft nähern wollte.

+++ Erstes Gespräch mit Samaras +++

[13.23 Uhr] Kanzlerin Merkel ist bei ihrem Besuch in Athen zu einem Gespräch mit dem griechischen Regierungschef Samaras zusammengekommen. Im Mittelpunkt stehen die Euro-Schuldenkrise und die Umsetzung der Sparauflagen, die der hoch verschuldete Euro-Partner als Bedingung für internationale Hilfen umsetzen soll. Am Nachmittag werden beide vor die Presse treten. Anschließend wird Merkel mit Staatspräsident Karolos Papoulias sprechen. Zudem will die Kanzlerin, die erstmals seit Beginn der Euro-Schuldenkrise in Athen ist, mit griechischen und deutschen Unternehmern reden.

+++ "Demonstranten stehen in Blocks auf dem Syntagma-Platz" +++

[13.09 Uhr] Noch ist Angela Merkel nicht im Zentrum Athens angekommen. Dort bleibt die Stimmung auf dem Syntagma-Platz angespannt - aber bisher friedlich. "Die Demonstranten haben sich in Gewerkschafts-Blocks aufgestellt. Feuerwehrleute stehen zusammen, Lehrer ebenso. Es bleibt bei Sprechchören", berichtet SPIEGEL-ONLINE-Mitarbeiterin Katerina Iordanoglou aus Athen.

+++ Bundesregierung: Keine Hoffnung auf Mitbringsel +++

[13.04 Uhr] Die seit Anfang Juni amtierende Griechen-Regierung unter Samaras hofft auf finanzielle Erleichterungen und Zugeständnisse der Geldgeber. Vor Merkels Abflug hatte die Bundesregierung Hoffnungen der Griechen auf neue Hilfszusagen jedoch gedämpft. Von Merkel seien keine Mitbringsel zu erwarten, hieß es. Grundlage für alle Entscheidungen sei der Bericht der Troika, der spätestens im November erwartet wird.

+++ Griechen bekommen 31,5 Milliarden Euro bis November +++

[12.56 Uhr] Unabhängig von der Kanzlerinnen-Visite kommen positive Nachrichten aus Luxemburg: Die internationalen Geldgeber Griechenlands sind entschlossen, das krisengeschüttelte Land nicht pleitegehen zu lassen. Die nächste Hilfsrate von 31,5 Milliarden Euro aus dem laufenden Rettungsprogramm solle "spätestens im November" ausgezahlt werden, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn in Luxemburg am Rande der Beratungen der EU-Finanzminister.

+++ Großaufgebot der Polizei soll Merkel schützen +++

[12.50 Uhr] Für die Sicherheitskräfte ist die Merkel-Visite ein Kraftakt. Mehr als 7000 Beamte sollen die Lage in der griechischen Hauptstadt kontrollieren. Die Polizei hat das gesamte Regierungsviertel hinter dem Parlament gesperrt, Wasserwerfer stehen in Nebenstraßen bereit. Polizisten kontrollierten in der überwachten Zone auch Passanten. Sechs U-Bahn-Stationen wurden geschlossen, damit niemand ohne Kontrollen ins Sperrgebiet fahren kann. Die Straße vor der deutschen Botschaft wurde vollständig gesperrt.

+++ Klare Worte in Richtung Merkel +++

[12.43 Uhr] Auch wenn die Proteste bisher friedlich bleiben, machen viele Griechen ihrem Unmut über den Besuch aus Deutschland in deutlichen Worten Luft. Einige der Demonstranten in der Hauptstadt trugen Plakate mit Hakenkreuzen und Aufschriften wie "Nein zum Vierten Reich" oder "Sie sind nicht willkommen, Imperialisten raus".

+++ Konvoi verlässt das Flughafen-Gelände +++

[12.38 Uhr] Die schwierige Griechen-Mission der Kanzlerin hat begonnen. Gesichert durch ein Großaufgebot der Polizei macht sich die dunkle Limousine auf den Weg ins Zentrum von Athen. Merkel will dort während des eintägigen Besuchs neben Samaras auch den griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias treffen, um über die prekäre Lage des Landes zu sprechen.

+++ Kanzler-Airbus in Athen angekommen +++

[12.29 Uhr] Bei strahlendem Sonnenwetter hat die Maschine von Angela Merkel den Flughafen von Athen erreicht. Kurz darauf öffnet sich die Tür. Regierungschef Samaras begrüßt seine deutsche Amtskollegin. Mit militärischen Ehren beginnt ihr heikler Besuch.

+++ Demonstranten sammeln sich vor dem Parlament +++

[12.27 Uhr] "Die Straßen von Athen waren den ganzen Morgen wie leergefegt, was auch an den massiven Sicherheitsvorkehrungen liegt. Doch nun füllt sich der Platz vor dem Parlament rasch", berichtet SPIEGEL-ONLINE-Mitarbeiterin Katerina Iordanoglou aus Athen. Bisher verlaufe alles sehr friedlich. Die großen Gewerkschaften des Landes hätten ihre Mitglieder ausdrücklich zu gewaltfreien Protesten aufgerufen.

+++ Merkel landet in Kürze in Athen +++

[12.11 Uhr] Die Kanzlerin wird in wenigen Minuten zu ihrem ersten Griechenland-Besuch seit Beginn der Euro-Schuldenkrise landen. Für den eintägigen Besuch sind in der griechischen Hauptstadt massive Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden.

+++ Erste Proteste im Zentrum Athens +++

[11.44 Uhr] Kurz vor der Landung der deutschen Kanzlerin in Griechenland begann die erste Demonstration. Am zentralen Omonoia Platz in Athen versammelten sich einige hundert Mitglieder und Anhänger der Kommunistischen Partei (KKE), wie Augenzeugen berichteten. "Jetzt Volksaufstand gegen die Sparpolitik", skandierten sie. Laut Staatsfernsehen wurden rund 20 verdächtige Jugendliche in Polizeigewahrsam genommen.

+++ Griechenland nimmt 1,3 Milliarden Euro auf +++

[11.01 Uhr] Griechenland hat an den Finanzmärkten 1,3 Milliarden Euro für sechs Monate eingesammelt. Dabei musste die Athener Regierung den Anlegern mit 4,46 Prozent etwas weniger Rendite zahlen als zuletzt mit 4,54 Prozent. Damit ist die Rendite wieder auf dem Niveau vom August 2011, wie die Athener Finanzagentur PDMA mitteilte. Die Überzeichnung war mit dem 1,6fachen aber niedriger als zuletzt mit 1,95. Bei den Anlegern handelt es sich laut Börsianern überwiegend um griechische Banken. Die kurzlaufenden Geldmarktgeschäfte sind derzeit die einzige Refinanzierungsquelle der griechischen Regierung.

+++ Merkel nach Athen abgeflogen +++

[10.06 Uhr] Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist erstmals seit Beginn der Euro-Schuldenkrise nach Griechenland gereist. Bei dem Kurzbesuch in Athen sind Gespräche mit Regierungschef Antonis Samaras und Staatspräsident Karolos Papoulias sowie mit griechischen und deutschen Unternehmern geplant.

ler/dpa/Reuters/AFP

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Seite 1
mcaulfield 09.10.2012
1.
Vielleicht sollten die ganzen Griechen, die dagegen protestieren dass sie mit von uns geschenktem Geld sparsam umgehen sollen, endlich mal anfangen ihre Steuern zu zahlen, dann wäre das Problem nicht so gross. Aber nein, in Griechenland ist es Alltag, dass jeder wo es nur geht Steuern hinterzieht. Dass die Menschen da unten selbst an ihrer Misere Schuld sind scheint vielen nicht bewusst zu sein. Da wird lieber auf die bösen deutschen geschimpft.
dolfi 09.11.2018
2. Ich will keinen Liveticker zu diesem Thema
Sagt doch einmal, wer will denn einen Live-Ticker zu diesem Thema? Können die nich TV schauen? Ich will lieber eine vernünftige Analyse. Das ist doch kein Fussballspiel hier...
kurtrichard 09.10.2012
3. Gefährliche Situation.
Merkel steht auf dem Kriegsfuß mit ihrem eigenen Geheimdienst, die Briten, Amerika und Israel sind Europa, sind Deutschland nicht grün und wollen Europa am Boden sehen. Merkel macht da eine Visite und steht sozusagen im Schussfeld verschiedener Länder und Organisationen. Da kann schnell mal ein Treffer rivalisierender Parteien gelandet werden und das Chaos ist perfekt. Europa könnte auseinander drifteten und Kriegsgeschrei könnte aufkeimen. An Merkels Stelle würde ich Zuhause bleiben, mich still verhalten und keinen weiterhin verärgern. Mein Ratschlag.
maemo 09.10.2012
4. Schönes Transparent auf dem Foto!
Zitat von sysopAFPEs ist eine der schwierigsten Reisen der Kanzlerin - nun ist Angela Merkel zu ihrem Kurzbesuch in Athen gelandet. Schon seit gestern Abend gibt es Massenproteste gegen die Deutsche auf den Straßen Athens. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker. Liveticker: Merkel beginnt Besuch in Griechenland - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/liveticker-merkel-beginnt-besuch-in-griechenland-a-860268.html)
"Da ist nichts im Schrank, was zu holen wäre." Wer hält eines von uns dagegen? Titelvorschlag: "Da ist nichts im Säckel, was zu bringen wäre."
carolane 09.10.2012
5. Schöner Linker
So ganz klar ist mir es nicht was die Griechen jetzt eigentlich wollen. Gut, Schuldenerlass wäre ja ganz schön, aber wer erlässt dann Deutschland die Schulden. Wem gehören denn die vielen Milliarden Bundesschulden? Hauptsächlich den vielen Banken, Versicherungen und Rentenfonds. Und woher haben die das Geld? Von den vielen kleinen und großen Sparern. Also durchaus ein paar Reiche, aber letztendlich sind das hauptsächlich Besitzer von Lebensversicherungen, betrieblichen und sonstigen privaten Rentenversicherungen und sonstige kleine Sparer die den Mumm nicht haben ihr Geld in was Richtiges zu investieren. Diese Sparer und Rentner werden letztendlich durch Steuern und Inflation für die Griechen zahlen. Wenn also Herr Riexinger von den Linken fordert man soll den Griechen die Schulden, die sie ja selbst gemacht und ausgegeben haben, erlassen, dann sagt er auch dass seine Klientel, die deutschen kleinen Leute, dafür bezahlen sollen. Schöne Bescherung. Wenn Herr Riexinger schon linke Forderungen stellt dann soll er ruhig mal lauthals fordern dass Griechenland und nicht Deutschland eine Vermögenssteuer und Vermögensabgabe bei den eigenen Reichen erhebt, anstatt es von den kleinen Leuten in D zu fordern.
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