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Liveticker zum Aufstand in Ägypten: Regime stellt sich stur gegen Proteststurm

Er hatte eine "wichtige Bekanntmachung" angekündigt. Doch der Sprecher des Parlaments enttäuschte die Demonstranten. Die Situation sei "in den sicheren Händen" von Präsident Mubarak. Dieser werde handeln - von Zugeständnissen an die Protestler keine Spur.

Ägypten: Aufstand gegen Mubarak Fotos
REUTERS/ Egyptian state TV

Die ägyptische Staatsführung will die Massenproteste ersticken: Die Sicherheitskräfte haben die Erlaubnis zu schießen, mit Wasserwerfern und Gummigeschossen sollen die Demonstranten auseinandergetrieben werden. Augenzeugen berichten von vielen Verletzten, es soll auch Tote gegeben haben. Bereits am Morgen wurde der Internetzugang gekappt. Journalisten können daher nur eingeschränkt von den Brennpunkten in Ägypten berichten.

+++ Mubarak will an der Macht bleiben +++

[23.45] In einer Fernsehansprache äußert sich Präsident Husni Mubarak erstmals seit Beginn der Proteste in der Öffentlichkeit. Er kündigt an, bereits am Samstag ein neues Kabinett vorzustellen. Seinen Posten will er aber nicht abgeben. Das ist nicht, was die Demonstranten hören wollten. Schon kurz nach der Rede rufen einige von ihnen: "Nieder mit Mubarak!"

+++ Situation in "sicheren Händen" Mubaraks +++

[23.15] Die "wichtige Ankündigung" dürfte die Demonstranten kaum zufrieden stellen: Der Sprecher des Parlaments, Fathi Sorour, sagte im staatlichen Fernsehen "Nile News", die Aufgabe, die Situation zu beruhigen, sei in den "sicheren Händen" von Präsident Husni Mubarak. Mubarak werde handeln, sagte Sorour auf die Frage, wie die Regierung mit den Protesten umgehen werde. Das Parlament, das von Mubaraks Partei dominiert wird, werde am Sonntag zu einer Sitzung zusammenkommen. Dann solle Premierminister Ahmed Nazif die Situation beurteilen und emfpehlungen aussprechen. "Was können wir mehr tun?", fragte Sorour.

+++ US-Investoren reagieren nervös +++

[23.01] Die chaotische Lage in Ägypten macht sich an den Börsen negativ bemerkbar. Laut CNN fiel der Leitindex Dow Jones um 166 Punkte auf den tiefsten Stand seit dem vergangenen November.

+++ Politiker kündigt wichtige Bekanntgabe an +++

[22.26] Der Sprecher des ägyptischen Parlaments, Fathi Sorour, hat der Nachrichtenagentur Reuters zufolge einem TV-Sender per Telefon mitgeteilt, dass "eine wichtige Sache in Kürze " bekannt gegeben werden solle. Mehr Informationen gab Sorour nicht. Laut "Guardian" ist der Sprecher die Person, die das Präsidentenamt übernimmt, wenn der Amtsinhaber stirbt oder sein Amt aus anderen Gründen nicht mehr ausüben kann. Der "Guardian" beruft sich auf einen Artikel der "New York Times", wonach Mubarak nie einen Vizepräsidenten benannt hat. Bei Mubaraks Tod, so der Artikel, würde Sorour bis zu Neuwahlen kommissarisch das Amt übernehmen.

+++ Zahl der Verletzten in Kairo steigt auf mehr als Tausend +++

[22.22] Bei den Protesten sind neuesten Angaben zufolge am Freitag mehr als tausend Personen verletzt worden. Die Nachrichtenagentur Reuters spricht von 1030 Verletzten in Kairo. Die Zahl der Toten in Suez ist zudem laut Reuters auf 13 gestiegen. Die Agentur beruft sich auf medizinische Kreise. Zudem seien in der Stadt 75 Personen verletzt worden.

+++ Schutzwall aus Armee-Fahrzeugen um Parteizentrale +++

[22.17] Die Armee hat nach Berichten von al-Dschasira die Zentrale der Regierungspartei NDP und das Ägyptische Museum mit gepanzerten Fahrzeugen umstellt. Dies soll die Gebäude nach Ansicht eines Korrespondenten vor weiteren Plünderungen und Brandanschlägen schützen. Die Feuerwehr hat nach Angaben des Senders Schwierigkeiten, zu den Brandherden vorzudringen.

+++ Armee lässt Demonstranten gewähren +++

[22.00] Die Panzer auf den Straßen Kairos und die Soldaten tun offenbar nichts, um die Proteste zu beenden. Augenzeugen berichten, dass die Demonstranten dem Militär zujubeln. Live-TV-Berichte zeigen, dass Personen die Armeefahrzeuge besteigen. Ein CNN-Reporter berichtet aus Kairo, dass Demonstranten Polizisten verfolgten, die sich in Kasernen flüchteten.

+++ Elf Tote in Suez +++

[21.51] Die Proteste haben weitere Menschen das Leben gekostet. Laut al-Dschasira sind in Suez bei den Protesten elf Personen ums Leben gekommen. Dort wie auch in der Hauptstadt Kairo bleiben die Demonstranten auf der Straße, ebenso wie in Alexandria. Dort sollen nach Informationen von al-Dschasira auch Armeeeinheiten auf den Straßen präsent sein.

+++Ausgangssperre gilt angeblich nicht für ganz Ägypten +++

[21.57] Die ägyptische Nachrichtenagentur Mena hat eine Meldung über die Ausdehnung der Ausgangssperre auf das gesamte Land zurückgezogen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP sprach das Staatsfernsehen, das die Erweiterung der Maßnahme ursprünglich angekündigt hatte, ebenfalls nur noch von einer Ausgangssperre für den Großraum Kairo sowie für die Städte Alexandria und Suez. Ein entsprechendes Dekret erließ demnach Präsident Husni Mubarak - der sich weiterhin nicht öffentlich äußert.

+++ Feuergefechte bei Regierungsgebäuden +++

[21.48] Nach Angaben des arabischen Nachrichtensenders al-Dschasira sind in ganz Ägypten Gebäude der regierenden Partei NDP, der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden angegriffen und teilweise in Brand gesteckt worden. Zudem berichtet der Sender, dass "schweres Geschützfeuer" in der Nähe wichtiger Regierungsgebäude in Kairo zu hören sei.

+++ Armee-Stabschef kehrt vorzeitig nach Ägypten zurück +++

[21.28] Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass der Stabschef der ägyptischen Armee General Sami Enan, einen Besuch in den USA abbrechen wird, um am Freitag nach Ägypten aufzubrechen. Ursprünglich sollte Enan erst in der kommenden Woche nach Hause fliegen. Die große Frage ist weiterhin, wie sich die Armee verhalten wird. Schlägt sie sich auf die Seite der Demonstranten oder auf die der Regierung?

+++ Obama hat nicht persönlich mit Mubarak gesprochen +++

[21.19] Die amerikanische Regierung äußert sich zur Lage in Ägypten. Robert Gibbs, Sprecher im Weißen Haus, sagt bei einer Pressekonferenz, dass Präsident Barack Obama nicht mit Husni Mubarak gesprochen hat. Der US-Präsident sei aber in einer 40-minütigen Sitzung über die Lage in Ägypten informiert worden. Laut Gibbs muss sich die ägyptische Regierung mit den berechtigten Beschwerden, die seit einiger Zeit gären, unverzüglich auseinandersetzen. Gibbs zufolge werden die USA ihre Hilfe für Ägypten - 1,5 Milliarden Dollar jährlich - den Ereignissen der kommenden Tage entsprechend überprüfen. Demonstrativ sagte Gibbs nicht, dass die Regierung Obama Mubarak stütze.

+++ Augenzeuge berichtet von Plünderungen +++

[21.03] In Kairo gehen offenbar Plünderungen mit den Demonstrationen einher. Ein junger Demonstrant sagte dem Nachrichtensender al-Arabija, er habe gesehen, wie Männer Geschäfte im bürgerlichen Stadtteil Mohandesien geplündert hätten. Kein Polizist und kein Soldat habe sie daran gehindert. Ein Restaurantbesitzer sagte: "Dieses Chaos wird den gebildeten jungen Leuten, die ihre Demos per Internet organisiert haben, eine Lehre sein. Jetzt haben sie den plündernden Mob auf die Straßen geholt, das ist sicher nicht das, was sie wollten."

+++ Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise +++

[20.42] Angesichts der blutigen Proteste in Ägypten hat das Auswärtige Amt (AA) seine Reisehinweise für das Land verschärft. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez sollte derzeit Abstand genommen werden, hieß es am Freitagabend auf der Internetseite des Außenamtes. "Reisenden in Ägypten wird dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen", hieß es weiter. Die Demonstrationen richteten sich nicht gegen Touristen. Die Situation in den Touristengebieten an der Küste sei nach derzeitigen Erkenntnissen weiterhin ruhig, sagte eine AA-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa.

+++ Obama berät über Lage in Ägypten +++

[20.30] US-Präsident Barack Obama hat sich am Freitag von seinen Top-Sicherheitsberatern über die Lage in Ägypten informieren lassen. Die Unterredung im Oval Office, an der auch Vizepräsident Joe Biden und der Nationale Sicherheitsberater Tom Donilon teilnahmen, habe rund 40 Minuten gedauert, meldete die Online-Zeitung "Politico". Einzelheiten wurde nicht bekannt.

+++ Auswärtiges Amt will Reisehinweise aktualisieren +++

[20.30] Die Bundesregierung will ihre Reisehinweise für Ägypten erneut aktualisieren. "Die eskalierende Lage in Kairo und anderen ägyptischen Städten" werde mit "großer Sorge" beobachtet, hieß es am Freitag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Auch wenn die "Situation in Touristengebieten an der Küste nach bisherigen Erkenntnissen weiterhin ruhig" sei, würden die Reisewarnungen "insbesondere für urbane Zentren derzeit aktualisiert". Die Lufthansa strich wegen der über die ägyptische Hauptstadt Kairo verhängten nächtlichen Ausgangssperre einen für Samstagmorgen geplanten Flug vom dortigen Flughafen nach Frankfurt. Betroffen sei die Verbindung um 04.50 Uhr Ortszeit (03.50 Uhr MEZ), sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP.

+++ Traditionspartei fordert Übergangsregierung +++

[20.21] Der Vorsitzende der liberalen Wafd-Partei in Ägypten, Sajjid al-Badawi, forderte am Freitagabend die Bildung einer Übergangsregierung und eine Änderung der Verfassung. Gleichzeitig betonte er, seine Partei lehne in dieser kritischen Phase "jede ausländische Einmischung" ab. Der Nachrichtensender al-Arabija übertrug die Pressekonferenz. Die Wafd-Partei gilt als Traditionspartei. Sie ist die erste politische Gruppe, die sich in der unübersichtlichen Situation in Kairo zu Wort gemeldet hat.

+++ Ärzte berichten von mindestens fünf Toten +++

[20.12] Bei den Zusammenstößen in Kairo sind nach Angaben aus Ärztekreisen am Freitag mindestens fünf Menschen getötet worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Wie sie zu Tode kamen, wurde in den Kreisen in der ägyptischen Hauptstadt zunächst nicht mitgeteilt.

+++ Ban Ki Moon fordert ägyptische Regierung zu Zurückhaltung auf +++

[19.55] Angesichts des gewaltsamen Vorgehens ägyptischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten haben die Vereinten Nationen die Regierung in Kairo aufgefordert, die Bürgerrechte zu wahren. Dabei gehe es insbesondere um das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie die Informations- und die Versammlungsfreiheit. "Eines der Grundprinzipien der Demokratie ist der Schutz und die Gewährleistung der Meinungsfreiheit der Bürger", sagte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Situation in Ägypten und der gesamten Region dürfe nicht zu weiterer Gewalt führen.

+++ Militärfahrzeuge fahren durch Kairo +++

[19.51] Der arabische Nachrichtensender al-Dschasira zeigt Bilder von Militärfahrzeugen mit bewaffneten Soldaten, die durch Ägyptens Hauptstadt Kairo fahren. Demonstranten begrüßten die Ankunft des Militärs. Sie hatten zuletzt wiederholt das Militär aufgefordert, sie vor dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei zu schützen. Die Rolle des Militärs ist unklar: Mubarak mobilisierte die Einheiten, damit diese der Polizei zur Seite zu stehen. Bei den Demonstranten genießen die Soldaten aber viel mehr Vertrauen als die Polizisten.

+++ Ägyptische Fluggesellschaft stellt Betrieb ein +++

[19.45] Nichts geht mehr bei Egypt Air: Die staatliche Fluggesellschaft teilt mit, dass sie ihren Flugbetrieb von 21 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) an für zwölf Stunden einstellen wird. Zur Begründung sagte ein Mitarbeiter der Firma am Internationalen Flughafen Kairo, wegen der nächtlichen Ausgangssperre seien viele Reisende am Flughafen nicht abgeholt worden. Sie warteten nun bis zum Morgen in einer Halle am Flughafen. Außerdem seien viele Menschen, die Flüge von Kairo ins Ausland gebucht hätten, aus dem selben Grund nicht zum Einchecken am Flughafen erschienen.

+++ 870 Verletzte bei Protesten am Freitag +++

[19.37] Der Freitag ist ein Tag blutiger Gewalt in Kairo und anderen Städten Ägyptens: Alliein in Kairo habe es bei den Protesten gegen die Regierung von Präsident Husni Mubarak 870 Verletzte gegeben, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Ärzte.

+++ Sturm auf das Gebäude des Staatsfernsehens? +++

[19.27] Am Abend dringen laut einem Bericht des Senders al-Arabiya Protestierende zum Gebäude des ägyptischen Staatssenders vor und stürmen es. Der TV-Sender sei aber weiter auf Sendung, berichtet al-Arabiya.

+++ Wo ist Mubarak?+++

[18.58] Vor zwei Stunden wurde bekannt gegeben, dass der ägyptische Präsident sich zu den Unruhen in seinem Land äußern will. Doch Husni Mubarak hat sich bislang noch nicht an das Volk gewandt, das sich gegen ihn erhebt. Wann er ein Statement abgeben will, ist unklar.

+++ Demonstranten wollten Außenministerium stürmen +++

[18.46] In Kairo versuchen Demonstranten, nicht nur das Gebäude des staatlichen Fernsehens, sondern auch das Außenministerium zu stürmen. Der Nachrichtensender al-Arabija meldet, dass sie jedoch von Sicherheitskräften daran gehindert werden. Mitglieder der Regierungspartei NDP sagen dem Sender, ein Teil der Demonstranten werde "von Elementen gesteuert, die diese Form der Sabotage geplant" hätten.

+++ Ausgangssperre gilt für ganz Ägypten +++

[18.40] Ein Sprecher des staatlichen Fernsehens erklärt, die Ausgangssperre gelte nun für ganz Ägypten. Das Verbot war zunächst nur über die Großstädte des Landes verhängt worden. Am Internationalen Flughafen von Kairo heißt es aber, alle Flughafenmitarbeiter und Touristen, die zum Airport wollten, seien von der geltenden Ausgangssperre ausgenommen. Auch Reisende, die am Abend und in der Nacht in Kairo landen, dürften den Flughafen verlassen.

+++ Merkels Appell für friedliche Demonstrationen +++

[18.34] Die Kanzlerin drängt die ägyptische Regierung, friedliche Proteste zuzulassen. Die Stabilität des Landes sei äußerst wichtig, aber nicht auf Kosten von Meinungsfreiheit, sagt Angela Merkel, die zurzeit beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist.

+++ Proteste vor dem ägyptischen Rundfunk +++

[18.24] Ein BBC-Journalist berichtet, Demonstranten versuchten, in die Gebäude des ägyptischen Rundfunks einzubrechen. Der Bau werde von bewaffneten Sicherheitskräften bewacht.

+++ Regierung entsendet Militär +++

[18.21] Mehrere Reporter berichten, dass nun Militärfahrzeuge durch die Straßen von Kairo fahren.

+++ US-Außenministerin Clinton kritisiert Polizeigewalt +++

[18.12] US-Außenministerin Hillary Clinton findet deutliche Worte für Ägyptens Präsident Husni Mubarak. Sie drängt ihn, friedliche Proteste in seinem Land zuzulasssen: "Wir sind tief besorgt über die Gewalt in Ägypten. Wir rufen die ägyptische Regierung auf, die Sicherheitskräfte zurückzuhalten." Die Regierung müsse verstehen, dass die Unzufriedenheit im Volk nicht einfach so weichen werde. Reformen seien absolut notwendig. Sie appellierte auch an die Demonstranten, auf Gewalt zu verzichten und friedlich zu protestieren.

+++ Laute Schüsse im Zentrum von Kairo +++

[17.55] Laute Schüsse hallen durch Kairo - kurz nach dem Abendgebet verschärft sich die Lage. Offenbar feuert die Polizei mit Tränengasgranaten auf Demonstranten. Reporter berichten, es könnte sich auch um schwere Waffen handeln.

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Forum - Unruhen in Kairo - kippt die Regierung?
insgesamt 3690 Beiträge
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1. Wenn das BKA Facebuck sperren will...
LeisureSuitLenny 27.01.2011
... sollte man also genau hinsehen. Kann sein das da schon längst die Revolution läuft, aber die Medien nicht darüber berichten dürfen. ;)
2. 6% ? Ach, nee?
lynx2 27.01.2011
Zitat von sysopDie Proteste gegen das diktatorische Regime in Ägypten werden immer stärker. In Suez zündeten Demonstranten eine Polizeiwache an. Die Kurse an der Kairoer Börse rasten um mehr als sechs Prozent in den Keller - der gesamte Handel wurde ausgesetzt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,741932,00.html
... Nur 6%. In den Keller? Das wäre -100%. Und wenn schon. Was nutzen den Massen hohe Börsenkurse? Nur eine kleine Zocker-Mafia (heute sagt man verfeinert 'Geld-Elite') hat bisher davon profitiert. Hoffentlich sind deren Tage bald gezählt.
3. 6% ? Ach, nee? Gerast?
lynx2 27.01.2011
Zitat von sysopDie Proteste gegen das diktatorische Regime in Ägypten werden immer stärker. In Suez zündeten Demonstranten eine Polizeiwache an. Die Kurse an der Kairoer Börse rasten um mehr als sechs Prozent in den Keller - der gesamte Handel wurde ausgesetzt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,741932,00.html
... Nur 6%. In den Keller? Das wäre -100%. Und wenn schon. Was nutzen den Massen hohe Börsenkurse? Nur eine kleine Zocker-Mafia (heute sagt man verfeinert 'Geld-Elite') hat bisher davon profitiert. Hoffentlich sind deren Tage bald gezählt.
4. Das Jahrzent
Jay's, 27.01.2011
des aktiven Widerstands hat begonnen oder die Kettenrevolution nimmt ihren Lauf.
5. Dialog
Karapana 27.01.2011
"Mehrere westliche Regierungen, die enge Beziehungen zur ägyptischen Führung unterhalten, hatten Mubarak und die Regierung in den vergangenen Tagen aufgerufen, einen Dialog mit der Opposition zu beginnen." Da fällt mir ein, das war auch in der DDR das Zauberwort der Kalkköpfe. "Dialog" . Heute kommt noch hinzu: "Regierung der nationalen Einheit". Dabei zeigen die Proteste ja gerade, dass es diese nicht gibt.
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Fläche: 1.009.450 km²

Bevölkerung: 85,783 Mio.

Hauptstadt: Kairo

Staatsoberhaupt:
Abdel Fattah el-Sisi

Regierungschef: Sherif Ismail

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