Minutenprotokoll: Das war Amerikas dramatische Wahlnacht

Jubelnde Obama-Fans, eisiges Schweigen auf Mitt Romneys Party - die US-Wahl ist entschieden, der Amtsinhaber bleibt Präsident. Lesen Sie die Höhepunkte der Wahlnacht im Minutenprotoll.

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+++ Obama gewinnt auch Nevada und Colorado +++

[5.48 Uhr] Nun dürfte es auch im Romney-Lager keinen Zweifel mehr geben: Obama gewinnt auch Nevada, laut der Nachrichtenagentur AP auch noch den Swing State Colorado.

+++ Romney-Team gesteht Niederlage noch nicht ein +++

[5.42 Uhr] CNN-Reporter Jim Acosta berichtet aus Boston, dass das Romney-Team die Niederlage noch nicht eingestehen will - zumindest nicht, als er vor fünf Minuten mit den Romney-Beratern telefonierte. Die Begründung: Es sei noch sehr knapp in Ohio. In der Tat liegen Obama und Romney nach wie vor beide bei 49 Prozent - und ein knappes Viertel der Stimmen muss noch ausgezählt werden.

Romney-Anhänger in Boston: Eisiges Schweigen nach Niederlage Zur Großansicht
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Romney-Anhänger in Boston: Eisiges Schweigen nach Niederlage

+++ "Four more years, four more years!" +++

[5.34 Uhr] SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Sebastian Fischer meldet sich aus Chicago: Zu den Klängen des Soul-Klassikers "Do you love me" jubeln die 15.000 Obama-Anhänger in der Halle der McCormick-Plaza, sie skandieren "Four more years, four more years!". Menschen fallen sich in die Arme, Tausende schwenken kleine US-Fahnen. Der Zauber des Siegs.

+++ Obama brauchte nicht mal Florida +++

[5.32 Uhr] Vier Staaten sind noch nicht ausgezählt, darunter das umkämpfte Florida, doch Obama kommt bereits auf 274 Wahlmännerstimmen. Romney hat 201. Nachdem der Amtsinhaber auch den umkämpfen Staat Ohio gewonnen hat, stand das Ergebnis fest.

+++ Eisiges Schweigen auf Romneys Party +++

[5.28 Uhr] Grabesstimmung auf Romneys Party. Niemand sagt etwas, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke. Die Leute schütteln abweisend den Kopf, wenn sie um Kommentare gebeten werden. Sicherheitskräfte drängen die Reporter ab. Viele Gäste gehen schon, andere warten auf Romneys Verliererrede. Er wird sie halten, nachdem er Obama gratuliert hat - und bevor der spricht.

Romney-Anhänger nach der Verkündung des Obama-Siegs: Niemand spricht Zur Großansicht
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Romney-Anhänger nach der Verkündung des Obama-Siegs: Niemand spricht

+++ Großer Jubel in Chicago +++

[5.25 Uhr] Riesenjubel bei rund zehntausend Anhänger Obamas in Chicago. Sie haben zuvor Stunden im McCormick Place, einem Veranstaltungszentrum in Obamas Heimatstadt, ausgeharrt und jeden ihm zugeschlagenen Staat gefeiert. Jetzt läuft "You can't hurry love", die Fans singen gelöst mit. Viele von ihnen sind im Wahlkampf als Freiwillige für Obama von Tür zu Tür gezogen oder haben große Wahlkampfspenden geleistet.

+++ Obama meldet sich auf Twitter +++

[5.16 Uhr] Auch Obama weiß Bescheid - der Wahlsieger twittert: "We're all in this together. That's how we campaigned, and that's who we are. Thank you. -bo" Dann postet er ein Foto:

Obamas Tweet: Vier weitere Jahre - und eine Umarmung für seine Frau Michelle Zur Großansicht

Obamas Tweet: Vier weitere Jahre - und eine Umarmung für seine Frau Michelle

+++ Obama gewinnt die Wahl +++

[5.16 Uhr] Jetzt melden es drei Sender: Obama wird wiedergewählt.

+++ MSNBC sieht Obama als Gewinner +++

[5.13 Uhr] Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Fox News berichtet, Obama gewinne den wichtigen Swing State Ohio. Der Obama-freundliche Sender MSNBC meldet gar, der Amtsinhaber habe die Wahl gewonnen.

+++ Obama gewinnt noch zwei wichtige Staaten +++

[5.11 Uhr] Obama gewinnt einen weiteren Swing State: Iowa wählt den Präsidenten, genau wie New Mexico. Damit kommt der Amtsinhaber bei CNN auf 249 Stimmen - 21 Stimmen fehlen noch zur Wiederwahl. Großer Jubel auf Obamas Wahlfeier in Chicago.

+++ CNN: Demokraten behalten Mehrheit im Senat +++

[5.03 Uhr] Die Republikaner hätten den Demokraten mindestens drei Sitze abnehmen müssen, um die Kontrolle über den Senat zu gewinnen. Laut CNN ist das nicht mehr möglich. Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner weiter die Mehrheit - der kommende Präsident wird sich also (wie Obama in den vergangenen zwei Jahren) mit einem geteilten Parlament herumschlagen müssen.

+++ Obama nun erstmals bei Wahlmännern vorn +++

[5.00 Uhr] Obama punktet im Westen: Wie erwartet gewinnt er Kalifornien - der Staat stellt mit 55 die meisten Wahlmänner -, Hawaii und den Staat Washington. Idaho, Montana und North Carolina gehen an Romney. Obama liegt nun erstmals vorn im Electoral College. Er kommt bei CNN auf 238 Stimmen, Romney auf 191. Obama nähert sich also den 270 Stimmen, die er braucht, um zu gewinnen.

+++ Auf Hawaii werfen die Demokraten den Grill an +++

[4.56 Uhr] Die Wahllokale auf Hawaii schließen in wenigen Minuten. Die Demokraten in Hilo werfen schon mal den Grill an für ihre Party in einem alten Lagerhaus, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporterin Katharina Peters. Bis eben haben die Obama-Unterstützer noch telefoniert und an Türen geklingelt, um Unentschlossene zum Wählen zu bewegen. Jetzt starren alle gebannt auf den Fernseher, über den die neuesten Ergebnisse flimmern. "Es ist nervenaufreibend", sagt eine Demokratin.

+++ Wie es in den Schlüsselstaaten aussieht +++

[4.51 Uhr] Arizona geht an Romney. In den verbliebenen Swing States bleibt es knapp.

Florida: Obama 50, Romney 49 Prozent (89 Prozent ausgezählt)

Ohio: Obama 50, Romney 48 Prozent (64 Prozent ausgezählt)

Virginia: Romney 50, Obama 49 Prozent (76 Prozent ausgezählt)

Colorado: Obama 51, Romney 47 Prozent (65 Prozent ausgezählt)

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US-Wahl: Der Weg zur Präsidentschaft
+++ Die Tea-Party-Fans suchen den Schuldigen und finden Romney +++

[4.44 Uhr] Bei den Tea-Party-Fans beginnt bereits das Scherbengericht. "Naja, der Romney", sagt John, der im normalen Leben für den Kongressabgeordneten Ron Paul arbeitet, zu SPIEGEL-ONLINE-Reporter Veit Medick. "Der Romney ist eben ein Flipflopper, dagegen sieht ja John Kerry aus wie das personifizierte Prinzip." Auch Patrick, Wirtschaftsreferent bei FreedomWorks, der Graswurzelbewegung hinter der erzkonservativen Tea Party, kann mit Romney auf einmal nicht mehr allzu viel anfangen. "Wir haben einfach vergessen, über die wirklich wichtigen Dinge zu sprechen: schlanker Staat und Entschuldung. Stattdessen hat Romney versucht, Obama links zu überholen, das konnte nicht gut gehen."

+++ Minnesota stimmt für Obama +++

[4.40 Uhr] Nach ABC meldet auch CBS: Obama gewinnt auch Minnesota - damit war aber auch gerechnet worden. Auch in Maine siegt der Präsident. 14 weitere Wahlmännerstimmen für Obama.

+++ TV-Wahlnacht: Live aus dem Hobbyzimmer +++

[4.35 Uhr] Programm des Grauens zwischen der Verkündung neuer Zwischenergebnisse: In der ARD mäandert der mittlerweile seit Stunden laufende Talk von Sandra Maischberger mit der bei deutsche US-Wahlsendungen unvermeidlichen US-Komödiantin Gayle Tufts vor sich hin. Im ZDF ist derweil zur Abwechslung eine Frau mit blonder Kurzhaarfrisur zu sehen, die per Webcam offenbar aus ihrem Hobbyzimmer verkündet, die Medien würden ja die sozialen Medien ganz stark nützen.

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US-Präsidentenwahl: Die besten Fotos
+++ Romney liegt bei "popular vote" vorn +++

[4.33 Uhr] Immerhin eine gute Nachricht für Mitt Romney: Bei der "popular vote", der Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen, liegt er vorn: 39 Prozent der Stimmen sind landesweit ausgezählt, Romney kommt auf 51 Prozent, Obama auf 48 Prozent. Der Republikaner hat einen Vorsprung von 1,4 Millionen Stimmen. Die schlechte Nachricht: Die "popular vote" zählt nicht.

+++ Sarah Palin: "Ich bin enttäuscht" +++

[4.27 Uhr] Selbst Sarah Palin, erfolglose Vizekandidatin von 2008, klingt nicht mehr sehr optimistisch. Sie erscheint ebenfalls per Video in Romneys Ballsaal, via Fox News, die starre Menge in Boston reagiert mit eisernem Schweigen. "Ich bin enttäuscht", sagt Palin jetzt schon. "Aber ich halte weiter die Daumen gedrückt." Ihre Miene verzieht sich gequält, als Moderatorin Greta van Susteren sie fragt, was sie denn von einer möglichen Wiederwahl Obamas halte: "Noch mal vier Jahre Obama, das ist wirklich ein katastrophaler Rückschlag!"

+++ Florida könnte die Wahl entscheiden +++

[4.20 Uhr] Für Obama rückt der Sieg näher. Nach Berechnungen der "New York Times" hätte er mit einem Erfolg im Swing State Florida seine Wiederwahl praktisch sicher. Voraussetzung dafür ist, dass er wie erwartet alle als demokratisch geltenden Staaten gewinnt. Aktueller Stand im "Sunshine State": 87 Prozent der Stimmen sind ausgezählt, Obama führt mit 50 zu 49 Prozent. Er hat knapp 50.000 Stimmen Vorsprung.

+++ Romney-Wahlparty: Anspannung statt Freude +++

[4.13 Uhr] Romneys Ballsaal hat sich nun endlich (halb) gefüllt, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Marc Pitzke. Es herrscht, nun ja, eher Anspannung als ausgelassene Laune. Viele Leute behalten ihre Winterjacken an, andere starren stumm auf ihre Blackberrys oder haben Bierflaschen umklammert. Eine Empore ist für VIPs reserviert, darunter Multimillionär und Selbstvermarkter Donald Trump, der in einer schwarzen Limousine vorfuhr. Romneys Top-Stratege Ed Gillespie macht auf Optimismus, trotz der haarscharfen Kopf-an-Kopf-Ergebnisse bisher: "Was für eine unglaubliche Intensität!", sagt er mit übertriebener Miene. "Wir werden hier heute Abend eine großartige Feier haben. Wir sind sehr optimistisch, was unsere Stimmen angeht, wir fühlen uns sehr gut." Senator Rob Portman, einer der treuesten Vasallen Romneys, wird per wackligem Videotelefon zugeschaltet, um die Anwesenden zu ermuntern. "Danke für all eure harte Arbeit", spricht er von der Leinwand herab, "ich war nie stolzer". Und: "Ich bin zuversichtlich, unsere Bemühungen werden sich auszahlen."

Romneys Ballsaal: SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke spürt Anspannung Zur Großansicht
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Romneys Ballsaal: SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke spürt Anspannung

+++ Obama punktet, Romney braucht Erfolgserlebnis +++

[4.08 Uhr] Jetzt schließen die Wahllokale in Iowa, Montana und Nevada - CNN kann noch kein Ergebnis festmachen. Nach CBS berichten auch NBC und CNN, dass der Präsident im umkämpften New Hampshire gewinnt, nur vier Wahlmännerstimmen, aber dennoch ein wichtiger Sieg. Romney braucht mal ein Erfolgserlebnis. Er gewinnt zwar in Utah - doch dass der Mormone bei den Mormonen siegen würde, hat wirklich niemand bezweifelt.

+++ Morning Briefing: Es läuft für Obama +++

[4.03 Uhr] Gerade erst aufgewacht? So sieht die Lage aus: Für Obama läuft es gut, er hat mehrere wichtige Swing States gewonnen. Romney muss auf Florida, Virginia und Ohio hoffen, in diesen umkämpften Staaten ist es knapp.

+++ Viele New Yorker wählen im Dunkeln +++

[4.01 Uhr] Nach Hurrikan "Sandy" haben viele New Yorker immer noch keinen Strom - und müssen deshalb im Dunkeln wählen, so wie diese Frau im Stadtteil Queens.

Wählerin in Rockaway Beach in New York: Stimmabgabe mit Taschenlampe Zur Großansicht
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Wählerin in Rockaway Beach in New York: Stimmabgabe mit Taschenlampe

+++ TV-Wahlnacht: Die Studis vom ZDF +++

[3.53 Uhr] Bettina Schausten versucht dem ZDF-Schnellzeichner eine Interpretation einer gerade angefertigten, rätselhaften Romney-Obama-Karikatur zu entlocken, doch daraus wird nichts. Danach bekommen zwei in Deutschland weilende US-Studenten ihre Chance auf zwei Minuten Ruhm als Politikexperten. Auf CNN wird derweil einleuchtend erklärt, warum Florida höchstwahrscheinlich an Obama gehen wird - und dass Romney nicht gewinnen kann, wenn er nicht Florida und Ohio doch noch holen sollte.

+++ Die Wahl bei Twitter +++

[3.49 Uhr] Beim Kurznachrichtendienst Twitter dreht sich derzeit natürlich auch alles um die Präsidentschaftswahl. Und wie zuvor bei den TV-Duellen führt Barack Obama die "Trending Topics" in den USA an. Die neutralen Hashtags #election2012 und #ivoted sind dicht gefolgt von Obama 78, Arkansas, Chris Murphy, #VoteObama und #TeamObama. Allerdings wird auch deutlich: Einige Twitterer sind auch froh, wenn der Trubel um die Präsidentenwahl nachlässt - unter #ImSickOf lassen sie sich darüber aus.

+++ Der Tea-Party-Einpeitscher flucht über Obamas Siegesserie +++

[3.48 Uhr] Uuuh - jetzt ist auch Pennsylvania weg. Bei den Tea-Party-Fans von Freedomworks wird die Stimmung immer schlechter, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Veit Medick. "Das ist mies", flucht Einpeitscher Dan, der an den Computern in der Mitte des Büros die neuesten Zahlen analysiert. Ein paar seiner Leute holen sich die letzten Hühnerschenkel vom Buffet

+++ Empire Shining Building +++

[3.45 Uhr] Und hier ist das Foto: Das Empire State Building wechselt in dieser Wahlnacht permanent seine Beleuchtung. So sollen die New Yorker auf einen Blick sehen können, wer gerade in Führung liegt: Gewinnt Obama einen Staat, leuchtet die Spitze des Wolkenkratzers entsprechend der Parteifarbe der Demokraten bläulich, legt Herausforderer Romney zu, wird sie rot angestrahlt.

Empire State Building: Farbwechsel je nach Führenden Zur Großansicht
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Empire State Building: Farbwechsel je nach Führenden

+++ Miese Stimmung auf der Tea-Party-Party +++

[3.42 Uhr] Auf der Wahlparty von Freedomworks, der Graswurzel-Bewegung hinter der erzkonservativen Tea Party, will noch nicht so richtig Stimmung aufkommen, wie SPIEGEL-ONLINE-Reporter Veit Medick berichtet. Das Buffet ist alle, beim Fernsehen fehlt der Ton, und dann schwächelt Romney auch noch ausgerechnet in Florida. Bloß nicht wieder Obama! - Der Präsident ist hier regelrecht verhasst, die komplette Etage ist dekoriert mit schwarzen Plakaten, die einen schlichten Schriftzug tragen: "Fire Obama".

+++ Republikaner Huckabee schimpft über Romneys Wahlstrategie +++

[3.41 Uhr] Harsche Worte von Mike Huckabee: Der Republikaner kritisiert seine eigene Partei bei Fox News heftig. Die Partei habe "auf eine erbärmliche Weise" dabei versagt, die Stimmen von Minderheiten wie schwarzen Amerikanern zu gewinnen. "Sie haben es gar nicht erst versucht, also haben sie die Stimmen nicht bekommen", so Huckabee, der Gouverneur von Arkansas war und 2008 US-Präsidentschaftskandidat werden wollte.

+++ TV-Wahlnacht: Westerwelles Herz gehört Europa +++

[3.39 Uhr] Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wird aus New York jetzt auch in die ARD geschaltet - und erwartet "keine großen Veränderungen" bei einem Sieg Romneys - beide Rivalen seien Transatlantiker. Auch das ist beruhigend. Wieder verweist Westerwelle auf den Freihandel, aber auch auf die Bedeutung der Abrüstung. Er selbst sei ein überzeugter Europäer und auch in Europa aufgewachsen, in den USA herrsche ja eine ganz andere politische Kultur, das seien ja Unterschiede, die gewachsen seien, er selbst sei ja, sagt er noch mal, ein überzeugter Europäer, sein Herz gehöre Europa… Ein erneuter Auftritt der Band "The Baseballs" mit dem Song "Hello" erlöst schließlich alle Beteiligten von diesem Gespräch.

+++ Wichtige Staaten gehen an Obama +++

[3.35 Uhr] Obama punktet weiter: Wisconsin geht laut Fox News und NBC an Obama. Er war dort Favorit. Laut CBS gewinnt der Demokrat auch New Hampshire. Beide Staaten waren - wie Pennsylvania - unkämpft, auch wenn Obama in den Umfragen leicht vorne lag.

+++ Florida: Romney 636 Stimmen vor Obama +++

[3.31 Uhr] Es ist der Wahnsinn: In Florida sind vier Fünftel der Stimmen ausgezählt, es steht weiter 50 zu 50 Prozent, Romney führt mit 636 Stimmen. Dann zwei Minuten später: Obama wieder vorne, mit rund 14.000 Stimmen.

+++ US-Sender: Pennsylvania geht an Obama +++

[3.23 Uhr] Wichtiger Etappensieg für den Präsidenten: Obama gewinnt nach Hochrechnung der TV-Sender NBC und Fox News die Wahl im umkämpften Staat Pennsylvania. Das Rennen war dort zuletzt laut Umfragen knapp. Auch Romney rechnete sich Chancen auf die 20 Wahlmännerstimmen aus.

+++ Zwischenergebnis: Romney leicht vor Obama +++

Barack Obama: 123 Wahlmännerstimmen
Mitt Romney: 152 Wahlmännerstimmen
Für den Wahlsieg sind mindestens 270 der 538 Wahlmännerstimmen erforderlich.

+++ Gleichstand in Florida! +++

[3.15 Uhr] Es wird immer spannender: In Florida sind 78 Prozent der Stimmen ausgezählt - und es steht 50 zu 50. Nur wenige Hundert Stimmen trennen Obama und Romney. Man denkt jetzt unweigerlich an die Wahl im Jahr 2000 - als die Nachzählungen in Florida Wochen dauerten und letztlich das Rennen zugunsten von George W. Bush entschieden.

+++ CNN: Republikaner verteidigen Mehrheit im Repräsentantenhaus +++

[3.10 Uhr] Und noch eine CNN-Prognose: Die Republikaner behalten die Mehrheit im Repräsentantenhaus - offen bleibt, ob die Demokraten ihre Mehrheit im Senat verteidigen. Der republikanische Präsident des Repräsentantenhauses, John Boehner, wurde in seinem Wahlkreis im Staat Ohio wiedergewählt. Auch der republikanische Mehrheitsführer Eric Cantor aus Virginia zog wieder in die Kammer ein. Nach Hochrechnungen der Nachrichtenagentur AP verteidigten in 20 von 21 Fällen Abgeordneten ihre Sitze - fünf Demokraten und 15 Republikaner. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus werden neu besetzt, allerdings ist der Ausgang nur bei rund 60 Mandaten unklar.

+++ Obama holt Swing State Michigan +++

[3.00 Uhr] Neue Prognosen von CNN: Romney gewinnt Kansas, Louisiana, Nebraska, North Dakota, South Dakota, Texas, Wyoming, Mississippi. So weit, so erwartbar. Das ist alles wenig wert gegen die Nachricht, dass Obama den Swing State Michigan gewinnt, 16 Wahlmänner. Das berichtet auch "Fox News". Auch New York und New Jersey gehen an den Demokraten.

+++ Guido vermisst Hillary +++

[2.53 Uhr] Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wird aus New York ins ZDF geschaltet - und verspricht, dass die Bundesregierung mit jedem gewählten US-Präsidenten zusammenarbeiten werde. Das ist beruhigend. Vorlieben sind Westerwelle keine zu entlocken, auffällig allein sein Verweis auf die Bedeutung des freien Welthandels. Westerwelle muss sich in jedem Fall auf einen neuen US-Kollegen vorbereiten: Hillary Clinton wird auch bei einem Obama-Sieg nicht mehr Außenministerin sein. Westerwelle: "Ich werde sie vermissen."

+++ Obama verteidigt knappe Führung in Florida +++

[2.45 Uhr] Im ganz wichtigen "battleground state" Florida ist mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt - Obama bleibt vorn, 51 zu 48 Prozent. Romney muss im "Sunshine State" gewinnen. Das Blatt kann sich aber noch wenden. Dass Obama beim "early voting" die Nase vorn haben würde, wurde erwartet. Im umkämpften Ohio liegt Obama nach einem Fünftel der Auszählung mit 57 zu 41 Prozent vorn.

+++ Demokraten holen wichtige Senatssitze +++

[2.37 Uhr] Das Rennen um die Mehrheit im Senat neigt sich zugunsten der Demokraten: In Connecticut schlägt Chris Murphy die Konservative Linda McMahon. Im Ostküstenstaat Maine gewinnt der Parteilose Angus King den Sitz, den bisher eine Republikanerin gehalten hatte.

+++ Romney holt Arkansas, Georgia und Tennessee +++

[2.32 Uhr] Neues von CNN: Romney punktet im tiefrepublikanischen Süden, gewinnt Arkansas, Georgia und Tennessee - 33 weitere Stimmen für Romney. Neuer Stand: Romney 89, Obama 64 - aber der Zwischenstand ist wenig aussagekräftig. Wichtiger ist, was in Florida, Ohio und Virginia passiert.

+++ Romney und Obama schwätzet Schwäbisch +++

[2.28 Uhr] Zwischendurch mal ein Späßle gefällig? Eben: Die Kollegen vom ZDF haben eine Passage aus einem TV-Duell zwischen Obama und Romney neu vertont. Aber sehen Sie selbst:

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+++ Romney-Diät beendet +++

[2.21 Uhr] SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke gibt Entwarnung von der Wahlparty Romneys: Das Buffet wird neu aufgebaut. Guten Appetit, Kollege!

+++ TV-Wahlnacht: Schnellzeichner und Superzoom +++

[2.14 Uhr] Während sich ARD und ZDF mit viel jungem Publikum schmücken, Bands und Schnellzeichner auftreten lassen, werden auf CNN Wahlstatistiken im Studio analysiert. Wow, die Amerikaner können in ihre Karte bis auf Wahlkreisebene hineinzoomen. Im Ersten diskutiert Moderator Matthias Opdenhövel den korrekten Rock'n'Roll-Hüftschwung.

"McCormick Place" in Chicago: Hier will Obama feiern
+++ Lange Schlangen noch nach Wahlschluss +++

[2.05 Uhr] In Florida haben die Wahllokale bereits geschlossen - den ganzen Tag quälten sich dort zahlreiche Wähler durch lange Schlangen. Doch selbst als die Stimmabgabe offiziell beendet war, hätten im Süden Floridas noch immer Hunderte zum Wählen angestanden, berichtet der "Miami Herald". Der Zeitung zufolge hätten vor einer Highschool in der Stadt Doral bei Wahlschluss noch etwa 300 Menschen gewartet. Laut Gesetz dürften jedoch all jene noch ihre Stimme abgeben, die vor dem offiziellen Ende des Urnengangs gekommen seien.

+++ Obama gewinnt im Nordosten +++

[2.00 Uhr] Viele Staaten schließen nun die Wahllokale. CNN prognostiziert Siege von Obama in Connecticut, Delaware, in der Hauptstadt Washington D.C., Illinois, Maryland, Massachusetts, Maine und Rhode Island. Romney holt Oklahoma. Zwischenstand bei den Wahlmännerstimmen: Obama 64 - Romney 40.

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Obama gegen Romney: Jetzt haben die Wähler das Wort
+++ Obama in Florida vorne +++

[1.51 Uhr] Gute Zahlen für Obama aus Florida. Im größten "battleground state" - immerhin 29 Wahlmännerstimmen - ist ein gutes Drittel der Stimmen ausgezählt - und der Präsident liegt mit 52 zu 48 Prozent vorn. In den meisten Umfragen hatte Romney dort einen knappen Vorsprung.

+++ Bei Romney werden die Journalisten auf Diät gesetzt +++

[1.45 Uhr] Aufregung im Medienzentrum bei Romney: Das Buffet für die Reporter wird schon um kurz nach 19 Uhr wieder komplett abgeräumt, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Marc Pitzke. Selbst die Äpfel sind verschwunden, übrig bleiben nur ein paar Zitronen - doch die dienen nur der Dekoration. "Wie stellen Sie sich das denn vor?", fährt ein Journalist einen der Kellner an. "Wir sollen hier bis 2 Uhr nachts ohne Essen sitzen?" Der Kellner zuckt mit den Schultern: "Wir tun nur, was uns gesagt wird."

+++ Romney gewinnt West Virginia und South Carolina +++

[1.40 Uhr] Noch zwei Staaten für den Republikaner: Mitt Romney holt laut CNN West Virginia. Fünf Wahlmännerstimmen, keine Überraschung. Im Kohlestaat wählt man so gut wie immer republikanisch. Auch South Carolina und dessen neun Wahlmännerstimmen gehen laut CNN an Romney. Zwischenstand: Romney 33, Obama 3.

Romney auf dem Weg nach Boston: Frühe Führung, aber Probleme in Florida Zur Großansicht
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Romney auf dem Weg nach Boston: Frühe Führung, aber Probleme in Florida

+++ Vorsicht bei "exit polls" +++

[1.35 Uhr] "Wow, wie knapp!", ruft Moderator Wolf Blitzer im CNN-Wahlstudio. Er verliest die "exit polls" aus North Carolina, dort liegen beide Kandidaten Kopf an Kopf bei 49 Prozent. In Ohio liegt laut der Prognose Obama mit 51 zu 48 vorne. Aber Vorsicht bei "exit polls", lieber Leser, die Wählerbefragungen können täuschen. 2004 sahen die "exit polls" den Demokraten John Kerry vorne - gewonnen hat natürlich Konkurrent George W. Bush.

+++ TV-Wahlnacht: Gesendetes Internet +++

[1.27 Uhr] Jetzt hat auch die ARD eine Grafik, die zeigt, dass gerade mehr über Obama getwittert wird als über Romney. In der gemeinsamen Wahlnachtsendung von n-tv und RTL fragt Peter Klöppel, was die Zuschauer wissen wollen - und blendet dazu eine Homepage ein. Ständig und überall werden Tweets verlesen. In dieser Wahlnacht ist das Fernsehen bisher ein Zweitmedium.

+++ CNN: Romney gewinnt Indiana +++

[1.23 Uhr] Wieder kürt CNN einen Sieger: Romney gewinnt Indiana - das gibt elf Wahlmännerstimmen für den Republikaner. Auch das keine Überraschung. 2008 hat Obama hier zwar knapp gewonnen, traditionell wählt der Staat aber republikanisch.

+++ Stimmabgabe de luxe +++

[1.17 Uhr] Doch nicht überall ist das Wählen stressig oder gesundheitsgefährdend. In Brentwood, einem Nobelstadtteil von Los Angeles, muss es sogar ganz angenehm sein. Die "Los Angeles Times" berichtet, dass ein Wahllokal, das im Luxe Sunset Boulevard Hotel beherbergt ist, einem Gourmettempel gleicht. Ankommende Wähler werden mit Lachs-Sandwiches begrüßt, dazu gibt es Oliven und Gurkenhäppchen. Und alle, die mit dem Auto kommen, können es sich kostenlos parken lassen.

+++ Wählen bis der Arzt kommt +++

[1.07 Uhr] Wählen kann auch gefährlich sein, wenn man sich denn überanstrengt - oder es zu ernst nimmt. Nachdem ein Mann in Southfield Township im Bundesstatt Michigan stundenlang anstand, um seine Stimme abzugeben, fiel er einem Bericht der "Detroit News" zufolge in Ohnmacht. Mehr noch: Er verlor vollständig seinen Puls und musste reanimiert werden. Nachdem das glücklicherweise klappte, war seine erste Frage: "Habe ich schon gewählt?" Unweit, in Chicago, ließ sich eine schwangere Frau auch vom Platzen ihrer Fruchtblase nicht abschrecken. Sie blieb in der Schlange, bis sie an der Reihe war.

+++ Obama absolviert letzte TV-Interviews mit Selbstironie +++

[1.02 Uhr] Statt letzte Wahlkampfauftritte zu absolvieren, hat sich Obama an diesem Dienstag ein paar Fernsehinterviews mit Sendern in wichtigen Swing States gestellt. In einem wurde er gefragt, was er denn anders machen würde im Rückblick. Insgesamt sei er stolz auf seinen Wahlkampf, so der Präsident: "Aber ich hätte offensichtlich ein paar mehr Tassen Kaffee vor der ersten TV-Debatte gebraucht."

+++ Erste Prognosen: Obama gewinnt in Vermont, Romney in Kentucky +++

[1.00 Uhr] Die Wahllokale im wichtigen "battleground state" Virginia schließen. Die "exit polls" aus dem Staat zeigen laut CNN Obama und Romney Kopf an Kopf mit jeweils 49 Prozent. Die ersten zwei Staaten sind vergeben. Laut CNN geht Vermont an Obama, Kentucky an Romney. Beides keine Überraschungen. Aber Virginia? Sehr spannend.

+++ Empire State Building begleitet Auszählung mit farbigem Licht +++

Empire State Building in New York (Archiv): Farbe an der Fassade soll Führenden zeigen Zur Großansicht
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Empire State Building in New York (Archiv): Farbe an der Fassade soll Führenden zeigen

[0.46 Uhr] Die New Yorker können in der Wahlnacht mit einem Blick zum Empire State Building die Entwicklung des Ergebnisses verfolgen. An der farblichen Beleuchtung der Spitze des berühmten Wahrzeichens soll dann zu erkennen sein, wer gerade in Führung liegt. Gewinnt Präsident Obama einen Staat, soll die Spitze des Wolkenkratzers entsprechend der Parteifarbe der Demokraten etwas blauer erscheinen, legt Herausforderer Romney zu, wird sie rot angestrahlt.

+++ Romneys Siegesrede steht +++

[0.39 Uhr] Mitt Romney hat bereits am Vormittag eine Siegesrede verfasst, 1118 Worte sei sie lang. Eine Verliererrede schrieb er ausdrücklich nicht, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Marc Pitzke. Stunden zuvor war noch berichtet worden, Romney habe für beide Fälle eine Rede vorbereitet. "Wir kämpften bis zum Schluss", sagte er auf dem Weg von Pittsburgh nach Boston an Bord seines Charterjets und prophezeite: "Und deshalb, glaube ich, werden wir Erfolg haben." Nun ja, die Umfragen sehen Obama vorn.

+++ Obama-Töchter durften nicht die Schule schwänzen +++

[0.34 Uhr] Obamas Töchter Malia und Sasha sind erst am Nachmittag mit ihrer Großmutter Marian Robinson von Washington nach Chicago geflogen - nachdem sie aus der Schule gekommen waren. Auch an diesem für ihren Vater enorm wichtigen Tag durften sie nicht die Schule schwänzen. Am Abend werde die First Family gemeinsam dinieren, ließ das Weiße Haus verlauten, und anschließend die Wahlergebnisse am Fernseher verfolgen.

+++ TV-Wahlnacht: Reden über das Nochnichts +++

[0.29 Uhr] Die TV-Sender haben ein Problem. Einerseits sind noch keine Ergebnisse da, andererseits sitzen aber schon Gäste auf dem Sofa. In der ARD gibt gerade Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Chor mit Klaus Erich Scharioth, dem deutschen Ex-Botschafter in Washington, eine letzte Sympathiekundgebung für Barack Obama zum Besten, im ZDF leuchtet vergleichsweise jugendlich Sascha Lobos roter Irokese - hier geht's also irgendwie ums Internet. Und tatsächlich, die Mainzer haben eine neue Software angeschafft, mit der sie sehen können, dass gerade im Moment in den Swing States mehr über Obama als über Romney getwittert wird. Aussagekraft auf beiden Sendern: null. Dann mal schnell rüber zu CNN - schon wieder Werbung, war ja klar.

+++ Bei Romney gibt's Hühnchenbrust +++

[0.22 Uhr] SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke meldet sich aus Boston: Bei Romney ist endlich das Buffet angerichtet, vor der nächtlichen Skyline Bostons. Serviert werden Hühnchenbrust und recht zäher Schweinebraten, dazu Nudel- und Weiße-Bohnen-Salat, gemischter Salat und diverse Olivensorten. Die ersten Republikaner-Gäste haben sich eingefunden, sie wirken etwas verloren an den Stehtischen in der enormen, kalten Steinlobby des Kongresszentrums.

Das Buffet bei Romneys Wahlparty in Boston: Hühnchenbrust und viele Oliven Zur Großansicht
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Das Buffet bei Romneys Wahlparty in Boston: Hühnchenbrust und viele Oliven

+++ Berlin fiebert mit +++

[0.14 Uhr] In Berlin steigen mehrere Wahlpartys, um die US Elections zu zelebrieren. In der Bertelsmann-Repräsentanz richtet RTL die Feier aus - die Gäste: eine Mischung aus Polit-Prominenz und Dschungelcamp. Im Publikum werden Obama- und Romney-Buttons verteilt. Die meisten tragen Obama am Revers oder Kragen. "Romney traut sich doch keiner", sagt die Button-Verteilerin und lacht.

+++ In New Jersey kann bis Freitag gewählt werden +++

[0.11 Uhr] In New Jersey dauert die Wahl noch bis Freitagabend an. Wegen der Probleme bei der Stimmabgabe in den von Hurrikan "Sandy" verwüsteten Gebieten wurde die Frist für die Wahl per E-Mail verlängert. Eine entsprechende Anordnung gab der stellvertretende Gouverneur Kim Guadagno. Demnach können Menschen, die aus zerstörten Gebieten fliehen mussten, ihre Stimme bis Freitag 20 Uhr abgeben, wenn sie einen entsprechenden Antrag in ihrem Bezirk einreichen.

Alexandria in Virginia: In dem Swing State wird ein knappes Ergebnis erwartet Zur Großansicht
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Alexandria in Virginia: In dem Swing State wird ein knappes Ergebnis erwartet

+++ Jetzt wird's spannend +++

[0.05 Uhr] Die ersten Wahllokale im Osten der USA haben geschlossen. Die Abstimmung endete um Mitternacht unserer Zeit in ersten Wahlkreisen in den Bundesstaaten Indiana und Kentucky. In den alles entscheidendenden Swing States wird allerdings noch gewählt. Die meisten Umfragen sehen US-Präsident Barack Obama knapp vorn, doch er und Konkurrent Mitt Romney bereiten sich auf eine lange Wahlnacht vor. Eine Klage gegen eine umstrittene Wahl-Software in Ohio ist gescheitert.

Was ist bisher passiert? Lesen Sie es hier.

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Forum - US-Wahl - was bedeutet der Ausgang für Amerika und die Welt?
insgesamt 930 Beiträge
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    Seite 1    
1. Warum spannend ?
makki45 06.11.2012
Zitat von sysopEs ist eine der spannendsten Wahlen in der Geschichte der Vereinigten Staaten
Was soll, bitte, daran spannend sein, wenn es ganz ohne Bedeutung ist wer gewinnt ?
2. Obamas Zeit ist aus - Nov. 2012
jos777 06.11.2012
Es ist die Zeit von konservativen Werten, welche nun mit Romney starten wird. Das liegt daran, dass konservative Familien im Durchschnitt mehr und intensiver arbeiten, um ihren Wohlstand zu mehren und den Besitz zu wahren. Letztendlich möchte jeder irgendwann konservativ werden oder ist es schon. Die ganze liberale Politik ist nur eine Modeerscheinung. Im Kern ist jeder Mensch konservativ. Deshalb wird auch Romney der neue Präsident der USA werden.
3. Gottes eigener Landstrich
e-cdg 06.11.2012
Zitat von sysopEs ist eine de
Am Ende gewinnen in den USA eh immer die Banken - was hätte mit dem Geld, das für den Wahlkampf verprasst wurde, alles sinnvoll für Bildung,SoziaIes und Infrastruktur erreicht werden können !
4. Early Voting In Texas
spontifex 06.11.2012
Zitat von sysopEs ist eine de
Falsches Foto (http://cdn3.spiegel.de/images/image-422072-breitwandaufmacher-dhdp.jpg) | Richtiges Foto (https://www.box.com/s/7ps8rlgbe4qwd4suomj1)
5.
Hafenschiff 06.11.2012
Zitat von jos777Es ist die Zeit von konservativen Werten, welche nun mit Romney starten wird. Das liegt daran, dass konservative Familien im Durchschnitt mehr und intensiver arbeiten, um ihren Wohlstand zu mehren und den Besitz zu wahren.
Ja genau. Deswegen sind gerade die Ost- und Westküste der USA ja auch so reich geworden ... weil die alle so konservativ sind und die Republikaner da so einen guten Stand haben ... O_ô Aha. Und was schreiben Sie, wenn Obama wieder gewinnt? Dann hat sich mal wieder die Modeerscheinung durchgesetzt? Bei Ihnen kann man sich echt nur noch weglachen.
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