Anschlag auf Londoner Moschee Attentäter von Finsbury Park wegen Mordes verurteilt

Ein Mensch wurde getötet und mehrere verletzt, als ein Attentäter vor einer Londoner Moschee in eine Gruppe Muslime fuhr. Jetzt hat ein Gericht den Mann schuldig gesprochen.


Ein Gericht in London hat den Attentäter vom Finsbury Park wegen Mordes und versuchten Mordes verurteilt. Der Mann war im Juni vergangenen Jahres vor einer Moschee in eine Gruppe von Muslimen gefahren. Dabei waren ein Mann getötet und neun Menschen verletzt worden.

Der Attentäter sei von rechtsextremer Ideologie beeinflusst und von Hass auf Muslime getrieben worden, sagte der Staatsanwalt. Er sprach ebenso wie die Sicherheitskräfte von einem Terrorakt.

"Ich will Muslime umbringen - ich habe meinen Teil erfüllt", soll er gerufen haben, nachdem er in der Nähe einer Moschee mit dem Van in die Menschengruppe gerast war.

Der Angeklagte hatte auf nicht schuldig plädiert. Er lebte in der walisischen Hauptstadt Cardiff und ist Vater von vier Kindern.

Das Strafmaß wird am Freitag verkündet.

als/AP/Reuters



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