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Uno-Mission: Blauhelm-Soldaten in Mali getötet

Uno-Blauhelmsoldaten in Mali (Archiv): Immer wieder kommt es im Norden des Landes zu Unruhen und Anschlägen Zur Großansicht
AFP

Uno-Blauhelmsoldaten in Mali (Archiv): Immer wieder kommt es im Norden des Landes zu Unruhen und Anschlägen

Unbekannte haben im Norden Malis einen Konvoi von Blauhelm-Soldaten angegriffen. Sechs Menschen starben, viele wurden verletzt. Bislang hat sich keine Gruppe zu der Tat bekannt.

Blauhelm-Soldaten sind im Norden Malis offenbar in einen Hinterhalt geraten. Mindestens sechs Soldaten starben bei einem Angriff auf Truppen der Uno-Mission Minusma, viele weitere seien verletzt worden, sagte der Chef des schwedischen Kontingents in Mali, Jonas Lotsne. Bei den Opfern handele es sich um Soldaten aus dem Nachbarland Burkina Faso, das den Großteil der Minusma-Truppen in der Region um Timbuktu stellt.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Beobachter vermuten jedoch, dass Islamisten für den Anschlag verantwortlich sind. In dem Gebiet sind neben dem Terrornetzwerk al-Qaida auch die Gruppen Ansar Dine und al-Mourabitoun aktiv.

Der Norden Malis war im Zuge eines Putsches 2012 ins Chaos gerutscht. Islamisten und Tuareg-Rebellen hatten in der Region die Macht an sich gerissen. Erst durch ein Eingreifen der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich im Januar 2013 konnte das Gebiet wieder weitgehend befreit werden. Jedoch kommt es bis heute zu Anschlägen und Unruhen.

brk/dpa

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