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Mali: Französische Armee "neutralisiert" zehn Extremisten

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AP

Französische Soldaten in Mali (Symbolbild): Gefechte in der Nacht

Vier Stunden dauerte das nächtliche Feuergefecht in Mali - danach waren zehn radikale Kämpfer nach Angaben der französischen Armee "neutralisiert". Sie sollen mit dem Hotelanschlag von Bamako in Verbindung stehen.

Französische Soldaten haben im westafrikanischen Mali zehn radikalislamische Kämpfer entweder getötet oder gefangengenommen. Wie das Verteidigungsministerium in Paris mitteilte, wurden die Dschihadisten bei einem vierstündigen nächtlichen Gefecht bereits am Wochenende "neutralisiert".

Sie sollen der Gruppe al-Murabitun angehören, die hinter dem Anschlag auf ein Hotel in der Hauptstadt Bamako im November vermutet wird. Bei der Aktion sollen zudem umfangreiche Waffenbestände und Sprengstoff sichergestellt worden sein. Am Montag war in Mali zum zweiten Mal seit dem Angriff auf das Hotel mit 20 Toten der Notstand verhängt worden. Er gilt nach Regierungsangaben bis zum Jahresende.

Französische Streitkräfte hatten Anfang 2013 eine Offensive gegen radikale Islamisten und Rebellen im Norden des Krisenstaats gestartet. In der Folge wurden zur Entlastung Frankreichs zwei internationale Einsätze zur Stabilisierung des Landes aufgestellt, an denen auch die Bundeswehr beteiligt ist.

jok/AFP/Reuters

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Bevölkerung: 16,259 Mio.

Fläche: 1.240.194 km²

Hauptstadt: Bamako

Staatsoberhaupt:
Ibrahim Boubacar Keita

Regierungschef: Mobido Keïta

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