Kairo - Der nordafrikanische Arm von al-Qaida hat mit der Ermordung eines in Mali entführten Franzosen gedroht. Wie die auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmen SITE und IntelCenter am Montag mitteilten, verlangten die Geiselnehmer im Gegenzug die Freilassung von vier Gefangenen, die den Angaben zufolge bereits "vor vielen Monaten" in Mali festgenommen wurden. Sollten sie nicht innerhalb von 20 Tagen freikommen, seien die Regierungen von Frankreich und Mali "verantwortlich für das Leben der französischen Geisel", heißt es demnach in der Botschaft, die auf den 10. Januar datiert ist.
Der 61-jährige Franzose Pierre Camatte war Ende November aus einem Hotel im Norden Malis verschleppt worden. Vier Tage später entführten die Geiselnehmer in Mauretanien drei spanische Entwicklungshelfer.
anr/DAPD/AFP
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