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Anschlag in Mali: Sprengfalle tötet drei Soldaten

Terroranschlag gegen Soldaten in Mali: Bei einer Attacke mit einer versteckten Sprengladung auf ihr Fahrzeug sind drei Soldaten getötet worden, meldet die Regierung des Landes.

Militärfahrzeug in Mali (Archivbild): Demnächst Einsatzort von 400 deutschen Soldaten Zur Großansicht
AFP

Militärfahrzeug in Mali (Archivbild): Demnächst Einsatzort von 400 deutschen Soldaten

Bei der Explosion einer Sprengfalle im Zentrum des afrikanischen Landes Malis sind drei Soldaten getötet und zwei weitere schwer verletzt worden.

Ein Patrouillenfahrzeug sei bei Mondoro in der Region Mopti auf eine Sprengfalle gestoßen, teilte Verteidigungsminister Tiéman Hubert Coulibaly mit. Der Anschlag vom Dienstag sei ein feiger und krimineller Akt.

Der Anschlagsort liegt rund 300 Kilometer südwestlich von Gao. Dort werden demnächst bis zu 400 Bundeswehrsoldaten als Teil einer Uno-Friedensmission stationiert. Die ersten 40 deutschen Soldaten waren vergangene Woche eingetroffen. Der Einsatz in dem instabilen Land gilt als gefährlichste Uno-Mission weltweit.

Am Freitag will Bundespräsident Joachim Gauck in der Hauptstadt Bamako auch mit Vertretern der Uno-Friedensmission Minusma sprechen. Danach ist ein Besuch des Feldlagers im nahe gelegenen Koulikoro vorgesehen. Im Süden Malis sind etwa 200 Bundeswehrangehörige an einem Ausbildungseinsatz beteiligt.

Der Norden Malis war 2012 vorübergehend in die Hände islamistischer Kämpfer gefallen, die nur durch eine Intervention der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zurückgedrängt werden konnten.

cht/dpa

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