US-Vorwahlen Rubio gewinnt in Puerto Rico, Sanders in Maine

Gute Nachricht für den US-Republikaner Marco Rubio: Laut ersten Hochrechnungen hat er die Vorwahl in Puerto Rico deutlich gewonnen. Bei den Demokraten siegte Bernie Sanders im Bundesstaat Maine.

Republikaner Rubio
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Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Marco Rubio hat Hochrechnungen zufolge die Vorwahlen seiner Partei im US-Territorium Puerto Rico gewonnen. Der Senator aus Florida kam nach Auszählung von rund einem Viertel der Stimmen auf fast 75 Prozent, wie die TV-Sender CNN und NBC berichteten.

Es wäre allerdings erst sein zweiter Sieg. Der konservative Politiker liegt damit deutlich hinter dem umstrittenen Immobilien-Milliardär Donald Trump und dem texanischen Senator Ted Cruz. Die beiden Rivalen errangen am Wochenende weitere Siege in jeweils zwei US-Bundesstaaten. Rubio hatte am Samstag erklärt, er werde auf jeden Fall weitermachen: "Die Landkarte wird ab jetzt für mich besser."

Cruz appellierte an seine beiden Konkurrenten Rubio und John Kasich, sich aus dem Rennen zurückzuziehen. "Das Feld muss sich weiter verkleinern. Solange das Feld weiter geteilt ist, hat Donald einen Vorsprung", sagte er. Auch Trump rief Rubio dazu auf, seinen Wahlkampf zu beenden. "Ich denke, es ist Zeit, dass er sich verabschiedet", sagte er in Florida.

Bei den Demokraten hatte Bernie Sanders am Sonntag Grund zum Jubeln: Der 74-Jährige gewann die Vorwahl im Bundesstaat Maine klar vor seiner Rivalin Hillary Clinton. Am Vortag hatte er bereits in Kansas und Nebraska gesiegt. Insgesamt liegt Clinton auf demokratischer Seite aber weiter deutlich in Führung.

Die nächsten Vorwahlen finden am Dienstag unter anderem in Michigan und Mississippi statt. Die Vorentscheidung über die Nominierungen bei Republikanern und Demokraten dürfte am 15. März fallen. Dann geht es um die Schlüsselstaaten Florida und Ohio sowie Illinois, Missouri und North Carolina.

aar/dpa/Reuters

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