Satiriker Sonneborn will erneut für EU-Parlament kandidieren

Überraschend ist Martin Sonneborn vor vier Jahren ins Europaparlament eingezogen. Bei der kommenden Wahl will der Satiriker seinen Sitz nun verteidigen.

Martin Sonneborn
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Seit 2014 sitzt Martin Sonneborn als Europa-Abgeordneter der Partei "Die Partei" in Brüssel. Nun hofft der Satiriker auf seine Wiederwahl. Im kommenden Jahr will er erneut um einen Sitz im Europaparlament kandidieren. An diesem Mittwoch werde er in Brüssel sein Team und die Wahlkampfthemen vorstellen, teilte sein Büro mit.

Teil des "Spitzenduos" solle neben Sonneborn der Kabarettist Nico Semsrott (32) werden. Er gehört zum Team der ZDF-Satiresendung "heute-show" und war für die Satirepartei "Die Partei" bereits bei der letzten Bundestagswahl angetreten.

Die nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament werden vom 23. bis zum 26. Mai des kommenden Jahres abgehalten. In Deutschland wird am Sonntag, den 26. Mai, gewählt. Die letzte Europawahl hatte 2014 die EVP gewonnen, zu der die deutschen Parteien CDU und CSU gehören.

"Die Partei" hatte in Deutschland 0,6 Prozent der Stimmen geholt. Damit sicherte sich Sonneborn überraschend einen Sitz im Europaparlament.

asc/dpa



insgesamt 98 Beiträge
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Seite 1
Sensør 20.08.2018
1.
Er macht den Job doch auch ausgezeichnet.
Kurbelradio 20.08.2018
2. ich wähle ihn wieder
er bekommt meine Stimme wieder. Er ist super in seinem Job. Weiter so Herr Sonneborn!!
HabAuchNeMeinung 20.08.2018
3.
DIE PARTEI ist definitiv ein Alternative. Die sind wenigstens ehrlich, dass sie Politik als Realsatire aufführen wollen. Andere tuen es einfach.
blindsurfer 20.08.2018
4. Es lebt sich eben nicht schlecht
als EU Parlamentarier. Und wenn man wiedergewählt wird reicht auch die Pension gut zum Auskommen. Und da das Ganze nur ein Witz ist hält sich das Risiko auf Burnout auch in Grenzen.
BahnCard50 20.08.2018
5. Zweifel
Als Demokrat habe ich immer noch Zweifel, ob es richtig ist, rein aus Satire einen Parlaments-Sitz zu besetzten. Nebenbei bemerkt macht Herr Sonneborn dadurch ja auch noch selbst, was er und seine Mitstreiter ja eigentlich anprangern wollen, nämlich sich von den Bürgern schön finanzieren lassen.
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