Massendemos: Spanier verbünden sich gegen die alte Macht

Aus Madrid berichtet

Demonstrationen hat die spanische Regierung untersagt, doch die Menschen lassen sich ihren Protest gegen die etablierten Parteien nicht verbieten. Zu Tausenden campieren sie im Zentrum Madrids - und zeigen, wie eine solidarische Gemeinschaft aussehen sollte.

Protest in Spanien: Volksfest aus Volksfrust Fotos
SPIEGEL ONLINE

Cristina Fernandez de Bobadilla dreht sich erst zur einen, dann zur anderen Seite, mit ihrem ausgestreckten rechten Arm zeichnet sie einen großen Bogen: "Das hier ist unser Haus". Eine Eingangstür gibt es nicht, auch keine Räume, denn die 23-Jährige steht auf der Puerta del Sol, einem großen, offenen Platz im Herzen von Spaniens Hauptstadt Madrid.

Die Puerta del Sol gehört der protestierenden Jugend, seit Tagen schon, und neuerdings muss man wohl sagen: immer noch. Denn eigentlich dürften sie gar nicht mehr hier sein. Die Wahlbehörde des Landes hat für dieses Wochenende Demonstrationen untersagt, weil sie Schwierigkeiten bei den Regional- und Kommunalwahlen am Sonntag befürchtet. Aber wen kümmert das hier schon?

Landesweit gingen trotz eines Demonstrationsverbotes auch in der Nacht zum Samstag rund 60.000 Menschen auf die Straße, allein in Madrid sollen es 25.000 gewesen sein. Nach Angaben der Zeitung "El País" beteiligten sich in Valencia rund 10.000 Demonstranten, in Malaga und Barcelona zwischen 6000 und 7000.

In Madrid verbringen die Demonstranten längst ihre Nächte auf dem Platz, Dutzende haben Zelte aufgeschlagen, andere begnügen sich mit Schlafsack und Isomatte. Aus Pappwänden und Sonnendächern ist ein improvisiertes Camp mit Diskussionszirkeln entstanden. "Democracia Real Ya" - darum geht es ihnen. "Echte Demokratie - jetzt!"

Es ist mehr als ein Aufbegehren der Jugend gegen die Perspektivlosigkeit in dem Land, in dem 45 Prozent der 18- bis 25-Jährigen keine Arbeit haben. Der Protest reicht viel tiefer: Die jungen Menschen haben ihr Vertrauen in die Politik verloren, in das System der etablierten Parteien.

"Sie sollen uns zuhören"

Die regierenden Sozialisten (PSOE) und die oppositionelle, konservative Partido Popular (PP) dominieren das Parlament, die kleinen Parteien werden durch das spanische Wahlsystem benachteiligt und spielen kaum eine Rolle. "Sie sollen uns zuhören", sagt Cristina Fernandez de Bobadilla - und meint damit PSOE und PP gleichermaßen. "Aber sie kümmern sich nicht um uns."

Die gelernte Bäckerin hat schon eine ganz heisere Stimme vom vielen Reden der vergangenen Tage, Schlaf gab es für sie zuletzt kaum. "Artista", steht auf einem Aufkleber an ihrem T-Shirt, "Künstlerin". Im Fall von Fernandez de Bobadilla und ihren Helferinnen bedeutet es, dass sie sich hier auf der Puerta del Sol um die Betreuung von Kindern kümmern. Protestteilnehmer können bei der 23-Jährigen ihre Söhne und Töchter vorbeibringen. In der Kinderecke, der "zona infantil", haben sie einen blauen und roten Teppich ausgerollt, damit die Kleinen über den Boden rutschen können. Es gibt Kinderbücher, Spielzeug, Luftballons - ein Kindergarten mitten auf der Puerta del Sol.

Viele tragen hier Aufkleber auf ihren T-Shirts, darauf ihr Name und dazu eine Bezeichnung. "Voluntario" zum Beispiel - "Freiwilliger" -, etwa für Helfer hinter dem Stand mit Getränken. Oder einfach: "Respeto", "Respekt". Die Leute vom "Respeto"-Team sind gefragt, wenn es Meinungsverschiedenheiten auf dem Platz gibt. "Artista", "Respeto", "Voluntario", so haben sie eine erstaunliche Ordnung in das Chaos gebracht, das zwangsläufig entsteht, wenn Zigtausende Menschen auf den Straßen zusammenkommen. Morgens früh wirbeln sie mit Besen über die Puerta del Sol, weil niemand im Müll hocken will.

Stolz sind sie und solidarisch

"Estas son nuestras armas", steht auf einem der Dutzenden Plakate auf dem Platz: "Das hier sind unsere Waffen" - daneben sind in weißer Farbe die Abdrücke bloßer Hände. Friedlich, gewaltfrei. Und längst ist die Bewegung, die in vielen Städten Spaniens zusammengefunden hat, mehr als eine Sache der jungen Leute.

Dazu muss man nur die Rentnerin sehen, die am Samstag auf die Puerta del Sol kommt. Ihr Gang ist leicht gebückt, in beiden Händen trägt sie Plastiktüten. Orangen und Bananen hat sie dabei, Kekse, Brot. Das alles bringt sie an einen Stand der Demonstranten. Ein Akt der Solidarität, wie es ihn hier immer wieder gibt.

Am späten Samstagnachmittag ist der Platz bereits wieder gut besucht. Familien gehen mit ihren Kindern spazieren, lassen sich vor Protestplakaten fotografieren, andere tanzen zur Musik einer Bluesband.

Jung und Alt stehen zusammen. Gegen die Sparmaßnahmen der Regierung, mit denen das hohe Staatsdefizit unter Kontrolle gebracht werden soll, gegen die Arbeitslosigkeit, die mit 21 Prozent so hoch ist wie in keinem anderen Land Europas. Gegen die weit verbreitete Korruption: Allein die PP schickt am Sonntag etliche Kandidaten ins Rennen, denen Gerichtsverfahren wegen Korruption drohen.

Als eine Gruppe Jugendlicher sieht, wie die Frau ihre Taschen an dem Stand ablädt, klatschen sie. Erst sind es nur ein paar, die applaudieren, dann immer mehr. Für einen Moment wird der Platz zu einer großen Bühne für eine alte Frau, die ohne große Worte gekommen ist, aber dafür mit einem Lächeln wieder geht.

"Chicas, periodicos", sagt eine junge Frau zu ihren Freundinnen. Sie hält die aktuellen Tageszeitungen unterm Arm. Auf den ersten Seiten der spanischen Blätter ist fast überall die Puerta del Sol zu sehen. Bilder aus der Vogelperspektive sind dabei, die die hohe Zahl der Demonstranten erahnen lassen. Die jungen Frauen klatschen vor Freude in ihre Hände.

"Ich bin stolz", sagt Cristina Fernandez de Bobadilla. Stolz auf die Bewegung. Stolz auf das, was sich hier seit Tagen abspielt. Stolz ist Fernandez de Bobadilla auch auf sich selbst. Weil sie Teil der Bewegung ist. Einen festen Job hatte sie in den vergangenen Jahren noch nie. 400 Euro für einen dreimonatigen Gelegenheitsjob bekam sie zuletzt, ihr Geld reicht nicht für eine eigene Wohnung, sie lebt deshalb noch bei ihren Eltern. "Ich will nicht, dass meine Eltern für mich zahlen müssen", sagt sie.

Ein feierlich-andächtiger Augenblick

Da geht es Elia Maqueda immerhin etwas besser. Die 27-Jährige arbeitet als Übersetzerin. "Aber ohne Zweitjob geht es nicht", sagt sie. Sie weiß noch nicht, für wen sie am Sonntag bei der Wahl stimmen soll. "Wir wollen eine wirkliche Demokratie", sagt sie.

Gleiche Chancen auch für die kleinen Parteien etwa, so lautet die Forderung vieler Demonstranten. Für die regierende PSOE von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero erwarten sie eine ebenso schwere Niederlage wie für die konservative PP.

Spätestens abends wird die Puerta del Sol und die zu dem Platz führende Calle Mayor zum Ort für ein Volksfest. Sie machen Musik mit Trommeln, liegen sich in den Armen und rufen dazu "No nos representan" - "ihr repräsentiert uns nicht". Und dann erleben sie in der Nacht auf Samstag einen feierlich-andächtigen Moment: Kurz vor Mitternacht sind die Tausenden Menschen im Herzen Madrids plötzlich ganz still, niemand trommelt, niemand singt: Alle schauen sie auf die schwarzen Zeiger der großen Uhr an der Casa de Correos, dem Regierungssitz der Comunidad de Madrid. Nur noch wenige Sekunden bis Mitternacht - und damit bis zur Stunde, da offiziell das Demonstrationsverbot gilt.

Würde die Polizei das verhängte Demonstrationsverbot durchsetzen und die Protestgruppe vom Platz drängen? Angesichts des massiven Polizeiaufgebots rund um den Platz waren sich manche Demonstranten nicht sicher.

Die Uhr schlägt ein Mal, zwei Mal, immer weiter, dann ist es so weit: Mitternacht. Es folgt ein Augenblick ungläubiger Stille, dann bricht Jubel aus - der Platz gehört weiter ihnen.

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insgesamt 271 Beiträge
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    Seite 1    
1. süss...
luke_skytrader 21.05.2011
Zitat von sysopDie spanische Regierung hat Demonstrationen untersagt, doch die Jugendlichen lassen sich ihren Protest gegen die etablierten Parteien nicht verbieten. Zu Tausenden campieren sie*im*Zentrum Madrids - und zeigen, wie eine solidarische Gemeinschaft ihrer Meinung nach auszusehen hat. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764038,00.html
als ob der grundgedanke in spanien verweilen würde.... augen zu und laut pfeifen liebes establishement.... der virus breitet sich aktuell rasend schnell über facebook aus. in berlin sind für 19 uhr events angekündigt. die bewegung hat sich mittlerweile auf mehre länder und städte ausgedehnt.... liebe jourbalisten, beschäftigen sie sich doch bitte mit dem ideologsichen grundgedanken der vorgänge, damit sie die dimension verstehen. es existiert ein manifest diesbzgl.
2. Endlich ist es soweit!
homo.SAPIENS 21.05.2011
Es ist überaus erfreulich, dass es endlich soweit zu sein scheint: Die Mitte der Gesellschaft erhebt sich, um sich zu empören! Friedlich und bestimmt! Für echte Demokratie, ethische Werte, Menschlichkeit! ...Hoffentlich auch bald in Deutschland! Ein interessanter Artikel, unter anderem mit dem lesenswerten spanischen Manifest findet sich unter: hxxp://respu.wordpress.com/2011/05/21/emport-euch-demokratie-jetzt/ (xx duch tt ersetzen)
3. .
Celestine Trueheart 21.05.2011
Zitat von sysopDie spanische Regierung hat Demonstrationen untersagt, doch die Jugendlichen lassen sich ihren Protest gegen die etablierten Parteien nicht verbieten. Zu Tausenden campieren sie*im*Zentrum Madrids - und zeigen, wie eine solidarische Gemeinschaft ihrer Meinung nach auszusehen hat. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764038,00.html
Die neoliberalen Wachstumsansprüche an der Wirtschaft werden ein Land nach dem anderen ruinieren - my two cents. Es ist doch ein komischer Zufall, dass ausgerechnet jene Länder, die einst als Wachstumsmusterländer gefeiert wurden, wie z.B. Griechenland und Irland, genau so wie Spanien, wegen des unglaublichen Immobilenbooms, die größten Probleme bekommen. Ist alles zwar inzwischen in Vergessenheit geraten, aber belegbar. Es gibt genug Kritiker an den Theorien, die vor den Folgen der falschen Wirtschaftspolitik gewarnt haben, aber man hat auf sie nicht gehört. Immer noch gilt die Meinung derjenigen, die diese Politik empfohlen haben und nach wie vor lernresistent sind. Also noch mehr von derselben bitteren Pille ... Die Zinslast, welche die EU-Länder bei den Geschäftsbanken, bei denen sie sich kraft EU-Vertrages finanzieren müssen (Finanzierung bei den eigenen staatlichen Zentralbanken ist untersagt - dort bekommen die Geschäftsbanken ihr billiges Gled), bedient werden muss, ist so gigantisch, dass noch mehr Länder daran zerbrechen werden. Kein Wunder, dass Sparmaßnahmen angeordnet werden, hier in Deutschland seit Schröder schon rein prophylaktisch. Seine Berater aus Finanz und Wirtschaft wussten schon damals ganz genau, warum...
4. ideologische grundlage der proteste, teil 1
luke_skytrader 21.05.2011
Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten. Einige von uns bezeichnen sich als fortschrittlich, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Einige von uns folgen klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir sind alle besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Korruption unter Politikern, Geschäftsleuten und Bankern macht uns hilf- als auch sprachlos. Und diese Situation ist mittlerweile zur Normalität geworden – tägliches Leid, ohne jegliche Hoffnung. Doch wenn wir uns zusammentun, können wir das ändern. Es ist an der Zeit, Dinge zu verändern. Zeit, miteinander eine bessere Gesellschaft aufzubauen. Deswegen treten wir eindringlich hierfür ein: Gleichheit, Fortschritt, Solidarität, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Entwicklung, sowie das Wohl und Glück der Menschen müssen als Prioritäten einer jeden modernen Gesellschaft gelten. Es gibt Grundrechte, die unsere Gesellschaft gewähren muss: das Recht auf Wohnung, Arbeit, Kultur, Gesundheit, Bildung, politische Teilhabe, freie persönliche Entwicklung und das Recht auf Konsum von Gütern, die notwendig sind um ein gesundes und glückliches Leben zu führen. In ihrem momentanen Zustand sorgen unsere Regierung und das Wirtschaftssystem nicht für diese Prioritäten, sondern stellen sogar auf vielerlei Weise ein Hindernis für menschlichen Fortschritt dar.
5. ideologische grundlage der proteste, teil 2
luke_skytrader 21.05.2011
ie Demokratie gehört den Menschen (demos = Menschen, krátos = Regierung), wobei die Regierung aus jedem Einzelnen von uns besteht. Dennoch hört uns in Spanien der Großteil der Politiker überhaupt nicht zu. Politiker sollten unsere Stimmen in die Institutionen bringen, die politische Teilhabe von Bürgern mit Hilfe direkter Kommunikationskanäle erleichtern, um der gesamten Gesellschaft den größten Nutzen zu erbringen, sie sollten sich nicht auf unsere Kosten bereichern und deswegen vorankommen, sie sollten sich nicht nur um die Herrschaft der Wirtschaftsgroßmächte kümmern Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt Ungleichheit, Spannung und Ungerechtigkeit mit sich, was wiederum zu Gewalt führt, die wir jedoch ablehnen. Das veraltete und unnatürliche Wirtschaftsmodell treibt die gesellschaftliche Maschinerie an, einer immerfort wachsenden Spirale gleich, die sich selbst vernichtet indem sie nur wenigen Menschen Reichtum bringt und den Rest in Armut stürzt. Bis zum völligen Kollaps. Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld, ohne dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der Gesellschaft zu achten. Ressourcen werden verschwendet, der Planet wird zerstört und Arbeitslosigkeit sowie Unzufriedenheit unter den Verbrauchern entsteht. Die Bürger bilden das Getriebe dieser Maschinerie, welche nur dazu entwickelt wurde, um einer Minderheit zu Reichtum zu verhelfen, die sich nicht um unsere Bedürfnisse kümmert. Wir sind anonym, doch ohne uns würde dergleichen nicht existieren können, denn am Ende bewegen wir die Welt. Wenn wir es als Gesellschaft lernen, unsere Zukunft nicht mehr einem abstrakten Wirtschaftssystem anzuvertrauen, das den meisten ohnehin keine Vorteile erbringt, können wir den Missbrauch abschaffen, unter dem wir alle leiden. Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem. Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich. Ich glaube, dass ich etwas ändern kann. Ich glaube, dass ich helfen kann. Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können. Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.
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Bevölkerung: 46,196 Mio.

Fläche: 505.988 km²

Hauptstadt: Madrid

Staatsoberhaupt:
König Felipe VI.

Regierungschef: Mariano Rajoy

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