Peking - Andauernde Einschüchterung und Willkür - so lautet die Kritik deutscher Korrespondenten an den Arbeitsbedingungen in China. Die Journalisten hatten sich in einem Brief an Angela Merkel über die politische Führung in Peking beklagt.
Die Kanzlerin nahm dies bei ihrem China-Besuch zum Anlass für deutliche Worte. Merkel forderte von Peking mehr Freiheit für ausländische Journalisten. Sie habe im Gespräch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Peking darauf hingewiesen, dass Journalisten gute Möglichkeiten haben müssten, um objektiv zu berichten. Dies werde dazu führen, dass man mehr voneinander lernen könne und sich besser verstehe, sagte Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wen Jiabao.
hen/dpa
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