Besuch in China Merkel fordert mehr Freiheit für Journalisten

Angela Merkel hat von der chinesischen Führung mehr Freiheit für ausländische Journalisten verlangt. Die Kanzlerin reagierte damit auf einen Beschwerdebrief deutscher Korrespondenten.


Peking - Andauernde Einschüchterung und Willkür - so lautet die Kritik deutscher Korrespondenten an den Arbeitsbedingungen in China. Die Journalisten hatten sich in einem Brief an Angela Merkel über die politische Führung in Peking beklagt.

Die Kanzlerin nahm dies bei ihrem China-Besuch zum Anlass für deutliche Worte. Merkel forderte von Peking mehr Freiheit für ausländische Journalisten. Sie habe im Gespräch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao in Peking darauf hingewiesen, dass Journalisten gute Möglichkeiten haben müssten, um objektiv zu berichten. Dies werde dazu führen, dass man mehr voneinander lernen könne und sich besser verstehe, sagte Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wen Jiabao.

hen/dpa

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Ghanima22 30.08.2012
1.
Zitat von sysopDPAAngela Merkel hat von der chinesischen Führung mehr Freiheit für ausländische Journalisten verlangt. Die Kanzlerin reagierte damit auf einen Beschwerdebrief deutscher Korrespondenten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,852877,00.html
Ausländische Korrespondenten berichten nicht objektiv. Ausländische Korrespondenten wollen ihre Ergüsse abgedruckt sehen um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Vielleicht solten die Chinesen mal darauf hinweisen, das zu mehr objektivität auch gehört, das ausländische Medien nicht ausschliesslich die Meldungen von 4-5 grossen Agenturen vervielfältigen sollten.
Taixinomee 30.08.2012
2. Was ist da objektiv?
Zitat von sysopDPAAngela Merkel hat von der chinesischen Führung mehr Freiheit für ausländische Journalisten verlangt. Die Kanzlerin reagierte damit auf einen Beschwerdebrief deutscher Korrespondenten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,852877,00.html
Wenn ich mir die Berichterstattung von deutschen Medien anschaue...insbesondere "Spiegel"... Da werden willkürlich Kommentare mit Fakten vermischt und man wundert sich warum einige überhaupt eine separate "Kommentarkolumne" haben. Freier Journalismus führt überhaupt nicht zu einer besseren Verständigung. Die Journalisten berichten nur darüber, was sie sehen wollen.
Europa! 30.08.2012
3. Sie haben leider recht
Zitat von TaixinomeeWenn ich mir die Berichterstattung von deutschen Medien anschaue...insbesondere "Spiegel"... Da werden willkürlich Kommentare mit Fakten vermischt und man wundert sich warum einige überhaupt eine separate "Kommentarkolumne" haben. Freier Journalismus führt überhaupt nicht zu einer besseren Verständigung. Die Journalisten berichten nur darüber, was sie sehen wollen.
Die deutschen Auslandskorrespondenten in Peking (ein typisches Beispiel Herr Wagner) sind nicht in der Lage, ein brauchbares China-Bild zu vermitteln. Da ist man schon froh, Agenturberichte oder andere Presseorgane (wie z. B. das Handelsblatt) lesen zu können.
derandersdenkende 30.08.2012
4. Freiheit für Journalisten,
Zitat von sysopDPAAngela Merkel hat von der chinesischen Führung mehr Freiheit für ausländische Journalisten verlangt. Die Kanzlerin reagierte damit auf einen Beschwerdebrief deutscher Korrespondenten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,852877,00.html
die Freiheit des gesprochenen und geschriebenen Wortes überhaupt sollten überall auf der Welt eingeklagt werden : in China, in Rußland, in den USA und auch hierzulande. Wer mehrfach mit der Zensur Bekanntschaft machte, wird sich dieser Forderung anschließen. Ausnahmen dabei sollten Journalisten sein, die bewußt als Krawallmacher im Einsatz sind, soll heißen, in Gastländern Dinge anprangern, die sie im eigenen Land anstandslos tolerieren. Einseitige Propaganda-Berichterstattung gegen das eigene Land, muß kein Land dieser Erde befördern bzw. zugestehen. Nicht nur die USA würde sich dies in aller Form verbieten und die betreffenden Journalisten festsetzen oder bestenfalls ausweisen.
Andreas58 30.08.2012
5. lange warte ich schon
auf einfach mal realistische China-Beiträge in den Medien; es gäbe so viel zu berichten: Auch positive Entwicklungen z.B. dass kein Mensch mehr in China verhungern muss.
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