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Brexit: Merkel und Cameron einig über EU-Reformen

Cameron und Merkel: Einig am Telefon Zur Großansicht
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Cameron und Merkel: Einig am Telefon

Die Briten sollen in der EU bleiben. Bei einem Telefonat war sich Kanzlerin Merkel mit Premier Cameron einig: Für die von London geforderte Reform der Europäischen Union muss noch mehr getan werden.

Wie lange das Gespräch dauerte, wurde nicht mitgeteilt. Doch am Telefon waren Premier David Cameron und Kanzlerin Angela Merkel derselben Meinung: Um Großbritannien weiter in der EU zu halten, sind weitere Anstrengungen notwendig.

Die Regierungschefs hätten zwar Fortschritte seit den Beratungen der EU-Spitzen im Dezember festgestellt, teilte ein Sprecher Camerons mit. Sie seien sich aber einig, dass vor dem EU-Gipfel Mitte Februar noch mehr Arbeit zu leisten sei, um die passenden Lösungen zu finden.

Innerhalb der Europäischen Union würden die britischen Reformvorstellungen jedoch wohlwollend betrachtet.

Cameron dringt auf eine Reform der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union. Der Premierminister ist zwar für einen Verbleib seines Landes in der EU, fordert dafür aber weitreichende Zugeständnisse. Einer der umstrittensten Punkte ist, dass Einwanderer aus EU-Staaten mindestens vier Jahre lang in Großbritannien leben sollen, um einen Anspruch auf Sozialleistungen zu bekommen. Vor allem osteuropäische Länder, aus denen Hunderttausende Menschen in das Königreich gezogen sind, sehen darin eine Diskriminierung.

Nach den Verhandlungen will Cameron die Bürger über einen Verbleib des Landes in der EU abstimmen lassen. Sollte es beim EU-Gipfel im kommenden Monat zu einer Einigung kommen, könnte das Referendum bereits im Juni stattfinden. Spätestens sollen die Briten Ende 2017 entscheiden.

Auch über die Flüchtlingskrise sprachen Cameron und Merkel den Angaben aus London zufolge bei ihrem Telefonat. Sie seien darin einig, dass "eine starke EU-Außengrenze und eine enge Zusammenarbeit mit der Türkei" unabdingbar seien. Die EU-Innenminister hatten bei ihrem Treffen am Montag in Amsterdam den Druck auf Griechenland wegen der unzureichenden Sicherung der EU-Außengrenze massiv erhöht.

als/dpa/Reuters/AFP

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insgesamt 15 Beiträge
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1. unfassbar!
dave1986 26.01.2016
Diese Dr merkel soll sich gefälligst erstmal um Deutschland kümmern! lässt sich in der Holocaust Ausstellung medienwirksam sehen und kann Stunden mit England klären das die doch irgendwie in der EU bleiben und kümmert sich nicht einmal in den letzten Monaten das dieses Chaos endet! Ich kann diese Medien scheisse über ihre reden nicht mehr lesen. De Frau ist langsam echt in einer anderen Welt! Diese Frau schafft es sich um jeden scheiss erstmal zu kümmern. Aber das was das deutsche volk will schafft sie nicht! Weil sie kein Interesse hat dem deutschen Volk zu dienen! Aber genau deswegen wurde die cdu mal gewählt. schiesst euch ruhig weiter ins aus. Wer da Noch sein Kreuz macht dem ist Deutschland so scheiss egal wie dieser verlogenen Kanzlerin! Monate bekommt sie nichts hin ausser das Volk zu vernachlässigen und sich nicht für die bürger zu interessieren! Von sowas wollt ihr noch weiter regiert werden? Macht die Augen auf alles was jetzt an Vorschläge kommt wird nach den Wahlen kein bestand mehr haben. Sonst hätte diese Frau in den letzten Monaten den Kurs geändert! Diese Schwarzmalerei von der cdu und spd mit grenzsicherungen ist reiner Populismus! Diese immer ihr Kreuz bei cdu und spd Macher sollten langsam mal aufwachen. Nach der Wahl weiss man nicht mehr was eine Politik man eigentlich bekommt. Macht euch das klar!
2. War zu erwarten.
harryhorst 26.01.2016
Erst hat Merkel Verständnis, und später wird viel Geld bezahlt, damit die Briten in der EU bleiben. Wir haben es ja.
3. Schmalspur EU
dirk1962 26.01.2016
Es gibt elementare Dinge in der EU, nicht nicht zur Disposition stehen dürfen. Dazu gehört auch auch die Gleichbehandlung aller EU Bürger. Wenn Cameron damit nicht leben kann, dann ist es besser, die Briten verlassen die EU.
4. Ob Cameron morgen noch weis, mit wem er telefoniert hat?
reinhard_d 26.01.2016
In Politikerkreisen gilt ja wohl eher der Spruch, was interessiert mich mein Gerede von gestern. England nutzt die EU solange es Vorteile gibt. Aber die Union als solche ist den Inselbewohnern gleichgültig. Wenn ich als Kind ständig Murmeln verschenken muss, damit andere mit mir spielen, dann ist das eine Situation die den Charakter verdirbt! Liebe Frau Kanzlerin, wollen wir das?
5. Diese EU ist ein Konstrukt, welches nur
na,na,na 26.01.2016
Eliten Vorteile und damit Reichtum verschafft aber nicht dem Volk. Man sieht es hier an den hinterlisten Politikern, wie mit der TTIP. TISA und CETA, wo das Volk vor verschlossen Türen bleiben muss. Andersrum müss das Volk bluten in Bezug auf Einzahlungen in den EU-Topf. Es heißt immer die EU bringt uns nur Vorteile und guten Einkommen. Anderherum ist es der Fall. Wo kommt denn unsere Staatsverschldung von 2,2 Billionen Euro her? Ohne die EU wären wir viel besser dran und müssten nicht die Brüssler EU durchfüttern. Meine Meinung ist, der Fisch fängt immer erst am Kopf zu stinken an. Das sieht man allein an dem Alki-Juncker und dem fast immer leeren Plenarsaal. Die Leute kriegen viel zu viel Kohle und tun nichts dafür bzw arbeiten gegen das Volk und nur für die eigene Tasche. Also raus aus der EU und wenn es ein muß aus dem EURO, damit nicht die Staatsverschuldung von Mitgliedsländern uns weiter aufgebürdet werden.
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