Militärübung Putin lässt Gefechtsbereitschaft von Militär prüfen

Russlands Präsident Putin hat eine Überprüfung der Gefechtsbereitschaft der Nordflotte und der Luftlandetruppen angeordnet. Der Befehl erging im Rahmen einer groß angelegten Militärübung, wie russische Medien berichten.

Atomgetriebener Lenkwaffenkreuzer der Nordflotte (Archiv): Übung mit 41 Kriegsschiffen
AFP

Atomgetriebener Lenkwaffenkreuzer der Nordflotte (Archiv): Übung mit 41 Kriegsschiffen


Moskau - Wladimir Putin will offenbar wissen, wie schnell seine Truppen im Ernstfall einsatzbereit wären. Er hat angeordnet, die Gefechtsbereitschaft der Nordflotte sowie von Fallschirmjägereinheiten überprüfen zu lassen. Der russische Präsident habe den Befehl im Rahmen einer Militärübung erteilt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ria unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium.

Laut Ria sollen an der Übung knapp 40.000 Soldaten, 41 Kriegsschiffe sowie 15 U-Boote teilnehmen.

Die Nordflotte ist der Nachfolgeverband des Teils der russischen Marine, der zu Zeiten der Sowjetunion jenseits des Polarkreises stationiert war. Heimathafen der Nordflotte ist Seweromorsk nahe der Grenze zu Norwegen. Hauptquartier des Westbezirks ist St. Petersburg. Zudem nimmt ein russisches Schiff im Kaspischen Meer an der Übung teil.

Unterdessen hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu neue Ressourcen für das russische Militär gefordert: "Neue Herausforderungen und Bedrohungen unserer militärischen Sicherheit verlangen, dass die Streitkräfte ihre militärischen Ressourcen weiter ausbauen", sagte Schoigu laut der Nachrichtenagentur Ria.

mka/dpa/Reuters



Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 178 Beiträge
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herzblutdemokrat 16.03.2015
1. So geht Frieden...
Nachdem ich gehört habe, dass Putin mit seinen Nuklearstreitkräften gedroht hat, traue ich ihm alles zu. Wir sind gerade schwach und müssen sehr aufpassen. Ich denke die Bundesregierung wird in den Verhandlungen mit Russland kuschen. Ohne die USA wird sich diese Krise nicht lösen lassen.
stirnrunzlerin52 16.03.2015
2. Komische Meldung, gibt es keine Recherche mehr?
Putin ist seit Tagen verschwunden und das Kaspische Meer ist ein Binnensee ohne Verbindung zu anderen Gewässern und liegt im äußersten Osteuropa bzw. Westasien, grenzt an Kasachstan Iran usw.? Weshalb soll da ein(!) Schiff teilnehmen? Spiegelmeldung erscheinen immer skurriler!
antiru 16.03.2015
3. Die böse NATO
Wir sind natürlich daran Schuld, dass der Wahnsinnige zu solchen Manövern greifen muss ...... Sollen wir eines morgens aufwachen und erstaunt auf russische Fahnen und Soldaten blicken? Vielleicht sollte man auch im Westen mal über Sanktionen gegen das russische Militärregime nachdenken, die tatsächlich etwas bewirken. Vielleicht wäre es auch sinnvoll unser Verteidigungssystem auf die akute Gefahr auszurichten.
protzmanski 16.03.2015
4. Richtig müsste die Meldung heißen, ...
... dass die Medien berichten, dass Schoigu sagt, dass Putin sagt ... Das könnte sich noch als wichtiger Unterschied herausstellen, denn es ist nicht auszuschließen, dass nach Spekulationen um Zolotows und Putins Tod jetzt Schoigu in Russland dass Sagen hat. Putin fliegt übrigens angeblich im Moment zu einem Treffen mit dem Kirgisischen Präsidenten nach St. Petersburg, dass bereits stattgefunden hat. http://uatoday.tv/news/russian-channel-rossiya-24-prematurely-reports-on-putin-meeting-which-has-yet-to-happen-415210.html
hyperlord 16.03.2015
5.
Zitat von herzblutdemokratNachdem ich gehört habe, dass Putin mit seinen Nuklearstreitkräften gedroht hat, traue ich ihm alles zu. Wir sind gerade schwach und müssen sehr aufpassen. Ich denke die Bundesregierung wird in den Verhandlungen mit Russland kuschen. Ohne die USA wird sich diese Krise nicht lösen lassen.
Stimmt, die USA sind ja Vorreiter, wenn es darum geht, einen kühlen Kopf zu bewahren: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-nato-startet-militaeruebung-rapid-trident-putin-protestiert-a-991614.html
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