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Minutenprotokoll: Der Tag, an dem Osama Bin Laden starb

2. Mai 2011: Fast zehn Jahre nach den Attacken auf New York und Washington ist Qaida-Chef Bin Laden tot, erschossen bei einer US-Kommandoaktion in Nordpakistan. Der Westen triumphiert über den Terrorfürsten - und fürchtet zugleich Vergeltung. Lesen Sie die Ereignisse des Tages im Minutenprotokoll nach.

Osama Bin Laden: Ein Leben, um zu töten Fotos
AFP

+++ 20.45 Uhr +++ Weißes Haus deutet Veröffentlichung von Fotos an +++

Barack Obamas Anti-Terror-Berater John Brennan hat angedeutet, die Fotos des getöteten Osama Bin Laden könnten veröffentlicht werden. Die USA wollten sicherstellen, dass "niemand irgendeinen Grund hat zu leugnen, dass wir Osama Bin Laden erwischt haben", sagte Brennan. Allerdings habe die Aktion vor weniger als 24 Stunden stattgefunden. Eine Freigabe der Bilder brauche Zeit.

+++ 20.24 Uhr +++ Bin Laden soll sich hinter Frauen versteckt haben +++

Osama Bin Laden soll sich hinter Frauen versteckt haben, als US-Soldaten sein Versteck in Pakistan angriffen. Eine der Frauen sei im Gefecht mit den Einsatzkräften als menschlicher Schutzschild benutzt worden und gestorben, sagte John Brennan, Barack Obamas oberster Anti-Terror-Berater. Die Aktion der US-Spezialkräfte hätte laut Brennan nicht mit dem Tod des Terroristenchefs enden müssen. Man sei auch darauf vorbereitet gewesen, ihn gefangen zu nehmen. Da Bin Laden gekämpft habe, sei er getötet worden. Zuvor hatte es geheißen, Ziel der Mission sei die Tötung Bin Ladens gewesen.

Brennan sagte, es sei "unvorstellbar", dass Bin Laden keine Unterstützung in Pakistan gehabt habe. Noch ein Stück weiter ging der Vorsitzende des Heimatschutzausschusses im US-Senat, Joseph Lieberman. Pakistan müsse beweisen, dass es nichts von Bin Ladens Versteck in dem Land gewusst habe, so Lieberman bei einer Pressekonferenz.

+++ 20.03 Uhr +++ Bin Laden schoss auf US-Soldaten +++

Osama Bin Laden soll auf die US-Spezialkräfte geschossen haben, durch deren Kugeln er starb. Das berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf einen mit der Operation vertrauten Insider. Zwei Dutzend Soldaten der Navy Seals hätten mit Sperrfeuer geantwortet. Bin Laden sei gegen Ende der vierzigminütigen Aktion getötet worden.

+++ 19.42 Uhr +++ Schmidt: Tötung Verstoß gegen Völkerrecht +++

Helmut Schmidt sieht die Tötung Osama Bin Ladens zwiespältig. "Zum einen ist es ganz eindeutig ein Verstoß gegen das geltende Völkerrecht. Zum anderen kann es - weil überall in der arabischen Welt Unruhe herrscht - zu Folgewirkungen führen, die man im Augenblick wirklich nicht übersehen kann", sagte der Altkanzler in der ARD-Sendung "Beckmann". Er habe aber volles Verständnis für den Triumph der Amerikaner, "nachdem zweifellos Bin Laden der Urheber dieses schändlichen Attentats auf das World Trade Center gewesen war".

+++ 19.23 Uhr +++ FBI aktualisiert "Most wanted"-Liste +++

Die amerikanische Bundespolizei FBI hat eine Sorge weniger: Sie hat Osama Bin Laden von ihrer Liste der meistgesuchten Verbrecher getilgt. Auf der FBI-Homepage steht über dem Bild Bin Ladens "Verstorben". Die USA hatten bis zu 25 Millionen Dollar Belohnung für Informationen ausgesetzt, die zur Ergreifung oder Verurteilung von Bin Laden führten. Zwei Millionen zusätzlich wurden von einer Pilotenvereinigung und einem Verband von Fluggesellschaften bereitgestellt.

+++ 19.11 Uhr +++ Clinton: Pakistan half bei Suche nach Bin Laden +++

US-Außenministerin Hillary Clinton hat mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit Pakistan habe den USA dabei geholfen, Bin Ladens Versteck zu finden. Wie genau die Kooperation aussah, sagte Clinton nicht. Ebenso ließ sie Fragen unbeantwortet, ob es eventuell Zahlungen für Informationen gegeben habe, die US-Spezialkräfte zu Bin Ladens Versteck geführt hätten.

+++ 18.39 Uhr +++ Uno sieht Wendepunkt im Anti-Terror-Kampf +++

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den Tod Bin Ladens als Wendepunkt im weltweiten Kampf gegen Terrorismus bezeichnet. Die Vereinten Nationen würden sich weiter daran beteiligen, sagte Ban am Montag in New York. "Die Verbrechen von al-Qaida haben die meisten Kontinente getroffen und Tausende Männer, Frauen und Kinder das Leben gekostet", sagte er. "Die Vereinten Nationen verurteilen aufs Schärfste Terrorismus aller Art, egal aus welchem Grund und wo immer er verübt wird."

+++ 18.22 Uhr +++ Obama: "Die Welt ist jetzt ein besserer Ort" +++

US-Präsident Obama hat sich im Weißen Haus erneut zum Tod von Osama Bin Laden geäußert. Bei einer lange geplanten Veranstaltung zur Ehrung von Veteranen nahm er zunächst erneut Stellung zu der Tötung des Terror-Fürsten. "Es ist ein guter Tag für das Land." Die Welt sei nach dem Tod Osama Bin Ladens ein besserer Ort. Der Coup habe die Entschlossenheit der USA im Kampf gegen den Terror gezeigt. Die USA hätten ihr Versprechen erfüllt, dass der Gerechtigkeit Genüge getan werde. "Es gibt nichts, was wir als Nation nicht schaffen", sagte der Präsident. Man werde "an den Gemeinsinn erinnert, der uns als Amerikaner ausmacht".

+++ 18.16 Uhr +++ CIA sichtet Material +++

Bei der Erstürmung des Verstecks von Osama Bin Laden sind laut US-Geheimdiensten große Mengen Unterlagen sichergestellt worden. Die CIA analysiere das Material nun, heißt es. Nähere Einzelheiten, um was für Material es sich handelt, gibt es bisher nicht.

+++17.58 Uhr +++ Ehefrau identifizierte Bin Laden +++

Das Pentagon hat weitere Einzelheiten über den Schlag gegen Terrorchef Bin Laden bekannt gegeben. Demnach identifizierte seine Ehefrau ihn namentlich, kurz bevor ihn Spezialkräfte töteten.

+++ 17.43 +++ USA behalten Warnstufe bei +++

Die US-Regierung will die Terrorwarnstufe vorerst nicht erhöhen. Laut Heimatschutzministerin Janet Napolitano wird die Alarmstufe nur auf Grundlage konkreter oder glaubwürdiger Geheimdienstinformationen erhöht, die der Öffentlichkeit mitgeteilt werden könnten. Das sei derzeit nicht der Fall. Vorläufig blieben die USA in einer erhöhten Wachsamkeitsstufe, sagte Napolitano. Die USA seien heute nach Bin Ladens Tod sicherer als bei den Anschlägen vom 11. September 2001. Dennoch haben aus Sorge vor terroristischen Vergeltungsschlägen einige US-Städte ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht, so auch die New Yorker U-Bahn.

+++ 17.11 Uhr +++ Erste DNA-Tests ausgewertet +++

Erste Gen-Tests deuten nach US-Angaben daraufhin, dass es sich bei dem in Pakistan getöteten Verdächtigen tatsächlich um Qaida-Chef Osama Bin Laden handelt. Es handle sich um einen "ziemlich sicheren Treffer", verlautete am Montag aus US-Regierungskreisen. Eine DNA-Probe Bin Ladens war mit Erbgut von Verwandten abgeglichen worden. Laut CNN zeigt das Ergebnis zweifelsfrei, dass es der Terroristenführer war, der bei einer Kommandoaktion in Pakistan durch die Kugeln eines US-Spezialkommandos starb.

+++ 16.42 Uhr +++ Hariri zufrieden mit Bin Ladens Tod

Der amtierende libanesische Regierungschef Saad Hariri hat sich zufrieden über das gewaltsame Ende von Bin Laden gezeigt. "Jeder Mörder verdient ein solches Schicksal", sagte Hariri. Osama Bin Laden habe den Islam missbraucht und Zwietracht unter den Muslimen gesät.

+++ 16.33 Uhr +++ US-Zeitungen titeln drastisch +++

Vor allem US-amerikanische Zeitungen haben zum Teil heftige Titel für ihre Artikel über den Tod Bin Ladens gewählt. So schreibt zum Beispiel die "New York Post": "Wir haben ihn - USA schnappen sich den Bastard". Noch drastischer lautet die Zeile der "Daily News": "Verrotte in der Hölle".

+++ 16.12 Uhr +++ Wulff dankt USA +++

Bundespräsident Christian Wulff hat den US-Sicherheitskräften für die tödliche Aktion gegen Bin Laden gedankt. "Der Terrorismus ist damit noch nicht besiegt, der Kampf dagegen muss entschlossen weiter geführt werden", sagte Wulff. "Ich halte die Ausschaltung von Osama Bin Laden für einen unschätzbaren Erfolg im weltweiten gemeinsamen Kampf gegen den menschenverachtenden Terrorismus", betonte der Bundespräsident.

+++ 15.53 Uhr +++ Iran geißelt US-Einsätze +++

Nach dem Tod des Terroristenführers sind US-Militäreinsätze in der Region nach Ansicht Teherans nicht länger gerechtfertigt. "Der Vorwand der USA und des Westens, ihr militärisches Vorgehen in der Region diene der Bekämpfung des Terrorismus, ist heute nicht mehr gültig", lässt das iranische Außenministerium mitteilen.

Video
AP

Hillary Clinton: Botschaft für die Taliban

+++ 15.46 Uhr +++ Clinton: "Ihr könnt uns nicht besiegen" +++

Der Kampf gegen den Terror ist nach den Worten von US-Außenministerin Hillary Clinton mit dem Tod des weltweit meistgesuchten Terroristen nicht vorbei. Nun gelte es, die Anstrengungen etwa in Afghanistan noch weiter zu verstärken, sagte sie in Washington. Die Botschaft an die radikalislamischen Taliban sei klar: "Ihr könnt uns nicht besiegen", sagte Clinton. Sie hätten aber die Wahl, sich von al-Qaida abzuwenden und einen friedlichen Dialog zu beginnen. Mit der Tötung Bin Ladens sei Gerechtigkeit geübt worden. Die Attacken von al-Qaida hätten sich nicht nur gegen US-Bürger gerichtet, sondern seien "Angriffe auf die ganze Welt" gewesen. Clinton erinnerte an die Anschläge von Bali 2002, in Madrid 2004 sowie in London 2005.

+++ 15.26 Uhr +++ Hamas betet für Bin Ladens Seelenfrieden +++

Die Hamas-Regierung im Gaza-Streifen verurteilt den Tod des Terrorchefs. Ministerpräsident Ismail Hanija beschreibt den Kommandoeinsatz in Pakistan als eine Fortsetzung der amerikanischen Unterdrückung und des Blutvergießens von Muslimen und Arabern. Die Hamas bete, dass Bin Ladens Seele in Frieden ruhe.

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Forum - Der Tod Bin Ladens - ein nachhaltiger Schlag gegen den Terror?
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1. Bin Laden
HansOch 02.05.2011
na, da müsste die Welt ja friedlicher werden H.
2. Profile
woener 02.05.2011
Zitat von sysopEr war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?
Es ist ein Name, was hinter diesem Namen alles verborgen ist, das wird verborgen bleiben. Der einzig authentische Zeuge ist tot. Selbst die SPD hat über Herrn Wiefelspütz schon vermelden lassen, dass die Gefahr noch nicht beseitigt ist und die "Terrorschutz - Notstandsgesetze" erhalten bleiben. Ob man in der CDU dann gleich zur umfassenden Einführung aller Notstandsgesetze greift? Die Bespitzelungsgesetze werden nun aber zur Bewährungsprobe für die FDP werden können, eine neue Chance zur Profilierung?
3.
Greg84 02.05.2011
Schlag gegen den Terror? Eher nicht. Ich glaube kaum, dass bin Laden noch an der Spitze der al-Qaida stand, vielleicht hatte er sich auch komplett aus dem "Geschäft" zurück gezogen. Das einzige was der Schlag gegen bin Laden gebracht hat ist die Schaffung eines weiteren Märtyrers. Für Obama hätte der Zeitpunkt allerdings kaum besser sein können. Politisch läuft es für verdienten Träger des Friedensnobellpreises nicht grade perfekt, da hilft so ne positive Nachricht schon unheimlich weiter.
4. Mission beendet
endbenutzer 02.05.2011
Hat George W. Bush eigentlich schon der Familie Bin Laden sein Beileid ausgesprochen? Unter alten (Geschäfts-) Freunden ist das doch so üblich. Oder lebt Bin Laden doch noch und man wollte eigentlich nur die nunmehr fast genau 10-jährige Mission „Krieg gegen Terror“ zum bürgerfreundlichen Abschluss bringen? Merkwürdig: Gerade jetzt, da Obama und die gesamten USA in punkto Staatsverschuldung praktisch mit dem Rücken zur Wand stehen, wird für den amerikanischen Otto Normalverbraucher wieder einmal ein toller Grund geliefert, die Fahne zu schwingen und mit der Hand auf dem Herzen die Nationalhymne zu singen. Super Drehbuch...
5. weder noch
G_Schwurbel 02.05.2011
Zitat von sysopEr war der meistgesuchte Mann der Welt: Osama Bin Laden, der Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida, ist tot. US-Spezialkräfte haben ihn bei einer Kommandoaktion in Pakistan getötet. Wir die weltweite Terrorgefahr nun geringer?
Die Welt wird durch seinen Tod weder sicherer noch unsicherer. Al Quaida ist ein Netzwerk, es würde mich wundern, gäbe es für Bin Laden keinen Nachfolger (seinen Tod hat er schließlich einkalkuliert). Vielleicht hat er auch vorher als Rache für seine Tötung den Auftrag erteilt, direkt danach Attentate zu verüben? Alles denkbar...
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Osama Bin Laden über...
 
Den 11. September
"Wir berechneten im Voraus, wie viele Verluste der Feind erleiden würde. Wir nahmen als Grundlage die Position des Turms und errechneten, wie viele getötet werden würden. Wir schätzten, dass ungefähr drei bis vier Stockwerke getroffen werden würden. Ich war besonders optimistisch ..., weil ich auf diesem Gebiet bereits Erfahrung habe. Ich vermutete, das brennende Benzin würde die Eisenträger des Gebäudes schmelzen. Aber ich dachte nur, dass die Einschlagstelle und die Stockwerke darüber einstürzen würden. Mehr wagten wir nicht zu hoffen."

November 2001, zitiert nach: Abou-Taam/Bigalke: "Die Reden des Osama Bin Laden"
Den Irak-Krieg
"Ich jubele darüber, dass Amerika in den Schlammlöchern des Tigris und Euphrat steckengeblieben ist... Bush glaubt, der Irak und sein Öl seien leichte Beute, und nun steckt er durch die Gnade Gottes fest und kann weder vor noch zurück. Amerika schreit aus voller Kehle, während es vor den Augen der Welt auseinanderbricht."

Oktober 2003, zitiert nach: Coll: "Die Bin Ladens. Eine arabische Familie"
Amerika
Im September 2007 wandte sich Osama Bin Laden "an die Amerikaner": "So wie ihr euch zuvor aus der Sklaverei der Mönche, Könige und Feudalherren befreit habt, so solltet ihr euch jetzt von den Irreführungen ... des kapitalistischen Systems befreien."

Politische, geschichtliche und moralische Erörterungen vermischend, zeichnet Bin Laden das Bild einer Nation, die auf der Verliererstraße ist. Obwohl militärisch übermächtig, könnten die Amerikaner im Irak nicht gewinnen - weil sie zwar moralisch argumentierten, in Wahrheit aber nur den Interessen internationaler Konzerne folgten.

Das Ansehen der USA sei deswegen ruiniert. Um "den Krieg zwischen uns" zu stoppen, gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder die Mudschahidin stellten die Kampfhandlungen ein, was aber nicht gehe, weil sie eine Pflicht erfüllten. Oder die USA sähen endlich ein, dass sie die Verlierer im Irak seien. Es sehe aber so aus, als würden sie die eigenen Fehler aus dem Vietnam-Krieg und die der Sowjets aus dem Afghanistan-Feldzug wiederholen und sich vor der besseren Einsicht drücken.

Es gebe allerdings einen Ausweg, sagte Bin Laden weiter: Die Amerikaner sollten "nach einem alternativen, aufrechten Weg suchen", in dem es nicht darum gehe, andere zum eigenen Nutzen zu unterdrücken. Natürlich hat dieser Weg auch einen Namen: Die Amerikaner sollen zum Islam konvertieren.
Die Europäer
"Unsere Aktionen sind nur eine Antwort auf eure Aktionen - eure Zerstörung und und euren Mord an unseren Leuten, ob in Afghanistan, im Irak oder Palästina... Nach welchem Glauben sind eure Toten wertvoll und unsere wertlos? Nach welcher Logik zählt euer Blut als echt und unseres als Wasser? Vergeltung ist Teil von Gerechtigkeit, und der, der feindliche Akte zuerst begeht, ist der, der unrecht handelt. Ich rufe alle Männer, insbesondere Gelehrte, die Medien und Geschäfstleute dazu auf, eine permanente Kommission einzuberufen, um in Europa das Bewusstsein für unsere gerechten Gründe zu stärken... Ich mache einen Friedensvorschlag, der im Kern die Verpflichtung darstellt, alle Operationen gegen jeden Staat einzustellen, der sich verpflichtet, keine Muslime oder islamischen Staaten anzugreifen. "

April 2004, zitiert nach: Lawrence: "Messages to the World. The Statements of Osama Bin Laden"
Den "Kampf der Kulturen"
"Ohne jeden Zweifel (glaube ich an den Kampf der Kulturen). Das heilige Buch erwähnt ihn klar. Die Juden und Amerikaner haben das Lügenmärchen vom Frieden auf Erden erfunden. Das ist nur ein Märchen für Kinder."

Nach dem 11. September 2001 auf al-Dschasira. Zitiert nach: Coll: "Die Bin Ladens. Eine arabische Familie"
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