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Minutenprotokoll: Rekordproteste am Freitag erwartet

Erst Jubel, dann brutale Enttäuschung: Berichte über einen schnellen Rücktritt Husni Mubaraks lockten am Abend Zigtausende auf den Tahrir-Platz in Kairo, dann zerplatzen ihre Hoffnungen. Lesen sie die Ereignisse des Tages im Minutenprototokoll nach.

+++ Rekordproteste für Freitag erwartet +++

[0.45 Uhr] Noch immer sind Tausende Menschen auf den Straßen Kairos und anderer Städte unterwegs. Al-Dschasira berichtet, die Lage sei, von kleineren Zwischenfällen abgesehen, ruhig. Auch der Tahrir-Platz leert sich langsam. Zum Freitagsgebet werden die Massen jedoch zurückkehren. Dann werden Proteste erwartet, die alle bisherigen in den Schatten stellen könnten. Ägypten steht ein denkwürdiger - und womöglich entscheidender - Tag bevor.

+++ Suleiman "keine glaubwürdige Figur" +++

[0.40 Uhr] Stephen Grand vom Think Tank Brookings Institution fordert laut "Guardian", die USA müssten ihren ganzen Einfluss nutzen, damit Mubarak erkenne, dass er gehen muss. Suleiman habe gezeigt, "dass er keine glaubwürdige Figur ist". Das Weiße Haus hat ein Statement angekündigt. Wann sich US-Präsident Barack Obama äußern will, ist noch unklar.

+++ ElBaradei: Mubarak und Suleiman sind "Zwillinge" +++

[0.24 Uhr] Der Oppositionelle und Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei übt heftige Kritik am Duo Mubarak/Suleiman: Im CNN-Interview sagte er, Präsident und Vizepräsident seien "Zwillinge". "Keiner von beiden ist für die Menschen akzeptabel", so ElBaradei weiter. Zur Armee, die bei den kommenden Protesten eine entscheidende Rolle spielen könnte, sagte ElBaradei, es sei unklar, auf welcher Seite die Streitkräfte stünden.

+++ Parlamentssprecher präzisiert neue Machtverteilung +++

[0.08 Uhr] Parlamentssprecher Ahmed Fathi Srour bestätigt die Aussagen des ägyptischen Botschafters in den USA: Husni Mubarak habe seine Machtbefugnisse als Präsident an Vize Omar Suleiman übergeben. Diese umfassen demnach unter anderem die Aufsicht über die Polizei, das Innenministerium und andere Schlüsseleinrichtungen. Laut CNN wies Srour darauf hin, dass die Verfassung es ausdrücklich verbiete, andere Befugnisse an den Vizepräsidenten zu übertragen. Daher bleibe das Recht, das Parlament aufzulösen, die Regierung zu entlassen oder Verfassungsänderungen anzuregen bei Mubarak.

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TV-Ansprache: Mubarak schockiert die Massen
+++ Ägyptischer Botschafter: Suleiman ist "de facto" Präsident" +++

[23.54 Uhr] Erstmals hat sich ein ägyptischer Offizieller zur neuen Machtverteilung an der Staatsspitze geäußert. Sameh Shoukry, Botschafter in den USA, teilte CNN am Telefon mit, dass Mubarak alle Befugnisse an Vizepräsident Suleiman übertragen habe. Mubarak sei damit zwar rechtlich gesehen noch Präsident, Suleiman aber "de facto". Diese Informationen, so Shoukry, habe er vom Vizepräsidenten. Auf die Frage, ob Mubarak damit letztlich machtlos sei, sagte er: "Das ist sicherlich eine Interpretation, die man machen kann." Ob Mubarak seine Befugnisse zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückbekommen könne? "Das ist eine technische konstitutionelle Frage, zu der ich nichts sagen kann", so Shoukry.

+++ Sarkozy nennt Mubarak-Rücktritt "unumgänglich" +++

[23.47 Uhr] Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat einen Rücktritt Mubaraks als unumgänglich bezeichnet. Zugleich erklärte er am Donnerstagabend, Ägypten dürfte sich nicht in eine "religiöse Diktatur" verwandeln. Er hoffe, dass der Staat "den Weg der Demokratie findet und nicht den Weg einer anderen Diktatur, einer religiösen Diktatur", sagte Sarkozy im französischen Fernsehen.

+++ ElBaradei: "Ägypten wird explodieren" +++

[23.41 Uhr] Einer der führenden Oppositionellen, Mohamed ElBaradei, fürchtet um sein Land. Er twittert: "Ägypten wird explodieren. Die Armee muss das Land jetzt retten."

+++ Demonstranten umringen Gebäude des Staatsfernsehens +++

[23.34 Uhr] Offenbar weitet sich der Protest vom Tahrir-Platz auf weitere Orte aus. Laut CNN bilden Demonstranten eine Menschenkette um die Büros des staatlichen Fernsehens. Die Personen, die zum Präsidentenpalast gehen, haben noch einen ordentlichen Weg vor sich: Der Amtssitz ist etwa 20 Kilometer entfernt vom Tahrir-Platz.

+++ Obama trifft sich mit Sicherheitsberatern +++

[23.32 Uhr] Der "Guardian" berichtet, dass US-Präsident Barack Obama Mubaraks Rede in der Air Force One verfolgt habe. Obama will sich demnach direkt nach seiner Landung mit seinen Sicherheitsberatern treffen.

+++ Bewaffneter Angriff auf ägyptische Sicherheitskräfte +++

[23.29 Uhr] An der Grenze Ägyptens zum Gaza-Streifen hat es offenbar einen bewaffneten Überfall auf die staatlichen Sicherheitskräfte gegeben. Laut der Nachrichtenagentur Reuters griffen Unbekannte die Gebäude eines Grenzpostens in Rafah mit Schusswaffen und Granaten an. Berichte über Verletzte gibt es bisher nicht.

+++ Westerwelle: "Rede war nicht der erhoffte Schritt nach vorn"+++

[23.20 Uhr] Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat enttäuscht auf die Ansprache von Staatspräsident Mubarak reagiert. "Diese Rede hat keine neuen Perspektiven aufgezeigt. Sie war nicht der erhoffte Schritt nach vorn", sagte Westerwelle am Donnerstag in New York. "Ich fürchte, dass diese Rede keine befriedende Entwicklung in Ägypten entfalten kann." Die Sorgen der Bundesregierung seien "eher größer und nicht kleiner" geworden.

+++ Mubaraks Motive bleiben unklar +++

[23.15 Uhr] Was Mubarak mit seiner Rede bezweckt, ist unklar. Die BBC zitiert einen Experten, der Machtspiele zwischen Mubarak und dem Militär hinter den Kulissen vermutet. Es sei bizarr, dass der Präsident ausgerechnet an einem Donnerstag die Massen derartig gegen sich aufbringe. Freitag sei in der arabischen Welt traditionell ein heikler Tag für Proteste. CNN vermutet, Mubarak verfolge die Strategie der Provokation um ein hartes Vorgehen gegen die Demonstranten zu rechtfertigen.

+++ Marsch auf den Präsidentenpalast beginnt +++

[23.06 Uhr] Wie die BBC und al-Dschasira übereinstimmend berichten, haben sich Tausende Demonstranten auf den Weg zu Mubaraks Amtssitz gemacht. "Auf zum Palast. Wir gehen als Millionen von Märtyrern", lautet ihr Schlachtruf. Eine andere Gruppe ist offenbar unterwegs zu den Studios des staatlichen Fernsehens. Die Stimmung in Kairo bleibt aufgeheizt.

+++ USA: "Nicht was wir wollten" +++

[23.01 Uhr] Mubarak hat mit seiner Ansprache offenbar nicht nur bei den Demonstranten in Ägypten für Unverständnis gesorgt. "Es ist nicht passiert, was uns gesagt wurde, und es ist nicht das passiert, was wir wollten", zitiert CNN einen US-Regierungsmitarbeiter.

+++ Militärexperte: Armee hält zu Mubarak +++

[22.54 Uhr] Die BBC zitiert den Militärexperten Ali Shukri von der Universität Oxford. Er glaubt, dass die ägyptische Armee sich auf die Seite der Regierung schlagen und "Mubarak bis zum Ende unterstützen" wird. Laut Shukri komme nun der Moment, an dem die Armee vor Ort eine Entscheidung treffen müsse.

+++ Suleiman fordert Ende der Revolte +++

[22.37 Uhr] Nach Präsident Mubarak hält nun auch Vizepräsident Suleiman eine im staatlichen TV übertragene Rede. "Ich verspreche euch, dass ich mit all meiner Kraft für das Volk arbeiten werde." Er wolle einen zivilisierten Dialog mit der Jugend-Bewegung. "Die Menschen in Ägypten sind Helden", sagt er. "Lasst uns miteinander reden." Er fordert ein Ende der Revolte. "Geht zurück in eure Häuser, geht zurück zu eurer Arbeit. Hört nicht auf die Aufrufe aus dem Ausland."

+++ Erste Rangeleien zwischen enttäuschten Demonstranten +++

[22.35 Uhr] An mehreren Stellen auf dem Tahrir-Platz kommt es laut SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten. Sie streiten sich über das weitere Vorgehen: Soll man die Nacht hindurch protestieren oder soll man jetzt nach Hause gehen und am Freitag weitermachen? In dem Gedränge gibt es Rangeleien. Bisher bleibt die Lage aber weitgehend friedlich. "Ich hoffe, dass es auch morgen ruhig zugeht und dass die Stimmung nicht kippt", sagt ein Demonstrant. Er werde jetzt mit seinen Freunden zum etwa 20 Kilometer entfernten Präsidentenpalast gehen. Dort haben die Menschen bislang nicht demonstriert - die Lage könnte sich also noch in der Nacht zuspitzen.

+++ Demonstranten ziehen zum Präsidentenpalast +++

[22.27 Uhr] Ein CNN-Reporter berichtet, dass manche Demonstranten sich in Richtung des Präsidentenpalastes aufmachen. Dort hatte sich Präsident Mubarak am frühen Abend mit seinem Stellvertreter Omar Suleiman besprochen.

+++ Wütende Demonstranten kündigen Proteste und Konfrontationen an +++

[22.21 Uhr] Die Lautstärke auf dem Tahrir-Platz wächst laut SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim immer weiter. Hunderttausende Menschen verlangen den Rücktritt Mubaraks, nachdem dieser seine Rede gehalten und kein Wort von Rücktritt hat fallen lassen. Die Anspache war teilweise über Lautsprecher zu hören, viele Menschen verfolgten sie über das Telefon. Schon während der Rede, als das Wort Rücktritt nicht fiel, äußerten Demonstranten, Mubarak solle gefälligst zurücktreten. "Was soll dieser Unsinn? Was soll das?", rief ein enttäuschter Mann. Mehrere Demonstranten erklärten, sie würden sich jetzt auf lang anhaltende Proteste und Konfrontationen mit der Staatsmacht einstellen. Viele verließen enttäuscht den Platz.

+++ Wut auf dem Tahir-Platz +++

[22.14 Uhr] Auf dem Tahir-Platz macht sich Enttäuschung unter den Demonstranten breit. Viele rufen: "Nieder, nieder mit Husni Mubarak" oder "tritt zurück, tritt zurück". Bei vielen ist auch Wut zu spüren. Manche winken als Zeichen der Enttäuschung mit ihren Schuhen.

+++ "Der Mann hat nichts verstanden" +++

[22.05 Uhr] Ein junger Demonstrant auf dem Tahrir-Platz verfolgt laut SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim die Rede von Präsident Mubarak über sein Telefon. Ständig sagt er dabei: "Oh nein. Oh nein." Dann murmelt er: "Der Mann hat nichts verstanden. Das klingt nicht wie eine Rücktrittserklärung."

+++ Mubarak will nicht erneut antreten +++

[22.01 Uhr] Mubarak wiederholt in seiner Rede seine schon früher getroffene Aussage. Bei der nächsten Wahl will er nicht wieder antreten. "Ich werde bis zum Ende meine Verantwortung übernehmen. Ich werde in Ägypten begraben werden. Möge Gott Ägypten zur Seite stehe." Einen Teil seiner Befugnisse will er an seinen Stellvertreter Omar Suleiman übertragen.

+++ Mubarak bleibt im Amt +++

[21.54 Uhr] Der Präsident will die Verfassung in mehreren Punkten ändern. Damit wolle er den Ausnahmezustand aufheben und die Voraussetzung für freie Wahlen schaffen. Er selber will im Amt bleiben. Es müsse das Vertrauen geschaffen werden, dass die bisher erreichten Veränderungen nicht mehr rückgängig gemacht werden könnten. "Ich kann euch vor allem anderen sagen, dass das Blut eurer Märtyrer nicht umsonst geflossen ist." Er werde die bestrafen, die Demonstranten verletzt oder getötet haben.

+++ Mubarak kündigt freie Wahlen an +++

[21.51 Uhr] Mubarak verspricht freie und offene Wahlen. Damit soll die Macht an einen vom Volk gewählten Machthaber übergehen und die Forderungen vom Volk sollen damit erfüllt werden. Er kündigt einen sanften Übergang der Macht an. Kein Wort von Rücktritt bisher.

+++ Mubarak räumt Fehler ein +++

[21.48 Uhr] Fehler sind in jedem politischen System möglich, sagt Mubarak. Schwierig werde es nur dann, wenn man aus diesen Fehlern nichts lerne und nicht darauf reagiere. Eine Einmischung aus dem Ausland lehnt er ab.

+++ Mubarak beginnt seine Rede +++

[21.46 Uhr] Eine Dreiviertelstunde später als erwartet sendet das ägyptische Statsfernsehen die Ansprache Präsident Mubaraks.

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insgesamt 34 Beiträge
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    Seite 1    
1. Aufstand der Verdammten
G.Lange 10.02.2011
Endlich, so scheint es, ist es den verdammten dieser Erde gelungen, ein vom Westen finanziertes despotisches Regime in seine Schranken zu weisen. Es bleibt nur zu hoffen, dass das ägyptische Volk sich nicht von den USA oder der EU vereinnahmen lässt und ihren eigenen Weg, unabhängig von den Interessen dieser Staaten, findet. So schreibt Franz Fanon in seinem Buch: Die Verdammten dieser Erde: Ganze Jahrhunderte lang hat Europa nun schon den Fortschritt bei anderen Menschen aufgehalten und sie für seine Zwecke und seinen Ruhm unterjocht; ganze Jahrhunderte hat es im Namen seines angeblichen ‚geistigen Abenteuers‘ fast die gesamte Menschheit erstickt.... Also, meine Kampfgefährten, zahlen wir Europa nicht Tribut, in dem wir Staaten, Institutionen und Gesellschaften gründen, die von ihm inspiriert sind.“ Die Menschheit erwartet etwas anderes als die fratzenhafte und obszöne Nachahmung. aus: Frantz Fanon: Die Verdammten dieser Erde, Suhrkamp taschenbuch, 1981 S. 263 u. 266. siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Frantz_Fanon
2. Mubarak wird Nachbar von Ben Ali! Andere folgen!!!
2010sdafrika 10.02.2011
Es war abzusehen, dass Mubarak genauso wie der tunesische Despot Ben Ali zurücktreten wird. Der einzig wahre Unterschied zwischen Tunesiens und Ägyptens Staatsoberhäuptern liegt darin, dass Mubarak einen längeren Atem hatte und den Protest zeitlich betrachtet länger widerstehen konnte. Ich empfehle folgenden Artikel zu Ben Ali und zum lybischen Revolutionsführer Gaddafi; letzterer wird sich eines Tages ebenfalls zu Mubarak und Ben Ali in Saudi-Arabien gesellen können: http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/01/16/burgerkrieg-droht-in-tunesien-lybiens-blogger-mobilisieren-volk/.
3. Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:
Pepito_Sbazzagutti 10.02.2011
"Demonstranten fürchten Putsch des Militärs" Warum sollte sich die Generalität diese Chance entgehen lassen?
4. "Sozialistische Internationale" (SI)
publicminx 10.02.2011
Nun, da Mubarak wohl langsam rausgekickt respektive komplimentiert wird, etwas Reflektion: Tunesien: Ben Ali / Rassemblement constitutionnel démocratique (RCD) 'Sozialistische Internationale': Mitgliedschaft bis 17. Januar 2011 Aufgenommen wurde Ben Ali samt Einheitspartei uebrigens unter der Schirmherrschaft von Willy Brand Ägypten: Mubarak / Hizb al Dimuqratiyah al Wataniyah (NDP - Nationaldemokratische Partei) 'Sozialistische Internationale': Mitgliedschaft bis 31. Januar 2011 und spulen wir mal ein paar Jahre zurueck: Irak: Saddam Hussein / Baathpartei Mitgliedschaft bei der 'Sozialistischen Internationale' ... aufgeloest ... (...) Steter Tropfen hoehlt den Stein?
5. Kein Titel
toyotapur 10.02.2011
@G.Lange Dein Post liest sich wie eine Erklärung von DIE LINKEN. Wo diese Ideologie hingeführt hatte, muss man nicht ausführlicher beschreiben.
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Fläche: 1.009.450 km²

Bevölkerung: 85,783 Mio.

Hauptstadt: Kairo

Staatsoberhaupt:
Abdel Fattah el-Sisi

Regierungschef: Sherif Ismail

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