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Minutenprotokoll: So verlief der Tag in Libyen

Das Pentagon wertet die bisherigen Luftangriffe als Erfolg: Gaddafis Truppen seien "isoliert und durcheinander", zivile Opfer habe es nicht gegeben. Den angekündigten Waffenstillstand hielt das libysche Militär offenbar nicht ein, in Bengasi war Geschützfeuer zu hören. Die Entwicklungen des Tages im Nachrichtenticker.

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Eine Zusammenfassung der aktuellen Lage finden Sie hier.

+++ SPD-Chef Gabriel rügt Enthaltung Deutschlands +++

[01.09 Uhr] Sigmar Gabriel hat nun ebenfalls die Enthaltung der Bundesregierung bei der Libyen-Abstimmung im Uno-Sicherheitsrat kritisiert. Der SPD-Chef, der am Freitag noch Unterstützung für Bundesaußenminister Guido Westerwelle gezeigt hatte, sagte der "Süddeutschen Zeitung": "Ich halte diese Enthaltung für falsch." Allerdings habe er weiterhin Verständnis für die Entscheidung, die Bundeswehr nicht in eine neue militärische Auseinandersetzung zu bringen, weil sie damit derzeit wohl überfordert wäre.

+++ Situation in Libyen treibt Ölpreis in die Höhe +++

[00.32 Uhr] Unsicherheit und Angst angesichts der Lage in Libyen treiben den Ölpreis kurzzeitig hoch: Nordsee-Öl der Sorte Brent verteuerte sich um 2,26 Dollar auf 116,19 Dollar je Barrel. US-Leichtöl WTI legte knapp zwei Dollar auf rund 113 Dollar pro Fass zu. Ein Analyst sagte, es sei im Laufe der Woche mit weiteren Turbulenzen am Ölmarkt zu rechnen, da Gaddafi nicht den Anschein mache, aufgeben zu wollen.

+++ Kein Personenflugverkehr mehr vom sizilianischen Flughafen +++

[23.25 Uhr] Ryanair muss am Montag 28 Flüge umleiten, deren Zielflughafen Trapani in Sizilien sein sollte. Ab Montag werde der Flughafen ausschließlich als Stützpunkt der alliierten Libyen-Angriffe genutzt, teilte die irische Fluggesellschaft mit, anderer Flugverkehr von und nach Trapani werde wegen der Militäraktion vorübergehend ausgesetzt.

+++ Militäraktion weiter ohne Nato-Beteiligung +++

[23.56 Uhr] Die Nato bleibt tief gespalten und sucht weiter ihre Rolle im Libyen-Konflikt: Auch nach mehreren stundenlangen Sitzungen konnten sich die Botschafter der 28 Mitgliedsstaaten nicht auf ein Mandat für die Überwachung der Flugverbotszone einigen. "Vor allem die Türkei blockiert", zitiert die dpa einen Diplomaten. Die Türkei, die sich nicht an dem Militäreinsatz beteiligt, habe die zivilen Opfer des Einsatzes beklagt und vor negativen Folgen für das Militärbündnis gewarnt. Eine Entscheidung im Nato-Rat muss einstimmig fallen.

Am Montag wollen die Botschafter ihre Beratungen fortsetzen und einen neuen Anlauf für einen Beschluss machen. Dabei sind die Planungen für einen Einsatz so gut wie beendet. Bisher sind drei Aufgaben für das Bündnis vorgesehen, darunter die Überwachung einer Flugverbotszone, das Durchsetzen des Waffenembargos und humanitäre Hilfe. Über die beiden letzten Punkte seien sich die Staaten bereits einig, verlautete aus dem Hauptquartier in Brüssel.

+++ Rakete traf laut Regierungssprecher Gaddafi-Residenz +++

[23.46 Uhr] In Tripolis soll ein Gebäude der Residenz von Muammar al-Gaddafi bei einem Angriff zerstört worden sein. Nach Angaben eines Regierungssprechers, der sich vor ausländischen Journalisten äußerte, wurde ein Verwaltungsgebäude in dem Komplex von einer Rakete getroffen und vollständig zerstört.

Mehrere Stunden zuvor hatten zahlreiche Augenzeugen von aufsteigendem Rauch nahe dem Stützpunkt Bab al-Asisija berichtet, wo Gaddafi mit seiner Familie wohnt. Das vermeintlich zerstörte Gebäude liegt dem Regierungssprecher zufolge rund 50 Meter von dem Zelt entfernt, in dem der Machthaber häufig seine Besucher empfängt. Al-Dschasira weist darauf hin, dass sich auf dem Gaddafi-Komplex auch militärische Gebäude befinden, die Ziel der Alliierten gewesen sein könnten.

+++ USA erkennen Waffelstillstand nicht an +++

[23.37 Uhr] Die USA wollen ungeachtet der Beteuerungen der libyschen Regierung weiterhin die Uno-Resolution umsetzen. Aus dem Weißen Haus heißt es, das Versprechen einer Waffenruhe sei entweder eine Lüge gewesen oder sofort wieder gebrochen worden.

+++ Griechen demonstrieren gegen Luftangriffe +++

[23.06 Uhr] Mit Bannern, die Aufschriften wie "Imperialisten raus aus Libyen" trugen, haben rund 5000 Anhänger der Kommunistischen Partei Griechenlands gegen die Luftangriffe auf Libyen protestiert. In Athen zogen sie von einem zentralen Platz zur US-Botschaft, wo sich die Versammlung ohne weitere Zwischenfälle auflöste. Auch vor einem Stützpunkt der US-Streitkräfte auf der Insel Kreta forderten Demonstranten ein sofortiges Ende der Luftangriffe sowie die Schließung des Stützpunktes. Die griechische Regierung unterstützt die Angriffe auf Libyen durch eine internationale Koalition.

"Imperialisten raus aus Libyen": Tausende Griechen marschierten gegen die Angriffe Zur Großansicht
AFP

"Imperialisten raus aus Libyen": Tausende Griechen marschierten gegen die Angriffe

+++ Bombardierung nahe Gaddafi-Residenz? +++

[23.03 Uhr] Nach den Augenzeugenberichten über aufsteigenden Rauch nahe der Gaddafi-Residenz in Tripolis ist noch immer unklar, ob tatsächlich der Stützpunkt Bab al-Asisija Ziel eines alliierten Luftangriffes war. Laut BBC wird in unmittelbarer Nähe ein Abwehrsystem vermutet, das bombardiert worden sein könnte anstatt der Residenz selbst. Zudem gibt es dem Sender zufolge unbestätigte Berichte, wonach Gaddafi-Soldaten in der Innenstadt von Autos aus das Feuer eröffnet haben. Details wurden zunächst nicht bekannt.

+++ Skepsis in London über neuen Waffenstillstand +++

[22.52 Uhr] Großbritannien hat die erneute Ankündigung einer Waffenruhe von libyscher Seite mit Skepsis aufgenommen. Als am Freitag erstmals eine Waffenruhe von der libyschen Führung verkündet worden sei, sei diese wenige Stunden später gebrochen worden, hieß es von der Downing Street. "Wir haben am Freitag gesagt, dass wir Gaddafi nicht an seinen Worten, sondern an seinen Taten messen", verlautete laut dpa aus Regierungskreisen. Dies gelte weiterhin.

+++ Ägypter enthalten sich aus Sicherheitsgründen +++

[22.48 Uhr] Aus Sorge um die nationale Sicherheit will sich Ägypten nicht in den Libyen-Konflikt einmischen. Man habe die Forderung nach einer Flugverbotszone grundsätzlich unterstützt, sagte Außenminister Nabil Elaraby. Sich den Alliierten anzuschließen, sei jedoch keine Option - dafür lebten zu viele Ägypter in Libyen.

+++ USA wollen Kommando in wenigen Tagen abgeben +++

[22.37 Uhr] Das Weiße Haus will scheinbar Zweifel aus der Welt räumen, dass die Administration über die Libyen-Strategie uneins gewesen sein könnte. Die Berater des Präsidenten hätten einstimmig Obamas Linie unterstützt, teilte US-Verteidigungsminister Robert Gates mit.

Was die Zukunft für Libyen halte, sei unklar. Gates kündigte an, dass die USA die Führung der Militäroperation "Odyssey Dawn" in wenigen Tagen abgeben werden. Es sei denkbar, dass die Briten oder Franzosen dann die Kontrolle übernehme. Gates sagte weiter, es bleibe abzuwarten, ob zusätzliche Hilfe für die Aufständischen möglich sei.

+++ Bericht: Bengasische Rebellen umstellen Gaddafi-Truppe +++

[22.32 Uhr] Die Aufständischen sollen Gaddafis Soldaten aus Bengasi vertrieben und rund 130 Kilometer südlich der Stadt eingekesselt haben. Das berichtet laut BBC der Radiosender Rebel Voice of Free Libya.

Aufständische in Bengasi: Die Stadt ist wieder in der Hand der Rebellen Zur Großansicht
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Aufständische in Bengasi: Die Stadt ist wieder in der Hand der Rebellen

+++ "Gaddafi nicht Ziel der Angriffe" +++

[22.09 Uhr] Das Pentagon stellt klar: Muammar al-Gaddafi gehört zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu den Zielen der Luftangriffe der alliierten Streitkräfte. Aber: "Wenn er zufällig an einem Ort ist (der Ziel eines Angriffes ist, Anmerkung d. Red.) ... und wir das nicht wissen", dann könnte auch der libysche Machthaber getroffen werden, sagte Marine-Vizeadmiral Bill Gortney bei einer Pressekonferenz des Pentagon am Abend.

+++ Aufständische beklagen mehr als 8000 Tote +++

[21.57 Uhr] Mehr als 8000 libysche Rebellen sollen seit Beginn des Aufstands ums Leben gekommen sein. Das teilte Abdul Hafiz Ghoga, der Sprecher der provisorischen Übergangsregierung, dem arabischen Fernsehsender al-Dschasira mit.

+++ Explosionen in Bengasi +++

[21.44 Uhr] In der Rebellenhochburg Bengasi sollen laut einem Reuters-Reporter in den letzten 20 Minuten Explosionen und Geschützfeuer zu hören gewesen sein - zu einem Zeitpunkt, als der angekündigte Waffenstillstand bereits gelten sollte.

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insgesamt 351 Beiträge
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1. Sarkasmus gefällig ?
Nimbus-4 20.03.2011
Zitat von sysopDie internationale Koalition zeigt ihre militärische Macht - Machthaber Muammar al-Gaddafi versucht, seine Haut zu retten, indem er sich als Opfer kolonialer Aggression inszeniert. Laut einer Umfrage unterstützt die Mehrheit der Deutschen den Einsatz. Die Ereignisse im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,752031,00.html
Gott sei Dank, steht unsere glorreiche deutsche Armee in schweren Abwehrkämpfen, zur Aufrechterhaltung des Drogenkartells der Familie Karsai, am Hindukusch und verteidigt dort die Freiheit des deutschen Volkes. Da in diesem, für Deutschland lebenswichtigen Kampf, alle Kräfte gebunden sind, kommen wir nicht in Versuchung, den niederträchtigen Rebellen in Lybien, welche ihren rechtmäßigen Herrscher mit lächerlichen Argumenten wie Freiheitswille, Demokratie und Gerechtigkeit, vertreiben wollen, zu Hilfe zu eilen. Mit unerschütterlichem Stolz, blicke ich heute auf unsere Regierung und auf unser gesegnetes Vaterland. Um unserer Bündnistreue den Natopartnern gegenüber Ausdruck zu verleihen, schlage ich vor, den nächsten gegrabenen Brunnen am Hindukusch, "Brunnen der Lybischen Freiheit" zu taufen.
2. Eine Mehrheit unterstützt den Einsatz
blaudistel 20.03.2011
na sieh mal an, aus unserem Bekanntenkreis wurde niemand gefragt. Ich auch nicht.Aber mittlerweile unterstütze ich die Atkion ebenfalls, es wird Zeit dass wir endgültig unsere Claims im arabischen Raum abstecken und wenn die arabischen Staaten sich nicht einig sind dann haben sie Pech gehabt. Darf man den fragen was die arabische Liga tut ausser zu debattieren? Na Hauptsache, der Westen gewinnt wieder an Einfluss.
3. Auffällig erscheint, dass sich ....
Sapientia 20.03.2011
Zitat von sysopDie internationale Koalition zeigt ihre militärische Macht - Machthaber Muammar al-Gaddafi versucht, seine Haut zu retten, indem er sich als Opfer kolonialer Aggression inszeniert. Laut einer Umfrage unterstützt die Mehrheit der Deutschen den Einsatz. Die Ereignisse im Liveticker. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,752031,00.html
Lammert zunehmend von Merkel distanziert - und stets begründet. Gaddafi´s Realitätsverschiebungen sind intellektuell nicht zu lösen, er versteht nur eine Sprache und das ist Konsequenz und Härte und Unnachgiebgkeit - und, das wurde verpasst - Schnelligkeit, um die Entwicklung seiner kriminellen Methoden zu verhindern.
4. Kriegsgründe
martin-gott@gmx.de 20.03.2011
GB und Frankreich haben aus Afghanistan und den Irak (nur GB) nichts gelernt. Sie stürzen in ein militärisches Abenteuer nach den nächsten um Freiheit und Demokratie zu schützen oder wie die ganzen Phrasen heißen. In der Realität wird ein diktatorisches Regime durch eine anderes ersetzt. Der beliebteste Kriegsgrund ist inzwischen Völkermord der scheinbar und zufällig dort passiert wo man strategische Interessen hat. Allein die Behauptung dass ein Völkermord passiert reicht damit die Souveränität von Staaten keine Bedeutung mehr hat. Natürlich begehen verbündete Organisationen oder Diktatoren keine Verbrechen. In Kosovo haben nur die Serben Verbrechen begangen der Organhandel der UCK war wahrscheinlich eine legitime Möglichkeit Geld zu bekommen. . In Afghanistan verdient ja nur die Taliban vom Drogenhandel und nicht die verbündeten Lords wie der Bruder vom Präsidenten. In Libyen muss ein Volksaustand unterstützt werden angeführt vom ehemaligen Innen und Justizminister das dürfte einmalig sein in der Geschichte normalerweise nennt man so etwas Putsch oder Revolte. Aber wenn die französische oder britische Regierung sagen würdn sie unterstützen in Libyen jetzt eine andere Machtclique denn hätte man natürlich Probleme die eigene Bevölkerung von einen Krieg zu begeistern. Da klingt Volkaufstand, Völkermord Verteidigung der Menschenrechte viel besser.
5. Jetzt habe ich den Artikel weitergelesen
blaudistel 20.03.2011
2/3 von 501 Personen! unterstützen den Einsatz aber 2/3 sind ebenfalls dagegen dass sich Deutschland militärisch beteiligt. Das allerdings steht nicht in der Überschrift!
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Fotostrecke
Luftschlag gegen Gaddafi: "Operation Odyssey Dawn"

Fläche: 1.676.198 km²

Bevölkerung: 6,253 Mio.

Hauptstadt: Tripolis

Staatsoberhaupt und Regierungschef:
Fayez Sarraj (Präsident des Präsidialrates)

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Was Staaten zum Militäreinsatz in Libyen beitragen
Frankreich
Frankreich verfügt über rund hundert Kampfflugzeuge, vorwiegend vom Typ "Rafale" und "Mirage 2000", sowie Awacs-Flugzeuge zur Luftraumüberwachung. Zunächst kamen 33 Kampfflugzeuge zum Einsatz. Paris schickte zudem den Flugzeugträger "Charles de Gaulle" vom südfranzösischen Hafen Toulon aus in Richtung Libyen. Die Stützpunkte Solenzara auf Korsika und N'Djamena im Tschad können als Basis benutzt werden.
Großbritannien
Großbritannien hat Kampfflugzeuge vom Typ "Tornado" und "Eurofighter" in die Nähe von Libyen, auf den italienischen Stützpunkt Gioia del Colle, verlegt. Dort sind auch Awacs-Maschinen stationiert. Insgesamt sind derzeit 17 Maschinen im Einsatz. Zudem befinden sich die Fregatten "Westminster" und "Cumberland" im Mittelmeer.
USA
Die Vereinigten Staaten haben auf dem Stützpunkt Sigonella auf Sizilien F-15- und F-16 Kampfflugzeuge stationiert. Bisher waren 90 Maschinen an den Einsätzen beteiligt. Der Helikopterträger "Bataan" und zwei weitere Kriegsschiffe sollen am Mittwoch von den USA ins Mittelmeer aufbrechen, wo sie die Helikopterträger "Kearsarge" und "Ponce" ablösen sollen. Zudem befinden sich derzeit die Zerstörer "Barry" und "Stout" im westlichen Mittelmeer. Beide haben Marschflugkörper vom Typ "Tomahawk" an Bord, die am Wochenende eingesetzt werden und auch von U-Booten abgefeuert wurden.
VAE und Katar
Die Vereinigten Emirate (VAE) und Katar beteiligen sich ebenfalls an dem Einsatz. Die VAE entsenden zwölf Kampfflugzeuge zur Durchsetzung des Flugverbots über Libyen. Die jeweils sechs Flugzeuge der Typen F-16 und Mirage sollen sich an Patrouillenflügen zur Überwachung des von den Vereinten Nationen verhängten Flugverbots beteiligen. Katar nimmt mit vier Flugzeugen an dem Militäreinsatz teil.
Italien
Italien hat die Nutzung von sieben Luftwaffenstützpunkten angeboten. Die Luftwaffe hat mit 16 Maschinen in die Libyen-Mission eingegriffen, ein Kriegsschiff kam ebenfalls zum Einsatz.
Spanien
Spanien stellt vier F-18-Kampfjets, ein Flugzeug für die Luftbetankung, ein Marineüberwachungsflugzeug, eine Fregatte und ein U-Boot ab.
Kanada
Kanada hat die Beteiligung von sieben CF-18-Jagdbombern und vier weiteren Maschinen zugesagt, die in Italien stationiert werden. Zudem befindet sich die Fregatte "Charlottetown" in der Region.
Dänemark
Dänemark entsendet vier F-16-Jagdflugzeuge, zwei Reservekampfjets, ein Transportflugzeug auf einen Stützpunkt auf Sizilien.
Norwegen
Norwegen hat sechs F-16-Maschinen zur Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen bereitgestellt.
Belgien
Belgien hat die Beteiligung seiner sechs bei der Nato eingesetzten F-16-Jagdflugzeuge sowie den Einsatz eines Minenjagdboots angeboten.
Niederlande
Die Niederlande beteiligen sich mit sieben Kampfflugzeugen und einem Schiff an der Militäraktion.
Griechenland
Griechenland stellt Stützpunkte, zwei Flugzeuge und ein Kriegsschiff zur Verfügung.
Rumänien und Bulgarien
Aus Rumänien und Bulgarien wurde je ein Kriegsschiff in die Krisenregion verlegt.
Türkei
Die Regierung in Ankara trägt mit sieben Flugzeugen zu der Mission bei, darunter sechs F-16-Jets. Außerdem sind vier türkische Fregatten, ein U-Boot und ein Versorgungsschiff im Einsatz.


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