US-Republikaner: Romney will bei Wahlniederlage Politikkarriere beenden

Ganz oder gar nicht: Falls Mitt Romney die Präsidentschaftswahl gegen Barack Obama verliert, war's das mit der Politik. "Er wird nicht noch einmal ins Rennen gehen", verriet seine Ehefrau in einer US-Talkshow. Ihr selbst setze der Wahlkampf mächtig zu, bekannte Ann Romney.

Politiker-Gattin Ann Romney: "Ich wollte das nicht noch einmal durchmachen"Zur Großansicht
AP

Politiker-Gattin Ann Romney: "Ich wollte das nicht noch einmal durchmachen"

Washington - Sieg oder Ende der politischen Karriere: Sollte Mitt Romney bei der Präsidentschaftswahl am 6. November gegen Amtsinhaber Barack Obama verlieren, wird er aus der Politik aussteigen. Das sagte zumindest seine Ehefrau Ann Romney am Donnerstag in der ABC-Talkshow "The View". "Er wird nicht noch einmal ins Rennen gehen", so die 63-Jährige und ergänzte: "Und ich auch nicht."

Ann Romney äußerte sich sich wenig begeistert über den Wahlkampf und seine Begleiterscheinungen. Die Angriffe der politischen Gegner auf ihren Mann setzten ihr hart zu, sagte Ann Romney. Sie schaue kaum noch Fernsehen, weil sie die negativen TV-Spots, die ihren Mann in ein schlechtes Licht rückten, nicht ertragen könne. Aber sie finde, dass ihr Gatte überzeugende Ideen habe und "dem Land etwas geben" könne, was "einzigartig" sei.

Schon die Entscheidung, nach Romneys Scheitern in den republikanischen Vorwahlen 2008 in diesem Jahr noch einmal anzutreten, sei ihr schwer gefallen. "Eigentlich wollte ich das nicht noch einmal durchmachen", bekannte sie.

In der Fernsehsendung verteidigte Ann Romney auch die ablehnende Haltung ihres Mannes gegenüber Abtreibungen. Es sei richtig, dass Mitt Romney als Gouverneur von Massachusetts ursprünglich für ein weitreichendes Recht auf Abtreibung gestanden habe, später jedoch seine Meinung änderte.

syd/AFP/dapd

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insgesamt 8 Beiträge
janne2109 19.10.2012
dann sollte er auch nicht Präsident werden, wer sich nicht nach einer Wahlniederlage in andere Gremien einbringen kann hat sicher auch nicht vorgehabt etwas für sein Land zu tun.
dann sollte er auch nicht Präsident werden, wer sich nicht nach einer Wahlniederlage in andere Gremien einbringen kann hat sicher auch nicht vorgehabt etwas für sein Land zu tun.
da Ann Romney an Multipler Sklerose erkrankt ist, wofür chronische Ermüdung charakteristisch ist, und sich diese Krankheit mit Stress verschlimmern kann.
da Ann Romney an Multipler Sklerose erkrankt ist, wofür chronische Ermüdung charakteristisch ist, und sich diese Krankheit mit Stress verschlimmern kann.
darksystem 19.10.2012
Aha. Da sind 4 oder sogar 8 Jahre als First Lady ganz sicher total stressfrei. Der Wahlkampf ist doch erst der harmlose Anfang. Die Äußerungen erinnern mich mehr an Kindestagen: "Wenn ich nicht XYZ spielen darf spiel [...]
Zitat von wissenschaftler72da Ann Romney an Multipler Sklerose erkrankt ist, wofür chronische Ermüdung charakteristisch ist, und sich diese Krankheit mit Stress verschlimmern kann.
Aha. Da sind 4 oder sogar 8 Jahre als First Lady ganz sicher total stressfrei. Der Wahlkampf ist doch erst der harmlose Anfang. Die Äußerungen erinnern mich mehr an Kindestagen: "Wenn ich nicht XYZ spielen darf spiel ich gar nicht mit." Gerade in der Politik kann man auf vielfältige Weise etwas bewegen. Wer "wirklich" was für "sein" Land und "sein" Volk tun will macht das auch gerne aus der zweiten Reihe raus. An der Aussage von Ann Romney lässt sich absolut nichts positives finden.
Brillalein 19.10.2012
Übrigens, so sieht fairer Wahlkampf der GOP aus: http://thinkprogress.org/election/2012/10/17/1037881/leaked-audio-romney-employers/ Arbeitgeber drohen den Angestellten, sie würden gefeuert werden, wenn Obama Präsident wird. [...]
Übrigens, so sieht fairer Wahlkampf der GOP aus: http://thinkprogress.org/election/2012/10/17/1037881/leaked-audio-romney-employers/ Arbeitgeber drohen den Angestellten, sie würden gefeuert werden, wenn Obama Präsident wird. Angeregt von Mitt Romney und Konsorten.
Nach den Zitaten möchte Romney lediglich nicht noch ein weiteres Mal als Präsident kandidieren, wenn er scheitert. Dies hat noch kein gescheiterter Kandidat getan. Das heißt nicht, dass er sich ganz aus der Politik zurückziehen [...]
Nach den Zitaten möchte Romney lediglich nicht noch ein weiteres Mal als Präsident kandidieren, wenn er scheitert. Dies hat noch kein gescheiterter Kandidat getan. Das heißt nicht, dass er sich ganz aus der Politik zurückziehen will. Dass seine Frau (angesichts ihrer Krankheit) sich öffentlich zu dem Wahlkampfstress äußert halte ich für verständlich.
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  • Freitag, 19.10.2012 – 09:04 Uhr
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Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

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