Vorwahlsieg in Texas Romney macht seine Kandidatur klar

Die Kandidatur ist ihm nun auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Durch seinen Sieg bei den Vorwahlen in Texas sicherte sich der Republikaner Mitt Romney die letzten noch fehlenden Delegiertenstimmen, um im November US-Präsident Barack Obama herauszufordern.

Mitt Romney: Die letzten fehlenden Stimmen holte er in Texas
AFP

Mitt Romney: Die letzten fehlenden Stimmen holte er in Texas


Washington - Romney holte bei der Vorwahl laut einem vorläufigen Ergebnis mindestens 88 der 152 Delegiertenstimmen. Damit hat der Multimillionär schon jetzt mit 1144 Stimmen eine deutliche Mehrheit für den Nominierungsparteitag im August in Florida, wo der Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama gekürt wird.

"Ich fühle mich geehrt, dass Amerikaner im ganzen Land meiner Kandidatur ihre Unterstützung gegeben haben", erklärte der frühere Gouverneur von Massachusetts. "Wir werden uns mit nichts weniger zufrieden geben, als dass wir Amerika wieder auf den Pfad zu Vollbeschäftigung und Wohlstand bringen", verkündete er.

Es erfülle ihn mit Ehrfurcht, ausreichend Delegierte gewonnen zu haben, um für die Republikaner als Präsidentschaftskandidat antreten zu dürfen. Den Abend verbrachte Romney in Las Vegas, wo er eine Spendengala mit dem Immobilienunternehmer Donald Trump besuchte.

Romney war seit Wochen designierter Kandidat der Republikaner, seitdem sich seine ärgsten Herausforderer Rick Santorum und Newt Gingrich aus dem Rennen verabschiedeten. Auch Obama hat seinen gesamten Wahlkampf längst auf den 65-Jährigen ausgerichtet.

Romney und Obama liegen in der Wählergunst bislang nah beieinander. Es wird mit einem knappen Ausgang der Abstimmung Anfang November gerechnet, da die Umfragen auf ein enges Rennen in mehreren wichtigen Bundesstaaten hindeuten.

als/dpa/dapd

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insgesamt 6 Beiträge
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Woody.Woodpecker 30.05.2012
1. Traumtänzer
"Wir werden uns mit nichts weniger zufrieden geben als dass wir Amerika wieder auf den Pfad zu Vollbeschäftigung und Wohlstand bringen" Da bin ich aber mal gespannt, wie dieser Traumtänzer das anstellen will. Mit ein paar neuen Kriegen vielleicht, damit aus der Rüstungsindustrie nicht auch noch eine Leiche wird?
henniman 30.05.2012
2. Romney wird nicht der Republikaner Kandidat sein
Mehr sage ich hier jetzt nicht. Mitt Romney wird NICHT der Kandidat der Republikaner sein. Und Statement #2: Der neue US-Präsident wird ein Republikaner sein.
FreieWelt 30.05.2012
3. Photo
Das ausgewählte Romney Photo macht Spon doch nur lächerlich. Was soll diese ständige Dämonisierung, kann man keinen vernünftigen Journalismus betreiben?
b.oreilly 30.05.2012
4.
Zitat von hennimanMehr sage ich hier jetzt nicht. Mitt Romney wird NICHT der Kandidat der Republikaner sein. Und Statement #2: Der neue US-Präsident wird ein Republikaner sein.
bei der zweiten These stimme ich Ihnen gerne zu, aber warum sollte Romney nicht als Kandidat ins Rennen gehen? Gibt es da wieder eine bisher unbekannte Verschwörungstheorie?
review 30.05.2012
5.
Zitat von hennimanMehr sage ich hier jetzt nicht. Mitt Romney wird NICHT der Kandidat der Republikaner sein. Und Statement #2: Der neue US-Präsident wird ein Republikaner sein.
Schon klar. Nach der Wahl werden Sie dann an dieser Stelle im November schreiben das Ron Paul nur durch Manipulation nicht gewählte worden ist, obgleich er garnicht Kandidat der Republikaner war.
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