Protest gegen Mohammed-Video: Mehr als zehn Tote bei Krawallen in Pakistan

In Pakistan mündeten die Demonstrationen gegen das Mohammed-Video in blutige Gewalt. Nach unterschiedlichen Angaben starben mindestens zwölf Menschen, Hunderte wurden verletzt.

Neue Proteste in Pakistan: Tote am Tag des Zorns Fotos
AFP

Islamabad/Karatschi - Nach den Freitagsgebeten sind die Proteste gegen das umstrittene US-Schmähvideo in Pakistan eskaliert. Laut Informationen der Nachrichtenagentur AP starben insgesamt 15 Menschen, allein zwölf davon in der Stadt Karatschi. Zunächst war AP sogar von 16 Toten ausgegangen, korrigierte diese Zahl jedoch unter Berufung auf pakistanische Offizielle.

Die Lage ist höchst unübersichtlich, entsprechend schwanken auch die Angaben über Tote und Verletzte. Die Agentur AFP berichtet von mindestens 13 Todesopfern in den pakistanischen Großstädten.

Nach Angaben aus Krankenhäusern wurden außerdem mindestens 200 weitere Menschen verletzt. Im nordwestpakistanischen Peschawar wurden demnach vier Menschen getötet - drei Demonstranten und der Fahrer eines Privatfernsehsenders. In der südlichen Metropole Karatschi gab es laut AFP neun Tote, darunter einen Polizisten.

Dort beteiligten sich laut Polizeiangaben mehr als 20.000 Menschen an den Protesten. Die Behörden blockierten die Zufahrtsstraßen zum US-Konsulat in Peschawar sowie zu den Büros westlicher Hilfsorganisationen und anderen potentiell gefährdeten Gebäuden mit Schiffscontainern. Eine aufgebrachte Menge zündete mehrere Kinos an, wie AFP-Korrespondenten berichteten.

Landesweit gingen in Pakistan Zehntausende Menschen gegen den Film "Unschuld der Muslime" und die Karikaturen in der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" auf die Straßen.

Demo-Verbot in Frankreich, friedlicher Protest in Freiburg

Aus Angst vor Protesten ließ Frankreich alle öffentlichen Demonstrationen gegen die umstrittenen Karikaturen der Zeitung verbieten. Als Vorsichtsmaßnahme blieben zudem in etwa 20 muslimischen Staaten französische Einrichtungen und Botschaften geschlossen. Polizeibeamte und Soldaten umstellten in mehreren arabischen Ländern französische Einrichtungen, um gewalttätige Proteste zu verhindern.

Eine erste Demonstration in Deutschland gegen das umstrittene Video verlief am Freitagnachmittag in Freiburg friedlich. Die Polizei, die mit einem großem Aufgebot vertreten war, sprach von rund 850 Teilnehmern.

jok/AP/AFP

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1. Religion......
derletztdemokrat 21.09.2012
...und Frieden auf Erden. Ein Atheist
2. Da helfen auch keine Deeskalationsmaßnahmen mehr.
ofb2000 21.09.2012
Bei diesem Irrsinn helfen auch keine Beschwichtigungen mehr. Das einzige, was da hilft, ist deren Verhalten ad absurdum zu führen, durch noch mehr Satire über den Islam. Noch mehr Karrikaturen und noch mehr Witze. Bis diese hirnlosen Verrückten merken, wie lächerlich ihr verhalten ist.
3. :)
gewgaw 21.09.2012
Zitat von sysopIn Pakistan mündeten die Demonstrationen gegen das Mohammed-Video in blutige Gewalt. Nach unterschiedlichen Angaben starben mindestens zwölf Menschen, Hunderte wurden verletzt. Mohammed-Video: 16 Menschen sterben bei Krawallen in Pakistan - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,857263,00.html)
So kann man die Überbevölkerung auch lösen...
4. optional
woodstocktc 21.09.2012
witzig wie sie ihre eigenen autos anzünden..
5. Könnte mir das nochmal jemand erklären?
Aschmersal 21.09.2012
Zitat von sysopIn Pakistan mündeten die Demonstrationen gegen das Mohammed-Video in blutige Gewalt. Nach unterschiedlichen Angaben starben mindestens zwölf Menschen, Hunderte wurden verletzt. Mohammed-Video: 16 Menschen sterben bei Krawallen in Pakistan - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,857263,00.html)
Hm, was in dem Artikel steht klingt wirklich furchtbar. Was ich aber nicht verstehe: Sie sind sauer auf den Westen und um das zum Ausdruck zu bringen,schlagen sie die Städte, in denen sie leben, kurz und klein? Und generell fordern Sie Toleranz und Zurückhaltung vom Westen und machen selbst genau das Gegenteil? Also mir erschließt sich der Sinn nicht so ganz.
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  • Freitag, 21.09.2012 – 16:52 Uhr
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Soll die Ausstrahlung des Mohammed-Videos in Deutschland verboten werden?

Die Bundesregierung will verhindern, dass Rechtspopulisten mit dem islamfeindichen Film über den Propheten Mohammed in Deutschland Krawalle provozieren. Wie ist Ihre Meinung? Sollte die Ausstrahlung hierzulande verboten werden?


Fotostrecke
US-Islamophobe: Die Hintermänner des Mohammed-Films

Fläche: 796.000 km²

Bevölkerung: 184,753 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Islamabad

Staatsoberhaupt:
Asif Ali Zardari

Regierungschef: Nawaz Sharif (designiert)

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