Nahost-Trip: Obama besucht Israel und Westjordanland

US-Präsident Obama (Archivbild): Längerer Nahost-Trip geplant Zur Großansicht
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US-Präsident Obama (Archivbild): Längerer Nahost-Trip geplant

Er hat sich vier Jahre Zeit gelassen - doch nun fliegt Barack Obama zum ersten Mal als US-Präsident nach Israel. Bei den Treffen mit der Regierung in Jerusalem soll es im Frühjahr auch um den Konflikt in Syrien gehen. Später reist Obama weiter ins Westjordanland.

Washington - Israel und die Vereinigten Staaten gelten als engste Verbündete - trotzdem hat Barack Obama das Land noch nie als US-Präsident bereist. Das wird sich nun im Frühling 2013 ändern. Obama habe einen Besuch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in einem Telefonat besprochen, teilte das Weiße Haus am Dienstag in Washington mit.

Den genauen Termin wollte Regierungssprecher Jay Carney nicht nennen, in US-Medien wurde aber der 20. März genannt. Obamas Start in die zweite Amtszeit sowie die Bildung der neuen Regierung in Israel markierten einen guten Zeitpunkt für einen Besuch, hieß es weiter. Die Reise schließt sich an den Besuch des neuen US-Außenministers John Kerry in Israel und den Palästinensergebieten an, der Mitte Februar stattfinden soll.

Obama wird auch das Westjordanland und Jordanien besuchen. Dort werde der Präsident "seine enge Zusammenarbeit" mit den palästinensischen Vertretern und der jordanischen Regierung vertiefen, so Carney. Aus Israel gab es zunächst keine Reaktion auf die Reisepläne des US-Vertreters.

Der Trip ermögliche, "den weiteren Weg in einer Vielzahl von gemeinsamen Themen zu diskutieren, einschließlich Iran und Syrien", sagte der Sprecher des nationalen Sicherheitsrates, Tommy Vietor, laut einer Mitteilung. "Nähere Details über die Reise, einschließlich der Daten, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben."

Kritik an Obama für Verzicht auf Israel-Reise

Während des Wahlkampfs um das Weiße Haus 2012 hatte Obama einige Kritik für den Umstand kassiert, dass er in seiner ersten Amtszeit nicht nach Israel gereist ist. Zuletzt war der Politiker 2008 in dem Land gewesen, damals aber eben noch nicht als Präsident.

Die engen Verbindung beider Nationen wurde zuletzt immer wieder strapaziert. Der israelische Regierungschef verlangt von den USA, einen schärferen Kurs im Atomstreit mit Iran einzuschlagen. Zugleich verärgerte er Obama mit der israelischen Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten, einem Bremsklotz für den Friedensprozess im Nahen Osten.

Das Webmagazin Politico schrieb, dass auf Obamas Reiseroute auch die Türkei, Ägypten und Saudi Arabien stünden. Diesen Bericht nannte Carney "teilweise falsch".

jok/dpa/AFP

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insgesamt 6 Beiträge
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1.
abschminker 05.02.2013
... und er kam, sah, und sagte, "Mauer Falle !"
2. In dem Falle
abschminker 05.02.2013
könnte er in Bush-Manier ein Mountainbike auspacken die 350 km Mauer entlang radeln und sagen, toll, hier gibt's keinen Seitenwind..
3. kann er sich ruhig
zweistein59 05.02.2013
ansehen, den Stolperstein der USA. Hoffentlich wird er wach, bevor sich die Prophezeiungen erfüllen. Die Amerikaner sind ein sympatisches Volk - ich würde es begrüssen, wenn ihre Führer die Welt erkennen...
4. Warum Israel und nicht Ägypten?
Ezer 05.02.2013
Zitat von sysopEr hat sich vier Jahre Zeit gelassen - doch nun fliegt Barack Obama zum ersten Mal als US-Präsident nach Israel. Bei den Treffen mit der Regierung in Jerusalem soll es im Frühjahr auch um den Konflikt in Syrien gehen. Später reist Obama weiter ins Westjordanland. Nahost-Konflikt: Obama besucht Israel und Westjordanland - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/nahost-konflikt-obama-besucht-israel-und-westjordanland-a-881701.html)
Er soll nach Ägypten reisen und sich das Schlamassel anschauen, das er angerichtet hat. Wahrscheinlich darf er unter Mursi keine Rede mehr an der Universität halten. Er soll Israel und Deutschland in Frieden lassen und nicht mit seiner veralteten 70-Jahre Politik belästigen.
5. Der Kommentar ist der Kracher!
schulfi 06.02.2013
Zitat von Ezer... Er soll Israel und Deutschland in Frieden lassen und nicht mit seiner veralteten 70-Jahre Politik belästigen.
Es wäre morgen mit dem Frieden für Israel vorbei, wenn er Israel in Frieden ließe.
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