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Ermittlungsverfahren: Sarkozy soll Wahlkampf illegal finanziert haben

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Ex-Präsident Nicolas Sarkozy: Formelles Ermittlungsverfahren

Für Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy läuft es nicht gut: In der Affäre um seine Wahlkampffinanzierung ermittelt nun die Pariser Staatsanwaltschaft.

Gegen Frankreichs konservativen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy ist wegen illegaler Wahlkampffinanzierung ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet worden. Das teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. Das Verfahren ist ein herber Rückschlag für Sarkozys Ambitionen auf eine Rückkehr in den Elysée-Palast.

Sarkozy will bei den Präsidentschaftswahlen 2017 Revanche für seine Wahlschlappe 2012 gegen den Sozialisten François Hollande nehmen. Offiziell angekündigt hat er seine Kandidatur noch nicht. Dem in zahlreiche Affären verstrickten Politiker droht bereits ein Korruptionsprozess: Er soll vor zwei Jahren versucht haben, einen ranghohen Staatsanwalt zu bestechen.

Auch politisch läuft es derzeit nicht gut für Sarkozy: Es gelingt ihm als Chef der Republikaner nicht, sich als klarer Anführer des konservativen Lagers in Frankreich durchzusetzen.

Eine Reihe von Politikern der eigenen Partei will ihm die Kandidatur der Konservativen 2017 streitig machen - und in Umfragen landet er weit hinter seinem ärgsten Widersacher, dem früheren Regierungschef Alain Juppé. Zuletzt kündigte Ex-UMP-Chef Copé am Sonntag seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl an.

asc/AFP/Reuters

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