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Nigeria: Obama schickt Soldaten in den Kampf gegen Boko Haram

Boko-Haram-Kämpfer (Archiv): Tausende Menschen wurden Opfer der Terrorgruppe Zur Großansicht
AFP/ Boko Haram

Boko-Haram-Kämpfer (Archiv): Tausende Menschen wurden Opfer der Terrorgruppe

Die USA wollen den Kampf gegen die Terrorgruppe Boko Haram mit Soldaten unterstützen. Präsident Obama schickt 300 Mann - ein Teil der Truppe ist schon gen Afrika unterwegs.

US-Präsident Barack Obama hat die Verlegung von 300 Soldaten nach Kamerun angekündigt. In einem am Mittwoch vom Weißen Haus veröffentlichten Brief informierte Obama den Senat und das Repräsentantenhaus über die US-Militärmission. Sie soll der Sammlung von Geheimdiensterkenntnissen und der Aufklärung in dem westafrikanischen Land dienen.

Kamerun gerät zunehmend ins Visier der Islamistengruppe Boko Haram, die ihre Hochburg im Norden des Nachbarlandes Nigeria hat. Laut US-Regierung sind rund 90 US-Soldaten bereits auf dem Weg ins Einsatzgebiet. Die Einheiten seien für die Selbstverteidigung bewaffnet und würden so lange in Kamerun bleiben, "bis ihre Unterstützung nicht mehr gebraucht wird".

Boko Haram kämpft seit 2009 für einen islamischen Staat im Norden Nigerias. Sie verübt auch Anschläge in den Nachbarländern. Die sunnitischen Fundamentalisten wollen einen sogenannten Gottesstaat mit strengster Auslegung des islamischen Rechts errichten. Die Gruppe hat allein in Nigeria mindestens 14.000 Menschen getötet und Hunderte verschleppt.

Zuletzt verursachte die Gruppe offenbar zwei Explosionen im Nordosten Nigerias. Dabei kamen am Dienstagabend mindestens sieben Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt. Zwei Selbstmordattentäter hätten an ihrem Körper befestigte Sprengstoffgürtel in der Stadt Maiduguri (Bundesstaat Borno) gezündet, sagte ein Militärsprecher am Mittwoch. Die Opfer seien nach Abendgebeten auf dem Heimweg gewesen.

ler/Reuters/AFP

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1. Äußerste Skepsis ist angesagt - denn
hugahuga 14.10.2015
immer, wenn die Amis Truppen in irgendein Land schicken, sieht es dort nachher schlimmer aus als vorher. Und - die dadurch ausgelösten Fluchtbewegungen erreichen niemals die USA, sondern - Europa. Von daher sollte man dem US Treiben eher skeptisch begegnen, zumal es bei US Aktionen nie um Aktionen geht, wo die humaitäre Komponente im Vordergrund steht.
2. Traurig aber wahr
darthmax 14.10.2015
es gelingt moslemischen Staaten nicht, islamistische Terroristen zu bekämpfen. Da müssen dann US Truppen helfen . Wenn die dann abziehen lösen sie Flüchtlingswellen aus, da die einheimischen Soldaten nicht gegen Ihre Islam Brüder kämpfen. Fazit : wir sollten uns nicht in interislamische Konflikte einmischen, auch wenn es schrecklich ist, mit ansehen zu müssen, wie menschen ermordet werden.
3. Putin muss es wieder richten
nofreemen 14.10.2015
Da hat sich Obama aber selbst den Schuh in den Hintern getreten. Er will wohl seinem direkten Konkurenten Wladimir zuvor kommen. Nur solche Überlegungen sind schlechte Ratgeber. Bin mal gespannt wie die zusammensetzung der Soldaten aussieht. Höchstwahrscheinlich fährt man einen Tages- und eine Nacht Strategie. Na, das kann Wladimir nicht bieten. Folglich sind die Amis diesmal am richtigen Platz. Trotzdem, Frieden kann man nicht mit Gewalt erzwingen. Die Russen hätten wohl auch dafür die bessere Antwort. Und sei es nur weil sie nicht vorbelastet sind. Aber mit dem Kampf gegen den IS haben sie bei Boko Haram auch kein grosser Kredit mehr. Trotzdem, Russen sind in Nigeria immer willkommen.
4. Boko Haram
sigiba0931 14.10.2015
verübt seit 2009 Greueltaten in Nigeria. Warum greift die "glorreiche" amerikanische Armee erst jetzt ein, wo ein Übergriff auf Kamerun zu befürchten ist. Ach, halt - ist hier das nächste Land, dass man ins Chaos stürzen und einen weiteren Flüchtlingsstrom gen Europa/Deutschland in Gang bringen will? Allmählich komm ich auch zur der Meinung, dass die ganzen (militärischen) der Amis wohl durchdacht sind und als langfristiges Ziel die Destabilisierung Europas vorsieht, da man eine dritte Großmacht, die ein vereinigtes Europa neben den USA und Russland bedeuten würde, aus amerikanischer Sicht gar nicht zu gebrauchen ist.
5.
lamprechtm 14.10.2015
Sie sollten Ihre Thesen den Menschen im Irak oder gar in Vietnam verkunden , die Antwort wurden Sie so schnell nicht vergessen ,wetten ? Das Krankenhaus- Personal im afghanischen Kundus konnte Ihnen , dazu auch einiges erzahlen.---
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