Telefonat mit Südkorea Trump zeigt sich offen für Gespräche mit Nordkorea

Der südkoreanische Präsident Moon und US-Präsident Trump haben sich zu Gesprächen mit dem kommunistisch geführten Regime in Nordkorea bereit erklärt. Der Druck auf Pjöngjang müsse aber hoch bleiben.

Donald Trump mit Mike Pence
MICHAEL REYNOLDS/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Donald Trump mit Mike Pence


Donald Trump hat sich offen für Gespräche mit Nordkorea gezeigt. Diese Bereitschaft signalisierte der US-Präsident seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in am Telefon. Dabei sicherte er Moons Büro zufolge auch zu, während Gesprächen zwischen Nord- und Südkorea auf militärische Aktionen zu verzichten.

Das Weiße Haus bestätigte kurze Zeit später, die USA seien zu Gesprächen mit dem kommunistischen Regime in Pjöngjang bereit, "solange die Rahmenbedingungen und das Timing stimmen" - und das vom Kim Jong-Un geführte Regime in Pjöngjang das auch will. Gleichzeitig hätten sich die beiden Präsidenten aber auch darauf verständigt, den Druck auf Nordkorea beizubehalten.

"Die beiden Staatsmänner unterstrichen die Bedeutung, die Strategie des maximalen Drucks auf Nordkorea aufrechtzuhalten", teilte das Weiße Haus mit. Die US-Regierung gab zudem bekannt, dass Vizepräsident Mike Pence für das Land im Februar zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea reisen werde. Sie stehen angesichts der politischen Spannungen zwischen Nordkorea und den USA unter besonderer Beobachtung.

Zuvor hatten sich Vertreter beider Länder der koreanischen Halbinsel bei ihren ersten Gesprächen seit zwei Jahren auf Schritte zur Verbesserung ihrer Beziehungen geeinigt. Nordkorea will unter anderem eine Delegation zu Olympia in Pyeongchang entsenden - Südkoreas Moon ist unter Bedingungen auch zu einem Treffen bereit.

apr/dpa/Reuters



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