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Trotz Protesten aus Pjöngjang: USA und Südkorea beginnen gemeinsame Militärübung

Südkoreaner beobachten Bilder einer nordkoreanischen Übung im Fernsehen (Archiv):    Ungewöhnlich viele Tests    Zur Großansicht
AP/dpa

Südkoreaner beobachten Bilder einer nordkoreanischen Übung im Fernsehen (Archiv): Ungewöhnlich viele Tests

80.000 Soldaten simulieren Krieg: Das südkoreanische und das US-Militär haben ein Armeemanöver begonnen - trotz heftiger Proteste aus Nordkorea. Papst Franziskus rief am Ende seines Besuchs auf der Halbinsel zum Frieden zwischen Nord und Süd auf.

Seoul - Die Streitkräfte Südkoreas und der USA haben ungeachtet von Protesten in Nordkorea nach Medienberichten eines ihrer jährlichen Manöver begonnen. An der zwölftägigen Übung "Ulchi Freedom Guardian" würden rund 50.000 Soldaten aus Südkorea und 30.000 Soldaten aus den USA teilnehmen, berichteten südkoreanische Sender und die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

Für die Angaben gab es zunächst keine Bestätigung von den US-Streitkräften Korea (USFK). Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten als Abschreckung stationiert.

Nordkorea hatte wiederholt vor dem Manöver gewarnt. Das kommunistische Regime unterstellte den beiden Ländern Kriegsvorbereitungen. Die staatlichen Medien des Landes hatten am Sonntag einen Armeesprecher mit der Drohung zitiert, Nordkorea werde "erbarmunglose Erstschläge" vornehmen. In den vergangenen Monaten hat Nordkorea ungewöhnlich viele Testraketen unterschiedlicher Typen abgefeuert.

Im Mittelpunkt des Manövers in Südkorea stehen normalerweise computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der koreanischen Halbinsel.

Papst Franziskus: "Alle Koreaner sind ein Volk"

Die Übung begann am letzten Tag des fünftägigen Besuchs von Papst Franziskus in Südkorea. In einer Messe in Seoul rief er dabei in Predigt und Gebet zur Aussöhnung zwischen beiden Koreas auf. "Alle Koreaner sind Brüder und Schwestern, Mitglieder derselben Familie, ein Volk", sagte er bei der Messe vor Gläubigen in der südkoreanischen Hauptstadt. Nur Vergebung könne zu Aussöhnung führen, auch wenn dies "unmöglich" erscheine.

Anschließend bat der Papst am letzten Tag seiner Südkorea-Reise zu einem gemeinsamen Friedensgebet. An der Messe in der Myeongdong-Kathedrale nahm auch Südkoreas Präsidentin Park Geun-Hye teil.

Die Teilung der koreanischen Halbinsel im Jahr 1948 wurde durch den Koreakrieg von 1950 bis 1953 manifestiert, der ohne ein Friedensabkommen endete. Formell befinden sich die beiden Nachbarstaaten noch immer im Kriegszustand. Die Anreise von Katholiken aus dem kommunistischen Norden zu den Gottesdiensten des Papstes in Südkorea wurde von der Regierung in Pjöngjang untersagt.

Franziskus war am Donnerstag in Seoul eingetroffen. Für das Oberhaupt der katholischen Kirche ist es die erste Asienreise überhaupt. Anlass des Besuchs waren die Jugendtage der asiatischen Katholiken.

kes/dpa/AFP

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insgesamt 11 Beiträge
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    Seite 1    
1. Fingerzeig?
polyphon 18.08.2014
Sicher war das lang geplant. Dennoch könnte man meinen, es sei auch ein Fingerzeig an Russland.
2. Haben die
BeatDaddy 18.08.2014
Amis nichts besseres zu tun, als ständig Krieg zu spielen? Soll der Korea-Krieg wieder aufgenommen werden? Die Schauspieler vom m*a*s*h sind leider schon zu alt für eine Fortsetzung...
3. Muskelspiele...
fatherted98 18.08.2014
...total daneben...wie im Kindergarten. Man müßte doch glauben, dass diese Leute auf diplomatischen Wege zusammenfinden können aber da ist auf keiner Seite Einsicht zu verzeichnen...solche Dinge führen meist in einen Konflikt der mit Gewalt endet.
4. wenn der russe an SEINER grenze zur ukraine
maki1961 18.08.2014
Manöver abhält wird es als Provokation hingestellt. die USA dürfen alles. provokationen haben haben noch nie geholfen denn sowas kann auch mal schnell aus dem ruder laufen. alle aber auch alle an einen tisch und sprechen.
5.
josifi 18.08.2014
Zitat von maki1961Manöver abhält wird es als Provokation hingestellt. die USA dürfen alles. provokationen haben haben noch nie geholfen denn sowas kann auch mal schnell aus dem ruder laufen. alle aber auch alle an einen tisch und sprechen.
Und? lässt sich Russland von Manövern abhalten? Und droht nicht NK ständig mit dem großen Nuklear-Krieg?
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