Korea-Konflikt Kim plant weitere Militärgespräche mit Südkoreas Präsident

Neuer Versuch der Annäherung: Südkoreas Präsident Moon und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un haben weitere Militärgespräche vereinbart.

Südkoreas Präsident Moon und Nordkoreas Machthaber Kim (Archiv)
REUTERS

Südkoreas Präsident Moon und Nordkoreas Machthaber Kim (Archiv)


Im Zuge ihrer Annäherung haben Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In im Grenzort Panmunjom weitere Militärgespräche vereinbart. Diese sollen am 14. Juni auf nordkoreanischer Seite des Grenzorts Panmunjom stattfinden, teilten hochrangige Regierungsvertreter beider Länder mit.

Gespräche über die Zusammmenführung von Familien in dem nach dem Korea-Krieg geteilten Land seien für den 22. Juni im nordkoreanischen Touristenresort Kumgangsan angesetzt. Auch soll so bald wie möglich ein Verbindungsbüro in der grenznahen nordkoreanischen Stadt Kaesong eröffnet werden.

Beim gemeinsamen Gipfeltreffen im April zwischen Moon und Kim hatten sich beide auf eine Erklärung über Frieden und Aussöhnung verständigt. Diese sieht die Förderung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vor. Beide erklärten zudem, die geteilte Halbinsel schrittweise von Atomwaffen befreien zu wollen.

Zeitgleich zu dem Treffen zwischen Nord- und Südkorea findet in Singapur an diesem Wochenende die jährliche Sicherheitskonferenz für den Asien-Pazifik-Raum statt. Neben dem Korea-Konflikt soll es dort insbesondere um den Streit zwischen China und mehreren anderen Staaten um Gebiete im Südchinesischen Meer gehen.

Der Konferenzort gilt auch als möglicher Treffpunkt für den geplanten möglichen Gipfel zwischen Nordkorea und den USA. Offiziell gibt es dafür noch keine Bestätigung.

eaz/dpa/Reuters



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