Nationalistische Muskelspiele in Asien: Vom Zukunftsmarkt zum Krisenherd

Von Wieland Wagner und , Peking

Asien ist aus dem Gleichgewicht geraten. Die nationalistischen Muskelspiele vieler Staaten und die wachsende Machtfülle Chinas verwandeln den wirtschaftlich aufstrebenden Kontinent in ein politisches Pulverfass. Experten fürchten bereits einen Krieg in Fernost.

Nordkoreas Unha-3: Im Schatten der Rakete Fotos
DPA

Seoul/Peking - Der zerborstene Schiffsaufbau mit dem Schornstein liegt schief im Schnee. An der Unterseite, dort wo die Explosion eines nordkoreanischen Torpedos im März 2010 das südkoreanische Kriegsschiff "Cheonan" in zwei Teile riss, wurde der Stahl so grotesk zerfetzt, als sei er Pappe.

"Die Cheonan-Provokation! Wir werden nie verzeihen!" In schwarzen Schriftzeichen prangt die patriotische Kampfparole am Eingang zu dem ausgestellten Wrack hier auf der Marinebasis am Gelben Meer südwestlich von Seoul. "Das hier muss jeder Soldat einmal gesehen haben", sagt Leutnant Lim Tae-Woo, der Besuchern das Wrack vorführt.

Gleich neben der Ruine des Schornsteins ragt der zerrissene Rumpf der "Cheonan" in die Höhe. In der Mitte, dort wo der Schornstein saß, klafft ein riesiges Loch. Drähte und Kabel baumeln wie Eingeweide aus dem zerteilten Bauch. "Sechs Matrosen starben hier", erläutert Lim, "weitere vierzig unserer Männer ließen weiter hinten ihr Leben."

Die vom Meeresboden geborgene "Cheonan" dient Südkorea als gruseliges Anschauungsmaterial dafür, zu welchen Attacken der stalinistische Norden fähig ist. "Wir müssen auf der Hut sein." Die Stimme des Offiziers hallt dumpf unter dem zerfetzten Schiffsbau, gerade dieser Tage herrscht hier auf dem Flottenstützpunkt wie in ganz Südkorea Alarmbereitschaft.

Denn wenn es nach dem Wunsch von Jung-Diktator Kim Jong Un geht, dann hebt schon bald wenige hundert Kilometer weiter nördlich von hier Unha-3 ab. Mit dem Start der weitreichenden Rakete könnte Kim zum Beispiel den ersten Todestag seines Vaters begehen, am 17. Dezember. Beim letzten Versuch lief zwar alles schief. Am 13. April plumpste eine Rakete nach dem Start rund 200 Kilometer westlich von Seoul ins Meer. Doch für Lim und seine Kameraden ist das kein Grund zur Entwarnung: "Wir nehmen die Gefahr sehr ernst."

Nationalisten im Aufwind

Und auch die Weltgemeinschaft ist tief beunruhigt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon beschwor die Führung in Pjöngjang, von ihrem Plan abzulassen. Tokio, Washington, die EU, selbst Russland und China warnen Nordkorea vor einem erneuten Bruch von Uno-Resolution 1874, die einen Raketenstart verbietet.

Denn Pjöngjangs Provokation kommt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Stärker denn je hoffen die verschuldeten Europäer und Amerikaner auf die asiatische Wirtschaftswunder-Region: Für China erwartet die OECD im kommenden Jahr die Rückkehr zu einem robusten Wachstum von 8,5 Prozent. Auch Indien weckt wieder Zuversicht. Doch der viel beschworene Zukunftsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten, von den Krisen im Westen und im Nahen Osten überlagert, selbst in eine Krisenregion verwandelt. Anders als die Europäer haben es die Asiaten auch zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges nicht geschafft, Sicherheitsstrukturen aufzubauen, die Konflikte schon im Vorfeld entschärfen könnten.

Stattdessen sind fast alle Nachbarn untereinander zerstritten - und das nicht nur am 38. Breitengrad auf der koreanischen Halbinsel: Im Ostchinesischen Meer liefern sich japanische und chinesische Schiffe Scheingefechte um die Senkaku-Inseln, im Südchinesischen Meer nehmen die Spannungen zu, weil sich die Philippinen, Malaysia, Taiwan und Vietnam von Pekings Expansionsdrang bedroht fühlen.

Ende November erließ China ein Gesetz, das seine Küstenwache ab 1. Januar autorisiert, "ausländische Schiffe zu betreten, zu inspizieren, festzuhalten und auszuweisen". Kurz darauf kam es im Golf von Tonkin zu einem Zwischenfall, bei dem chinesische Fischerboote die Kabel eines vietnamesischen Forschungsschiffs durchtrennten. Selbst Indiens Marinechef warnte daraufhin, Neu-Delhi bereite sich militärisch darauf vor, seine Interessen in der Region zu "schützen". Indien möchte wie Vietnam im südchinesischen Meer Erdgas fördern und sieht Pekings Besitzansprüche so kritisch wie alle seine Nachbarn.

Kompliziert wird die Lage dadurch, dass in diesem Jahr nach China und Nordkorea auch Japan und Südkorea ihre Führungen austauschen werden: Die Japaner wählen am 16. Dezember ein neues Unterhaus, drei Tage später stimmen die Südkoreaner über einen Nachfolger für Präsident Lee Myung Bak ab, der nach fünf Jahren im Amt nicht wieder kandidieren darf.

Von "Nordwind" sprechen die Südkoreaner, wenn Pjöngjang ausgerechnet in Wahlkampfzeiten Unruhe stiftet und somit oft konservativen Kräften in Seoul Auftrieb gibt. Mit seinem angekündigten Raketentest liefert Kim Jong Un nun auch den Nationalisten in Japan willkommene Wahlkampf-Hilfe. Davon könnten vor allem Kräfte um den Ex-Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, profitieren. Der 80-jährige Haudegen war es, der den Streit um die Senkaku-Inseln im April neu angefacht und damit die heftigsten anti-japanischen Ausschreitungen in China seit Jahren provoziert hat.

China - zu groß und zu mächtig für die Region

Nun kandidiert Ishihara mit einer frisch gegründeten Partei für das Unterhaus. Umfragen zufolge kann seine "Versammlung zur Erneuerung Japans" auf 14 Prozent der Stimmen hoffen: Die militärischen und wirtschaftlichen Drohgebärden, mit denen China den japanischen Nachbarn einzuschüchtern versucht, machen den seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs pazifistisch gesinnten Japanern Angst.

Statt weiter über die Folgen der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu debattieren, überbieten sich Japans Politiker seit Wochen in patriotischen Treueschwüren. Dem unpopulären Premier Yoshihiko Noda gibt Nordkoreas Raketentest Gelegenheit, sich als Staatsmann in Szene zu setzen: Auf der südlichen Insel Okinawa ließ er vor wenigen Tagen Abwehrraketen vom Typ "Patriot" in Stellung bringen, sie sollen die nordkoreanische Rakete notfalls abfangen. Auch stoppte Noda alle Gespräche über eine diplomatische Annäherung an Pjöngjang, die seine Regierung bereits erwogen hatte.

Eine Wahl im Schatten von Raketen - das hat es im Nachkriegs-Japan noch nicht gegeben. Doch ihre drohende Abwahl dürften Noda und seine Demokratische Partei auch unter diesen Umständen kaum verhindern. Stattdessen hofft der nationalistische Ex-Premier Shinzo Abe darauf, seine Liberaldemokratische Partei nach dreijähriger Pause an die Macht zurückzuführen - möglicherweise mit Hilfe von Ishiharas Rechtspopulisten.

Neuer Streit mit Japans Nachbarn wäre damit programmiert: Kürzlich pilgerte Abe zum Yasukuni-Schrein in Tokio - einer Heldengedenkstätte, an der auch Nippons Hauptkriegsverbrecher als shintoistische Gottheiten verehrt werden. Mit solchen Gesten schüren japanische Politiker nicht nur den Volkszorn in China, sondern auch in Südkorea. Der Hass auf die einstigen japanischen Kolonialherren vereint in Seoul alle Lager - fast stärker noch als die Furcht vor einer Attacke des stalinistischen Nordens.

Droht nun Krieg im Fernen Osten?

Ähnlich wie in Peking und Pjöngjang schüren die Politiker auch in Seoul gerne anti-japanische Ressentiments, wenn sie um ihre Legitimation beim Volk fürchten. Im August kam Präsident Lee als erster Staatschef nach Dokdo: Das von Südkorea kontrollierte, felsige und fast unbewohnte Eiland wird auch von Japan beansprucht, dort heißt es Takeshima.

Nordkoreas Raketentest heizt nun auch die Stimmung vor der Präsidentenwahl im Süden an. Eigentlich wollten sowohl die Konservative Park Geun Hye als auch ihr liberaler Gegner Moon Jae In vom Konfrontationskurs des Amtsinhabers Lee abrücken. Nun, da wieder Nordwind herrscht, kann die in Umfragen führende Kandidatin Park erst recht nicht von ihrer Forderung abrücken, dass Nordkorea sich zu entschuldigen habe - eben für die Versenkung des Kriegsschiffs "Cheonan" und den Beschuss der Insel Yeongpyong im November 2010.

Neben der Unberechenbarkeit Nordkoreas trägt vor allem die Machtfülle Chinas zur wachsenden Instabilität der Region bei. Das räumt sogar Shi Yinhong ein, einer der führenden politischen Denker des Landes. Man müsse sich schon einen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien bestehenden Superstaat ausdenken, um sich als Europäer einen Begriff von Chinas Dominanz im Fernen Osten zu machen: "Wir sind einfach zu groß - und können uns auch um Asiens Willen nicht teilen."

Dieses Ungleichgewicht sowie die bis heute offenen Rechnungen aus der Vergangenheit schürten zurzeit in fast allen Ländern der Region "extremen Nationalismus und gegenseitigen Hass", sagt Shi. Das gelte für China selbst, dessen patriotische Erziehungsprogramme der vergangenen Jahre bei vielen zu einer "vereinfachten Weltsicht" geführt hätten. Am Donnerstag jährt sich das Massaker von Nanking zum 75. Mal. In Nanking ermordeten japanische Besatzer 1937 rund 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene.

Japan, sagt Shi Yindong, sei der einzige Staat der Region, der aus den Gräueln der Vergangenheit geläutert hervorgegangen ist. Doch die wirtschaftliche Stagnation rufe in Japan wieder nationalistische Empfindungen wach - so wie in Südkorea, das bis heute mit seinem Schicksal hadere, immer Spielball größerer Mächte gewesen zu sein.

An einem übersteigerten Nationalbewusstsein leide aber auch Vietnam, das sich in der Erfahrung sonne, mit Frankreich und den USA zwei Großmächte ihrer Zeit besiegt zu haben - von der Führung Nordkoreas ganz zu schweigen, die, so der Chinese Shi, geradezu von den Feindseligkeiten seiner Nachbarn lebe. "Bin ich besorgt, ob im Fernen Osten ein Krieg ausbrechen könnte? Das bin ich in der Tat."

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels war von Abwehrraketen des Typs "Aegis" die Rede. Tatsächlich aber handelt es sich bei Aegis um ein elektronisches Feuerleit- und Warnsystem für Kriegsschiffe, das auch zur Steuerung von Abfangraketen dient. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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insgesamt 91 Beiträge
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1. Steinzeit
SirLurchi 10.12.2012
Zitat von sysopAsien ist aus dem Gleichgewicht geraten. Die nationalistischen Muskelspiele vieler Staaten und die wachsende Machtfülle Chinas verwandeln den wirtschaftlich aufstrebenden Kontinent in ein politisches Pulverfaß. Experten fürchten bereits einen Krieg in Fernost. Nordkorea, Südkorea, Japan und China: Nationalistische Muskelspiele - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-suedkorea-japan-und-china-nationalistische-muskelspiele-a-871703.html)
Ist doch toll für uns, wenn Asien in politisches Steinzeitalter zurückkehrt: Das lenkt sauber vom langsamen Sterben des EURO ab und wenn die mit ihrem gegenseitigen "an's Bein pissen" fertig sind, können wir wieder Konsumgüter exportieren! (Ironie aus)
2. Der Westen
derweise 10.12.2012
Zitat von sysopAsien ist aus dem Gleichgewicht geraten. Die nationalistischen Muskelspiele vieler Staaten und die wachsende Machtfülle Chinas verwandeln den wirtschaftlich aufstrebenden Kontinent in ein politisches Pulverfaß. Experten fürchten bereits einen Krieg in Fernost. Nordkorea, Südkorea, Japan und China: Nationalistische Muskelspiele - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-suedkorea-japan-und-china-nationalistische-muskelspiele-a-871703.html)
Der Westen löste nach seinem wirtschaftlichen Machtgewinn Anfang des 20. Jahrhunderts Imperialismus und Ersten Weltkrieg aus. Warum sollten das die nachkommenden Staaten anders tun? Unsere einzige Hoffnung ist die Atombombe.
3.
passantrop 10.12.2012
In 100 Jahren wird in den Geschichtsbüchern stehen, dass der dritte Weltkrieg nur ausgebrochen sein, weil einige wenige Menschen Wahlen gewinnen wollten und deshalb versuchten ein-zwei nahezu unbewohnte, wenn nicht sogar unbewohnbare Insel zu erobern. Was ein Armutszeugnis des Menschlichen Geschlechts. Der Mensch lernt aus der Geschichte, dass er nichts lernt!
4.
passantrop 10.12.2012
In 100 Jahren wird in den Geschichtsbüchern stehen, dass der dritte Weltkrieg nur ausgebrochen sein, weil einige wenige Menschen Wahlen gewinnen wollten und deshalb versuchten ein-zwei nahezu unbewohnte, wenn nicht sogar unbewohnbare Insel zu erobern. Was ein Armutszeugnis des Menschlichen Geschlechts. Der Mensch lernt aus der Geschichte, dass er nichts lernt!
5. Wieder auf die Titelstory reingefallen
unmoeglich 10.12.2012
alte Kamellen aufgewärmt, irreführende Headline und ganz oben plaziert - fertig ist das Spiegelgeschwafel. Wer meint hier etwas über Wirtschaftskrise zu lesen ist reingefallen - ätsch! Das mit dem abgeschossenen südkoreanischen Schiff war 2010 - wie berschrieben - und die anderen Kinflikte sich auch nicht neu. Es brodelt auch schon lange in Indonesie und zwischen China und Taiwan - aber das ist dann die nächste brandheiße Titelgeschichte. Das ist keine neue Nachrichtenlage allenfalls ein allgemeiner Kommentar - nach unten damit!
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Fläche: 122.762 km²

Bevölkerung: 24,346 Mio.

Hauptstadt: Pjöngjang

Staatsoberhaupt:
Kim Il Sung (obwohl bereits 1994 verstorben);
Protokollarisches Staatsoberhaupt: Kim Yong Nam;
"Oberster Führer": Kim Jong Un

Regierungschef: Pak Pong Ju

Mehr auf der Themenseite | Wikipedia | Lexikon


Nord- und Südkorea
Nordkorea und Kim Jong Il
REUTERS
Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn Kim Jong Il Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als "Achse des Bösen" , die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.
Die Teilung Koreas
Seit 1910 war Korea eine japanische Kolonie. Nach der Niederlage Japans 1945 rückten sowjetische Truppen im Norden und US-amerikanische Truppen im Süden des Landes vor und trafen sich am 38. Breitengrad. Die Vereinbarungen der Alliierten über die Bildung einer provisorischen Regierung und die Abhaltung freier Wahlen in ganz Korea konnten nicht verwirklicht werden, da sich die UdSSR widersetzte. Im September 1948 wurde in Nordkorea die Volksdemokratische Republik Korea ausgerufen; Südkorea (Republik Korea) gab sich im Juli 1948 eine Verfassung.
Korea-Krieg
AP
Am 25. Juni 1950 begann die militärische Auseinandersetzung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit Unterstützung der Volksrepublik China und der Republik Korea (Südkorea), die von Uno-Truppen unter Führung der USA unterstützt wurde. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Panmunjom am 27. Juli 1953, das die Teilung am 38. Breitengrad zementierte.
Südkorea
Am 15. August 1948 wurde die Republik Korea gegründet. Staatspräsident ist Lee Myung Bak , der im Dezember 2007 die Präsidentschaftswahlen gewann und seit Februar 2008 im Amt ist. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Südkorea dank seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik und der großzügigen Unterstützung Japans und der USA einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.
Militärische Stärke
Militär in Nord- und Südkorea
Nordkorea Südkorea
Truppenstärke insgesamt 1.106.000 687.000
darunter Heer 950.000 560.000
Marine 46.000 68.000
Luftwaffe 110.000 64.000
Reservisten 4.700.000 4.500.000
Kampfpanzer 3.500 2.750
Artilleriegeschütze 17.900 10.774
Boden-Boden-Raketen 64 12
einsatzbereite Kampfflugzeuge 620 490
darunter Jagdflugzeuge 388 467
Bomber 80 -
Kriegsschiffe 8 47
darunter Zerstörer - 10
Fregatten 3 9
Korvetten 5 28
taktische U-Boote 63 13
kleinere Küstenwachboote 329 76
(Quelle: International Institute for Strategic Studies (IISS, London)
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