Nach Todesschüssen Nordkoreanischer Soldat flieht in den Süden

Einen solchen Vorfall hat es seit 2010 nicht mehr gegeben: Ein nordkoreanischer Soldat ist nach Südkorea geflohen. Zuvor soll er zwei Vorgesetzte erschossen haben.

Südkoreanische Soldaten (Archivbild): Sechs Schüsse sollen gefallen sein
AFP

Südkoreanische Soldaten (Archivbild): Sechs Schüsse sollen gefallen sein


Seoul - Die Aktion muss extrem gefährlich gewesen sein: Ein nordkoreanischer Soldat hat sich in einer spektakulären Aktion nach Südkorea abgesetzt. Bei seiner Flucht über die schwer bewachte Grenze am Samstag soll er zwei Vorgesetzte erschossen haben.

Ein Beamter des südkoreanischen Verteidigungsministeriums sagte laut BBC, es seien sechs Schüsse zu hören gewesen, bevor der Soldat über die Grenze gelaufen kam. Der Soldat habe einen Lautsprecher benutzt, um sich als Überläufer kenntlich zu machen, als er durch die entmilitarisierte Zone lief, sagte der Beamte. Ein Vertreter des südkoreanischen Generalstabs sagte, die Grenze werde nun mit zusätzlichen Streitkräften bewacht.

Seit dem Ende des Korea-Kriegs 1953 herrscht zwischen Norden und Süden ein Waffenstillstand. Mehr als 24.000 Nordkoreaner sind seitdem in das Nachbarland geflohen, meist über China und Südostasien. Durch die demilitarisierte Zone lief nach offiziellen Angaben zuletzt 2010 ein Soldat über.

yes/dpa/AFP



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tobilino 06.10.2012
1. bei allem verständnis...
...für fluchtgedanken,aber vorher zwei menschen zu ermorden,das geht nicht. er sollte direkt inhaftiert werden,und in südkorea wegen doppelmord verurteilt werden.
Inuk 06.10.2012
2. Flucht nach Südkorea
Zitat von sysopAFPEinen solchen Vorfall hat es seit 2010 nicht mehr gegeben: Ein nordkoreanischer Soldat ist nach Südkorea geflohen. Zuvor soll er zwei Vorgesetzte erschossen haben. http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkoreanischer-soldat-flieht-in-den-sueden-a-859837.html
Eine schwere Entscheidung für den geflohenen Soldaten. Entweder den Weg freischießen und Kameraden, die ihre Pflicht erfüllen töten, als selbst erschossen zu werden. Näheres über die Flucht war leider in spon nicht zu entnehmen. Es ist nur schade, dass Menschen zu solchen Mitteln greifen müssen, um in Freiheit leben zu können. Vielleicht hat der Geflohene Glück und findet einen milden Richter oder er kann Militärgeheimnisse freigeben, die zu einem milden Urteil führen. Mein Mitgefühl gilt den getöteten Offizieren und deren Familien, aber nicht dem nordkoreanischem Regime.
tobilino 06.10.2012
3.
Zitat von InukEine schwere Entscheidung für den geflohenen Soldaten. Entweder den Weg freischießen und Kameraden, die ihre Pflicht erfüllen töten, als selbst erschossen zu werden. Näheres über die Flucht war leider in spon nicht zu entnehmen. Es ist nur schade, dass Menschen zu solchen Mitteln greifen müssen, um in Freiheit leben zu können. Vielleicht hat der Geflohene Glück und findet einen milden Richter oder er kann Militärgeheimnisse freigeben, die zu einem milden Urteil führen. Mein Mitgefühl gilt den getöteten Offizieren und deren Familien, aber nicht dem nordkoreanischem Regime.
völlig falsch...niemand wollte ihn erschiessen. es war keine notwehr...denn er hat diese notlage selbst herbeigeführt. egal wie das gelaufen ist.und auch,wenn es aus verständlichen gründen fluchtgedanken und wille gab. er wusste,dass man ihn aufhalten würde. er hat aber deswegen nicht das recht andere zu ermorden... er ist durch seine tat,wenn er jemanden erschossen hat,selbst so etwas wie ein mauerschütze geworden. es gibt da nämlich kein "richtiges" oder "in ordnung gehendes" töten nur weil man selbst der fliehende ist.
AndreBauer 06.10.2012
4. Nachtrag zur News
in China ist zeitgleich ein Sack Reis umgefallen und auf der Wiesn wurde eine Maß Bier getrunken.
conny1969 06.10.2012
5. Ich glaube nicht
dass der Soldat die Flucht geplant hat. Mitleid muss man vor allem mit den Angehörigen des geflohenen Soldaten haben. Für die beginnt ein Leben in der Hölle, egal ob Frau oder Kind.
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