NSA-Affäre US-Geheimdienste warnen Partner vor möglichen Snowden-Enthüllungen

Edward Snowden hat rund 30.000 geheime Dokumente heruntergeladen. Sie enthalten auch Informationen über Spionageaktionen, die mit Hilfe von Partnerländern der USA erfolgten. Diese werden jetzt laut "Washington Post" vor möglichen Enthüllungen gewarnt.

NSA-Datenzentrum in Utah: Viel Material für Edward Snowden
AP/dpa

NSA-Datenzentrum in Utah: Viel Material für Edward Snowden


Washington - US-Sicherheitsbehörden warnen derzeit laut einem Zeitungsbericht befreundete Geheimdienste in anderen Ländern vor möglichen Enthüllungen auf Basis von Dokumenten des Informanten Edward Snowden. Er habe Zehntausende Unterlagen mitgenommen, die Informationen über Spionageaktionen zum Beispiel gegen Iran, Russland oder China enthielten und mit Hilfe von Diensten anderer Länder erfolgten, schrieb die "Washington Post" in der Nacht zu Freitag. Darunter seien zum Teil auch Staaten, die nicht offiziell mit den USA verbündet seien.

Snowden habe rund 30.000 Dokumente heruntergeladen, die Informationen aus der militärischen Aufklärung enthielten, hieß es unter Berufung auf US-Beamte. Sie gingen davon aus, dass er nicht alles davon mit Journalisten geteilt habe.

Die beteiligten ausländischen Dienste würden jetzt nacheinander vom Büro des US-Geheimdienstdirektors James Clapper informiert, hieß es. In einem der Fälle gehe es zum Beispiel um eine Spionageaktion gegen Russland, die von einem NATO-Land aus laufe. "Wenn die Russen davon wüssten, wäre es für sie nicht schwer, dem ein Ende zu setzen."

cai/dpa

insgesamt 36 Beiträge
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rolandjulius 25.10.2013
1. Snowden...
sollte alles schnellstes veröffentlichen, damit diesem horrenden Spuck endlich ein Ende gesetzt wird. Die Us würde schlicht, alle ihre Partner verlieren. Was solls?
hojen 25.10.2013
2. Kanzlerin Handy
Das ist doch endlich mal ein wirklich guter Anlass, Washington mit der Bundeswehr zu besetzen und die Mitarbeiter der US Geheimdienste zu internieren.
thanks-top-info 25.10.2013
3.
mehr dieser plumpen US Propaganda bitte, habe mich gerade dran gewöhnt
robert.c.jesse 25.10.2013
4. Hoppla...
Wenn jetzt die "Unsicherheitsbehörden" schon Aktionen und Sünden eingestehen, bevor sie eventl. durch Unterlagen von Snowden veröffentlich werden, dann brennt aber wirklich etwas im Busch oder da sind es die berühmten Leichen im Keller die zu stinken anfangen. Mit dieser Warnung an "Freunde & Feinde", gesteht dieser Verein und damit auch die Regierung im WH ein, dass ALLES bisher an die Öffentlichkeit gedrungene Material der Wahrheit entspricht. Also nicht wie bisher gerne behauptet, falsch oder übertrieben ist und es keinen Schaden anrichtet, weil es doch der Sicherheit dient. Hier verstrickt sich eine Lüge mit der Anderen und das Alles im Schatten eines Friedensnobelpreises. Die Telefone laufen heiß und man dro(n)ht wohl mit dem Weltuntergang, sollte Snowden weiterhin der Wahrheit dienlich sein. Es ist wohl ein Witz der Geschichte, dass gerade derjenige, welcher die Herzen angesprochen und uns zu Tränen gerührt hat, wie ein "Kaiser" ohne Kleider dasteht und weiterhin verlangt, dass wir ihm vertrauen sollen, wo er doch kein Versprechen gehalten hat. Dieser Blender übertrifft seinen banalen Vorgänger um einiges. Wer so vorsätzlich täuscht und die Emotionen der Menschen manipuliert, dem zieht das Universum die Hose aus. Hier stimmt es: In God we Trust.Wenn jetzt die "Unsicherheitsbehörden" schon Aktionen und Sünden eingestehen, bevor sie eventl. durch Unterlagen von Snowden veröffentlich werden, dann brennt aber wirklich etwas im Busch oder da sind es die berühmten Leichen im Keller die zu stinken anfangen. Mit dieser Warnung an "Freunde & Feinde", gesteht dieser Verein und damit auch die Regierung im WH ein, dass ALLES bisher an die Öffentlichkeit gedrungene Material der Wahrheit entspricht. Also nicht wie bisher gerne behauptet, falsch oder übertrieben ist und es keinen Schaden anrichtet, weil es doch der Sicherheit dient. Hier verstrickt sich eine Lüge mit der Anderen und das Alles im Schatten eines Friedensnobelpreises. Die Telefone laufen heiß und man droht wohl mit dem Weltuntergang, sollte Snowden weiterhin der Wahrheit dienlich sein. Es ist wohl ein Witz der Geschichte, dass gerade derjenige, welcher die Herzen angesprochen und uns zu Tränen gerührt hat, wie ein "Kaiser" ohne Kleider dasteht und weiterhin verlangt, dass wir ihm vertrauen sollen, wo er doch kein Versprechen gehalten hat. Dieser Blender übertrifft seinen banalen Vorgänger um einiges. Wer so vorsätzlich täuscht und die Emotionen der Menschen manipuliert, dem zieht das Universum die Hose aus. Hier stimmt es: In God we Trust.
Demokrator2007 25.10.2013
5. Die Freiheit die wir meinen gibt es nicht
Snowden hat der Welt die Augen geöffnet. Wer immer noch geglaubt hatte, wer sich auf die digitale Welt einläßt sei relativ sicher, weiß sich jetzt eines Besseren belehrt. Wo also liegt der Segen diese Welt? Doch höchstens noch darin das Freund wie Feind gleichermaßen gläsern geworden sind. Was lohnt also noch Geheimnisskrämerei wenn sowieso jeder alles über jeden wissen kann oder wie man es satirisch fragen könnte: "Wer nicht weiß wie unsere Kanzlerin tickt fragt am besten in Washington nach". Ciao DerDemokrator
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