Clinton-Nachfolge: Obamas Favoritin Rice mag nicht mehr

Sie galt als Top-Favoritin für die Nachfolge von Hillary Clinton. Jetzt hat Susan Rice erklärt, nicht mehr US-Außenministerin werden zu wollen. Die Uno-Botschafterin hat sich wegen heftiger Angriffe der Republikaner zum Rückzug entschlossen.

US-Diplomatin Susan Rice: Seit 2009 US-Botschafterin bei den Vereinten NationenZur Großansicht
AFP

US-Diplomatin Susan Rice: Seit 2009 US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen

Washington - Die Drohungen der Republikaner waren offenbar erfolgreich. Susan Rice will nicht US-Außenministerin werden. Präsident Barack Obama teilte mit, dass Rice nicht länger als mögliche Nachfolgerin von Hillary Clinton zur Verfügung stehe. Er habe die Entscheidung akzeptiert, sagte Obama. Zugleich äußerte er sein "tiefes Bedauern über die ungerechten und falschen Angriffe auf Susan Rice in diesen vergangenen Wochen". Sie sei eine "äußerst fähige, patriotische und leidenschaftliche" Beamtin.

Der Rückzug ist auch ein Rückschlag für den Präsidenten. Rice, die amerikanische Botschafterin bei der Uno, ist eine enge Vertraute von Obama. Sie galt als Top-Favoritin für das Amt der Außenministerin. Clinton hatte ihren Ausstieg nach Ende der Legislaturperiode damit begründet, dass sie sich ausruhen wolle.

Die Republikaner hatten damit gedroht, eine mögliche Ernennung Rice' im Senat verhindern zu wollen. Hintergrund ist die Reaktion der 48-Jährigen auf die Terrorattacke gegen die US-Vertretung im libyschen Bengasi am 11. September. Obwohl schon bald feststand, dass es eine geplante Attacke war, sprach Rice noch fünf Tage später in Talkshows von spontanen Protesten.

Mit dem Rückzieher wachsen die Chancen des demokratischen Senators John Kerry für das Amt des Außenministers. Kerry war 2004 der Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Er unterlag aber dem damaligen Amtsinhaber George W. Bush.

max/Reuters/dpa

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insgesamt 17 Beiträge
fuenfringe 14.12.2012
"Bezeichnet ein Republikaner jemand anderen der Täuschung..." LMAO... das ist ein Schenkelklopfer...
Zitat von sysopSie galt als Top-Favoritin für die Nachfolge von Hillary Clinton. Jetzt hat Susan Rice erklärt, nicht mehr US-Außenministerin werden zu wollen. Die zuletzt heftig kritisierte jetzige Uno-Botschafterin habe sich zu diesem Schritt entschieden, um einer langwierigen Diskussion im Senat vorzubeugen. Obama-Favoritin Susan Rice will nicht mehr US-Außenministerin werden - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-favoritin-susan-rice-will-nicht-mehr-us-aussenministerin-werden-a-872857.html)
"Bezeichnet ein Republikaner jemand anderen der Täuschung..." LMAO... das ist ein Schenkelklopfer...
frau rice ist mglw., wie ich geistig behindert. die behinderung liegt darin begründet, dass sie einen IQ (Intelligenz-Quotienten) größer als 130 hat. Darüber verfügen 2% der Menschen, also einer von fünfzig. Diese Fahigkeit [...]
frau rice ist mglw., wie ich geistig behindert. die behinderung liegt darin begründet, dass sie einen IQ (Intelligenz-Quotienten) größer als 130 hat. Darüber verfügen 2% der Menschen, also einer von fünfzig. Diese Fahigkeit hindert die Betroffenen daran skrupellos zu sein. Auch wenn wir alle Mitbürger verkackeiern könnten; tun wir das nicht, weil wir wissen, dass dieses Verhalten, irgendwann auf uns, oder unsere Kinder, zurückfällt. Mglw. ist Frau Rice eine Frau die an ihre Kinder - oder die ihres Bruders denkt, wenn sie Entscheidungen trifft. Dann ist ihr eine Mitwirkung in den Neo-Liberalen Regierungen, dieser Welt - kraft Einsicht -verboten. Die Bösen dieser Welt verfügen - meißtens - über einen IQ zwischen 110 und 120. Die Reingelegten sind meißtens darunter - wie sie aber nun erfahren gibt es immer wieder Intelligente Menschen , welche das Gute fördern. Das Maß aller Dinge ist für dir Erkenntniss der weniger begabten, dass immer auf die Hand geschaut wird (bei Politikern ist es nicht wichtig was sie fordern, sondern was sie beschließen, und das über Parteigrenzen hinweg), denn der Mund redet schön und reden ist wesentlich leichter als das Tun. Tun Sie es Frau Rice gleich - und lassen Sie sich nicht zu sehr von Ihren Gefühlen beeinflussen. Denn es fühlt sich super an, wenn man reich ist, doch es ist grausam wenn man dafür seine Werte (Seele) verkauft. Frohe Weihnachten
huaqiao 14.12.2012
Arme Susan Rice - sie hat sich nur einmal einen Fehler geleistet, den sie noch nicht einmal selbst verschuldet hat - und schon haben die Republikaner ein Alibi offen für Senator Kerry zu werben. Rice' erste Statements zu dem [...]
Arme Susan Rice - sie hat sich nur einmal einen Fehler geleistet, den sie noch nicht einmal selbst verschuldet hat - und schon haben die Republikaner ein Alibi offen für Senator Kerry zu werben. Rice' erste Statements zu dem Anschlag am 9.11. in Bengasi waren 1:1 Zitate der Geheimdienste, ihr vor der Präsidentenwahl einen Strick daraus zu drehen war der Versuch Obamas Politik in Bezug auf den "War on Terror" als gescheitert zu entlarven. Doch nach der Wahl ist das Kalkül ein anderes - jetzt geht es um den Senats-Sitz von John Kerry, der frei würde, wenn Kerry ein Minister-Amt übernimmt, und dem gescheiterten Scott Brown doch noch ein Plätzchen in Washington verschaffen könnte. Die Argumente, welche vor allem McCain und Graham gegen Susan Rice vorbringen, sie habe sich durch ihre Statements zu Bengasi, welche sich als falsch herausstellten,als höchste Diplomatin der USA unmöglich gemacht, sind geradezu lächerlich. Die Republikaner hatten keinerlei Einwände eine andere Rice - Condoleezza Rice - zur Aussenministerin zu ernennen, nachdem diese zuvor alle Lügen über die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins verbreitet hatte und massgeblich für den Irakkrieg geworben hatte.
b.oreilly 14.12.2012
Tja, da hat Foxnews mal wieder ganze Arbeit geleistet.;-) Dass aber nun mit John Kerry ein 70jähriger ein so wichtiges Amt übernehmen soll ist grenzwertig. Können die es nicht so machen, wie 1996 der republikanische [...]
Tja, da hat Foxnews mal wieder ganze Arbeit geleistet.;-) Dass aber nun mit John Kerry ein 70jähriger ein so wichtiges Amt übernehmen soll ist grenzwertig. Können die es nicht so machen, wie 1996 der republikanische Präsidentschaftskandidat Bob Dole, der vor der Wahl gesagt hat: entweder ich gehe ins Weiße Haus oder ich gehe nach Hause! Er ging dann nach Hause! Das war auch gut so!
Herr Hold 14.12.2012
" Obwohl schon bald feststand, dass es eine geplante Attacke war, sprach Rice noch fünf Tage später in Talkshows von spontanen Protesten." Das sollte sich mal ein Politiker hier erlauben.Unglaublich, dass das [...]
Zitat von sysopSie galt als Top-Favoritin für die Nachfolge von Hillary Clinton. Jetzt hat Susan Rice erklärt, nicht mehr US-Außenministerin werden zu wollen. Die zuletzt heftig kritisierte jetzige Uno-Botschafterin habe sich zu diesem Schritt entschieden, um einer langwierigen Diskussion im Senat vorzubeugen. Obama-Favoritin Susan Rice will nicht mehr US-Außenministerin werden - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/obama-favoritin-susan-rice-will-nicht-mehr-us-aussenministerin-werden-a-872857.html)
" Obwohl schon bald feststand, dass es eine geplante Attacke war, sprach Rice noch fünf Tage später in Talkshows von spontanen Protesten." Das sollte sich mal ein Politiker hier erlauben.Unglaublich, dass das straffrei bleibt. DAS geht ja gar nicht.
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  • Donnerstag, 13.12.2012 – 22:31 Uhr
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Fläche: 9.632.000 km²

Bevölkerung: 310,384 Mio.

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staats- und Regierungschef: Barack Obama

Vizepräsident: Joseph R. Biden

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