Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Atompolitik: Obama billigt schärfere Sanktionen gegen Nordkorea

US-Präsident Obama: Unterschreibt schärfere Sanktionen gegen Nordkorea Zur Großansicht
AP/dpa

US-Präsident Obama: Unterschreibt schärfere Sanktionen gegen Nordkorea

Nordkorea hat mit Raketen- und Atomtests provoziert - die USA reagieren und verschärfen die Sanktionen gegen das Land. Durch die Unterschrift von US-Präsident Obama wird das Gesetz jetzt wirksam.

US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag ein Gesetz für schärfere US-Sanktionen gegen Nordkorea unterzeichnet. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Die USA reagieren damit auf die Atompolitik und die Menschenrechtslage in der kommunistischen Diktatur. Auch der Nachbar Südkorea denke über härtere Sanktionen nach, wie Präsidentin Park Geun Hye erklärte.

Vergangene Woche hatte das US-Repräsentantenhaus eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. Der Gesetzentwurf stammt bereits aus dem vergangenen Jahr. Allerdings haben die Spannungen nach einem Atomtest im Januar und einem Raketenstart am 7. Februar weiter zugenommen. Der Senat stimmte dem Entwurf am 10. Februar zu - mit der Unterschrift Obamas wird das Gesetz nun wirksam.

Den neuen Sanktionen zufolge können nun alle, die das System in Pjöngjang unterstützen, in den USA bestraft werden. Zudem werden Maßnahmen gegen Cyber-Angriffe und Menschenrechtsverletzungen durch Nordkorea ergriffen.

kry/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 9 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Das wurde aber auch höchste Zeit
frank57 18.02.2016
Es kann doch nicht angehen, das jeder Raketen testet wie er will und wie die Amis es nicht wollen! Wieviel Tests führen diese pro Monat durch? Welche Waffen werden weit weg von amerikanischem Territorium getestet? Wann gibt es Sanktionen gegen die?
2. Sanktionen?
harryklein 18.02.2016
Da wäre natürlich noch interessant, worin die Sanktionen bestehen sollen. Das ist auch nicht aus dem verlinkten Artikel über das Repräsentantenhaus zu erfahren. Recht sinnlose Meldung ... Ich fürchte, dass die Leidtragenden der Sanktionen wohl in erster Linie die Bevölkerung sein wird und nicht die Regierung Nordkoreas.
3. @frank57
theduderino 18.02.2016
Da haben Sie vollkommen Recht! Es kann nicht sein, dass ein Land wie Nord-Korea, mit seiner mehr oder minder funktionierenden Technik gefährliche Waffen erprobt und damit Menschenleben gefährdet! Das beste Beispiel war der Test, bei dem eine Rakete über japanisches Territorium abgeschossen wurde. Auch Drohungen gegenüber Süd-Korea und Tests mit ABC-Waffen sollten endlich mal härter mit Sanktionen bestraft werden.
4. Was soll der arme Mann auch sonst machen?
Fernspäher 18.02.2016
Nord-Korea übernehmen geht jetzt nicht mehr. Bedrohen? Geht auch nicht. Sanktionen erhöhen? Wie denn, wenn sie jetzt schon absolut sind. Sagen, dass man die Sanktionen erhöht? Ja, das geht noch. Was könnte der arme Mann sonst noch tun, um nicht das Gesicht zu verlieren? Er könnte China Sanktionen androhen, wenn sie weiterhin Nord-Korea unterstützen. Und er könnte die EU zwingen, China mit Sanktionen zu belegen. Geht aber irgendwie auch nicht so richtig, denn das würde wiederum den wirtschaftlichen Austausch von Russland und China begünstigen und somit Putin helfen. Verdammte Zwickmühle aber auch!
5. Meine Meinung zum Thema
bertholdalfredrosswag 18.02.2016
Eine simple Moral besagt, dass man einem Gebot für Andere, mit gutem Beispiel vorangeht. Jeder Psychologe würde das einem Vater gegenüber den Kindern vertreten. Wie kannst Du von einem Anderen fordern dass er das nicht tut was du selbst tust? Das geht dann mit der Knute in der Hand, aber ethisch ist es nicht vertretbar. Das ist das Verhalten eines Polizisten mit dem Knüppel. Da muss man wohl begreifen, dass es eben nicht nur eine Moral geben kann. Ergo kann man dann nicht so sehr von westlichen Werten überzeugt sein, weil sie je nach Bedarf neu erfunden werden können. Nur Russland und China kann man damit nicht mehr festnageln. Zumindest habe ich erwartet dass die Sanktionen mit diesen beraten und abgestimmt hätten werden müssen.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: