Kuba-Visite Obama und Castro beim Baseball

Barack Obama kam cool mit schwarzer Sonnenbrille: Zum Abschluss seiner historischen Kubareise besuchte der US-Präsident zusammen mit Staatschef Raùl Castro ein Baseballspiel.

Obama und Castro  (r.)
REUTERS

Obama und Castro (r.)


Lockerer Auftritt vor 50.000 Zuschauern in Havanna: US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro sahen sich zum Abschluss des Staatsbesuchs ein Baseballspiel an. Beide Staatschefs hatten die Krawatte zu Hause gelassen, Obama kam cool im weißen Hemd und mit schwarzer Sonnenbrille.

Ehefrau Michelle und die Töchter Sasha und Malia begleiteten Obama in das Estadio Latinoamericano zur Partie der Nationalmannschaft Kubas gegen die Tampa Bay Rays aus Florida. "La Ola"-Wellen schwappten durchs Stadion, es gab laute "Kuba, Kuba"-Rufe. Castro wurde dabei deutlich mehr bejubelt als Obama.

In beiden Ländern ist Baseball ein Nationalsport. Zwei Frauenchöre sangen die Hymnen der beiden seit der Revolution 1959 lange verfeindeten Staaten, seit Ende 2014 gibt es den Annäherungsprozess, der mit Obamas Besuch nun einen Höhepunkt erfuhr. Vor dem Spiel gab es eine Schweigeminute für die Opfer der Terror-Attacken in Brüssel.

Michelle, Sasha und Malia Obama hatten zuvor in einem der zahlreicher werdenden Privatrestaurants (Paladar) in Havanna gespeist. Seit einiger Zeit dürfen kubanische Familien dort Essen anbieten, jedoch ist die Bildung von Restaurantketten verboten.

als/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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imri.rapaport 23.03.2016
1. USA & Cuba
Eines würde mich besonders interessieren. Wie lange wird es dauern, bis der Kapitalismus Kuba von seinem Sozialismus abbringen wird?! 15, 10 Jahre oder noch schneller.
spon_1205681 23.03.2016
2. menschenrechte
An einem Ende der Insel, nämlich in Havanna, mahnt der US Präsident die Menschenrechte an und am anderen Ende der Insel betreibt er in Guantanamo ein Foltercamp, wo Menschen wie Tiere gehalten werden ohne Anspruch auf einen Gerichtsprozess. Es ist schwer ein besseres Beispiel für das Wort "Heuchelei" zu finden. Und wie witzig, in der Berichterstattung hier oder in den anderen "Trendmedien" fällt das komplett durchs Raster.
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