Geithner-Nachfolge Jack Lew soll neuer US-Finanzminister werden

Ein Nachfolger für Timothy Geithner ist offenbar gefunden. Amerikanischen Medien zufolge wird Jacob "Jack" Lew neuer Chef des US-Finanzministeriums. An der Wall Street sehen manche den Wechsel skeptisch.

Politiker Lew: Demnächst die Nummer eins im US-Finanzministerium
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Politiker Lew: Demnächst die Nummer eins im US-Finanzministerium


Washington - Im Kabinett von US-Präsident Barack Obama kündigt sich offenbar ein wichtiger Personalwechsel an. Wie der Nachrichtensender Bloomberg und die Agentur Reuters berichten, soll Jacob "Jack" Lew am Donnerstag als Finanzminister der USA nominiert werden. Er folgt damit auf Timothy Geithner, der der Hauptstadtpolitik den Rücken kehrt.

Auch der konservative Sender Fox News berichtet von der Personalie, die noch nicht offiziell bestätigt ist. Demnach fehlt allerdings nur noch die Unterschrift von Präsident Barack Obama unter der Nominierung Lews. Beide Sender berufen sich auf namentlich nicht genannte Quellen im Umkreis des Präsidenten.

Lew war bisher als Stabschef im Weißen Haus und einer der engsten Mitarbeiter Obamas. Der Sprecher des Präsidenten, Jay Carney, hatte am Montag betont, dass der Zeitplan für die Ablösung Geithners noch nicht endgültig feststeht.

Bisher waren die meisten Beobachter der US-Politik davon ausgegangen, dass sich Geithner noch bis zur Amtseinführung des alten und neuen US-Präsidenten im Amt halten würde. Dies hatte der 51-Jährige auch selbst mehrfach betont. Geithner ist seit Januar 2009 amerikanischer Finanzminister. Es wird erwartet, dass er nach New York zurückkehrt, wo er bereits früher als Finanzexperte gearbeitet hatte.

Besonders die Wall Street beobachtet die Debatte um die Nachfolge an der Spitze des Finanzministeriums aufmerksam. Lew gilt als Budgetexperte, ein Talent, das ihm gerade bei den nahenden Verhandlungen zur Reduzierung des Staatsdefizits nutzen könnte.

Gleichzeitig bemängeln Analysten jedoch seine mangelnde Expertise in den Bereichen Handel und internationale Finanzen. "Es wäre eine wenig inspirierte Wahl", sagte Steve Blitz, Chef-Ökonom der Investment-Firma ITG der Zeitung "USA Today". "In den kommenden Jahren wird es um das Ansehen und den Wert des Dollars gehen und Amerikas Stand in der Welt. Da warten extrem harte Verhandlungen mit unseren Handelspartnern."

jok



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martin-z. 09.01.2013
1. ausgezeichnete idee
der typ wird mit sicherheit der sargnagel der weltwirtschaft. unglaublich was in den usa und den westlichen ländern für gurkentruppen am werk sind. irgendwie verständlich, dass länder wie china, russland und syrien keinen bock haben, sich sowas aufdrücken zu lassen. dieser mann muss verhindert werden....MIT ALLEN MITTELN!
muellerthomas 09.01.2013
2.
Asienkrise 1997/98 Indonesien und Malaysia 2010 (beinahe-)Pleite des Staatsfonds von Dubai
kjartan75 09.01.2013
3.
Kurios die Meinung der Wall Street, dass ein Finanzminister mehr Ahnung vom Handel verstehen soll als vom Budget. Sorry, aber genau für das Budget ist ein Finanzminister da.
z_beeblebrox 09.01.2013
4. Ein exzellenter Mann, war er doch
zwischen 2006 und 2009 Mitarbeiter der Citigroup und zwar zunächst als COO für Globales Wohlstandsmanagement und dann von 2008 bis 2009 als COO für Alternative Investitionen. Da hat er mit dazu beigetragen, dass die Citigroup allein im vierten Quartal des Jahres 2008 ein Minus von 8,3 Milliarden US-Dollar hatte und letztendlich 45 Milliarden US-Dollar an direkten Staatsbeihilfen erhielt. Also kennt sich der Typ mit dem Schulden machen, und wie man neue Knete findet, blendend aus. Ergo, ein exzellenter Mann!
beblein 09.01.2013
5. Wall Street!
Man tauscht sich gegenseitg aus wie eine alte Hose. Der Inhalt bleibt stets der gleiche. Bislang ist noch keiner von den Kriminellen die fuer das Finazdesaster veranwortlich waren und noch sind, ins Gefaengnis gegangen. Die SEC hat alle weissgewaschen und ein paar Dollars als "BUSSE" verordned. Alles ist wieder wunderbar.
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