Vor iranischer Botschaftsresidenz Angriff in Wien hatte offenbar politischen Hintergrund

Ein Mann hatte in Wien einen Soldaten attackiert - und war von ihm erschossen worden. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Täter "eindeutig Sympathie zum politischen Islam".

Iranische Residenz in Wien
DPA

Iranische Residenz in Wien


Am Sonntag um kurz nach 23.30 Uhr war ein junger Mann mit einem Messer auf einen Wachposten vor der Wiener Residenz des iranischen Botschafters losgegangen. Nun gibt es erste Details zu den Hintergründen: Der 26 Jahre alte Angreifer habe "eindeutig Sympathie zum politischen Islam", sagte die Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis.

Die bei einer Hausdurchsuchung sichergestellten Dokumente seien aber noch nicht vollständig ausgewertet. Der Angreifer, der einen österreichischen Pass und ägyptische Wurzeln hatte, wurde bei seiner Attacke von dem Wachsoldaten erschossen. Der Soldat war leicht verletzt worden. Als Reaktion auf die Tat werden nun alle diplomatischen Einrichtungen in der Stadt verstärkt überwacht.

Am Dienstag kam es vor dem Parlament in Wien zu einem weiteren Zwischenfall. Laut Kardeis ging ein unbewaffneter Afghane auf ein Mitglied des Sicherheitsteams los. Der Mann sei mit Hilfe von Pfefferspray überwältigt worden.

vks/dpa



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gis 13.03.2018
1. Das Forum ist
bei dem Thema offen, aber es wurde noch kein einziger Beitrag veröffentlicht. Woran liegt das?
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