Islamabad - Ein Selbstmordattentäter hat vor einer Moschee im Nordwesten Pakistans mehrere Menschen mit in den Tod gerissen. Nachrichtenagenturen sprechen von insgesamt mindestens 19 Opfern. Der Mann sprengte sich auf dem angrenzenden Markt in der Stadt Hangu in die Luft, als die Gläubigen nach dem Freitagsgebet aus dem Gotteshaus gekommen waren, berichtete die Polizei. Etwa 35 Menschen seien durch die Explosion verletzt worden.
Hangu liegt nahe der unruhigen Stammesregion an der Grenze zu Afghanistan. Die Stadt gilt aber als Schauplatz von Gewalt der radikalislamischen Taliban. Es gab immer wieder Anschläge auf die Minderheit der Schiiten.
Ein lokaler Sprengstoffexperte erklärte, die Bombe habe aus bis zu sieben Kilogramm Sprengstoff bestanden. Fernsehbilder zeigten mehrere zerstörte Läden. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Attentat. Premierminister Raja Pervez Ashraf verurteilte die Tat, wie das staatliche pakistanische Fernsehen berichtete.
heb/AFP/dpa
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